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Laodikeia

Laodikeia

Bevor es losgeht: Ich habe im Blog von gestern einen update gemacht und nachträglich die Bilder aus der ‹grossen› Kamera hochgeladen in einer weiteren Galerie. Hat ein paar ganz nette Bilder drunter, finde ich. Heute morgen ist mir eingefallen, dass ich gestern den Norman gar…

Salda

Salda

Heute war Ausflugstag. Gut – morgen auch noch, aber mal nicht Marina. Um 7 losgefahren, ich dachte mir es gibt wohl unterwegs schon noch irgendwo was zum Frühstück. War dann auch so. Frühstück gibts hier an jeder Ecke, kein Problem. Laut Google*in geschätzt so 5…

Überraschung!

Überraschung!

Für heute hatte ich mir ja vorgenommen, die vier grossen Winschen zu machen. Blöderweise bin ich am Morgen nicht so in die Gänge gekommen. Vielleicht noch eine leichte Dröhnung von den Benzindämpfen vom Vortag? Bis ich dann was gefrühstückt hatte und losgelegt hatte, gings eine Weile. Dann musste ich ja die beiden Teile auch noch auseinanderschrauben sodass es dann ca. 10 war, bis ich an Okans Workshop dann mit dem Reinigen angefangen habe.

Zwischendrin tauchte dann Toby aus England mit einem Bier in der Hand auf und hat mich gefragt, ob es den keinen Weg an der Küste lang zur Nachbarmarina gäbe. Musste ich Ihn leider enttäuschen. Er hat mir dann sein Leid geklagt. Er sei in dem Club (Cooks Club Hotel neben meiner Marina) und das sei todlangweilig dort. Alle sind nur mit sich selbst beschäftigt und weg käme man da auch nicht. Da musste ich doch schon innerlich lachen, denn als ich mit Julia Anfang Jahr mal auf einen Drink dort war, meinte sie nach 10 Minuten schon, sie habe noch nie so viele gelangweilte Leute auf einem Fleck gesehen. 🙂

Die Arbeiten an den beiden ausgebauten Winschen habe ich dann in insgesamt etwa 4.5 Stunden gemacht gehabt. Danach hatte ich aber erstmal genug von der Sonntagsarbeit, bin schwimmen gegangen und habe was gelesen. Irgendwie langen zwei Winschen am Tag. Vor allem wird es ab dem Mittag sehr mühselig, die Hantiererei mit dem Material, putzen, Benzin…. Für heute zwar das Ziel nicht erreicht, aber ich hatte ja noch ein paar Tage. Da geht das mit den grössten Winschen dann auch noch. Vielleicht sogar mit früher anfangen. Mir war das ohnehin gar nicht bewusst, wie schwer die Teile sind.

Am Morgen mal noch eine Zeichnung gemacht für eine Halterung an der Reling. Da muss Ersin nochmal ran.
So sah das Innen in einer von denen aus. Könnte man fast was anpflanzen.
Viele schmodderige Teile aus zwei Winschen
Backbord Winsch fast fertig
Viele saubere Teile
Steuerbord Winsch fast fertig

Ich hatte Glück – es sind keine Teile übrig geblieben und funktionieren tuts auch. Sehr schön.
Habe dann beschlossen, das zwei grosse Winschen genug Sonntagsarbeit sind und bin erstmal schwimmen gegangen. Das ist der Vorteil, wenn die Marina in einem Naturschutzgebiet ist. Das ist so sauber, dass man auch mal schwimmen gehen kann. Zugegebenermassen bin ich dann eine Weile faul rumgelegen und habe was gelesen.

Seekarten Check. Alles da – nur nicht die Gegend, in der ich hier bin. Da wird wohl noch was hermüssen. Die elektronischen sind ja gut und schön. Aber ich habe festgestellt, dass für Plnung und Übersicht die Papierteile einfach schon besser sind.

Zum Abend hin wollte ich dann nochmal nach Marmaris, was essen und vielleicht ein bisschen dort rumlaufen. Das Auto hatte ich kaum geparkt, da kam ein Anruf von Okan. Er und seine Frau seien in der Marina auf einen Überraschungsbesuch. Wo ich denn sei?
Also….umgedreht und wieder zurück. So eine Überraschung! Okans Frau hatte Schokoladenkuchen gebacken und auch sonst noch viel Essen gekocht und gebracht. Das solle ich dann essen, wenn ich Hunger bekäme. Ich bin beeindruckt. In die Marina sind auch deswegen gekommen, weil Ayse meinte ich wäre sicher müde nach der Arbeit, da wollen sie kein Picknick irgendwo machen. Aber das wird noch nachgeholt.
Interessanterweise kam über Umwege die Diskussion wieder auf den derzeitigen Landesfürsten. Es scheinen in der Türkei alle zu beten, dass bald andere Zeiten kommen. Nächstes Jahr April oder Mai sind wohl Wahlen. Man hofft dann auf eine Wende.

Alles in Allem bin ich also übberaschenderweise sehr verwöhnt worden. Das war einfach super!
Achja. Und auf dem dunklen Bild, das sind Okan und Ayse. Schon noch mutig, die beiden mitten in der Nacht mit dem Scooter hier durch den Wald und über die Schotterstrecke.

Schokoladenkuchen und Tee vor der Werkstatt.
Mit dem Scooter durch die Nacht!
Die Dose der Pandora

Die Dose der Pandora

Trotz Freitag dem 13. fing der Tag ganz gut an. Ich war um 6 wach und habe dann mal ein Joghurt mit Walnüssen und Honig gegessen – und mir mal selber einen türkischen Tee gemacht. Was wollte ich nochmal heute? Achja. Winschen Service. Okan hatte…

Da steppt der Bär den Tango

Da steppt der Bär den Tango

Heute morgen war erstmal nichts mit Frühstück. Zuerst unter die Spüle liegen ud den Schlauch wieder vom Wasserhahn in der Pantry ausbauen. Grmpf. (Aber es kommt noch besser 🙂 Anschliessend gings dann wie einst Walter Röhrl im Fiat auf der kopfsteingepflasterten Strasse Richtung Marmaris. Das…

Die goldene Stunde

Die goldene Stunde

Heute morgen habe ich fast verschlafen. Normalerweise wache ich ja schon auf, wenn der Hahn kräht. Also – ja es gibt hier einen, anstelle Muezin. Aber irgendwie dachte ich, dass 5:30 etwas früh ist. Und dann … ja dann bin ich Schlafkappe erst wieder um 7:30 aufgewacht. Da musste ich dann aber mich parat machen und los.
Ich hatte vor, um 08:30 beim Egemarin zu sein und einen neuen Wasserhahn zu kaufen für die Pantry. Der alte Wasserhahn hatte sich unschön in seine Teile Zerlegt. Plaste ist halt Plaste. Es heisst auch, dass die Überholung der Winschen erstmal wieder hinten angestellt ist.
Also Hauerchen putzen, Auto und wech. Es geht eben zwischenzeitlich etwas länger bis ich aus dem Reservat in der Stadt bin. Die Strasse war vorher schon schlecht. Jetzt wird sie gemacht und ist eine Schotterpiste – also ganz schlecht. Offensichtlich muss alles immer erstmal schlechter werden – bevor es dann richtig gut wird.

Also Wasserhahn gekauft und dann erstmal Frühstück bei Anna. Das war wieder wunderbar, aber es ist halt eine Stunde weg wie nix. Morgen gibts nur Tahinli und Tee auf dem Boot. (Also – das denke ich jetzt gerade. Kann sich aber noch ändern 🙂

Auf dem Weg nach Marmaris ist mir dann die Verkehrsinsel aufgefallen. Da bin ich zwar schon zig mal aussenrum gefahren. Aber was ist das eigentlich für eine komische Verkehrsberuhigungsinsel?

Die ‹Verkehrsinsel›
Ruhe in Frieden Ibn al…

Zu Mittag hat mich dann Okan gefragt, ob ich denn Hunger hätte. Eigentlich – bei etwa 38 Grad – eher nicht, aber das ist doch ein Angebot! Wir haben dann den (kalten) Bohneneintopf vertilgt und anschliessend noch eine halbe sehr kalte Wassermelone. Was für eine Wohltat!
Zwischendrin habe ich angefangen, den Wasserhahn zu montieren und hatte dann prompt ein Problem. Die Anschlüsse passten nicht. Wir haben bei Okan gesucht, aber nichts passendes gefunden. Also nochmal in die Stadt. Das haben wir aber bei einem Besuch bei Erinox verbunden. Einer der Davits hinten muss angepasst werden und ein zweiter gemacht werden. Dann kann man das Dinghy hinten hochziehen und muss es nicht immer auf Deck hieven, wenn man nur eine Bucht weiter will. Der Mensch hinter Erinox ist übrigens ein sehr sympathischer junger Türke mit stahlblauen Augen (ja, das gibts).
Bevor wir aber da hin konnten musste erstmal klar Schiff gemacht werden. Ich habe mich parat gemacht und Okan hat den Tisch mit dem Schlauch samt Geschirr geputzt. Männer halt. :))))

Grünzeuch im Hof vor der Werkstatt
Der BMW vom Chef wird geputzt…
Auf dem Weg in die Stadt – hinter Okan
Tisch putzen mal anders…
Hier hats auch Schatten…
Bei Erinox

Nach all dem habe ich dann einen Adapter erstanden für den Wasserhahn und ihn eingebaut. Um festzustellen, dass der Schlauch am Hahn undicht ist. Deswegen muss ich ihn morgen umtauschen und nochmal einbauen. Käse.

Aber was solls. Die goldene Stunde war heute wunderbar.

Start in die goldene Stunde
Alles so friedlich
Zwei grosse Melonen und Zombie Öl

Zwei grosse Melonen und Zombie Öl

Wie die letzten paar Male, so fing es auch diesmal gänzlich unspektakulär an. Packen – das waren 40kg. Davon 34 in der grossen gelben Tasche, die ich mir mal gekauft hatte. Gute Investition war das, muss ich schon sagen. Die hält das aus und ist…

Sabotage durch die Militär Schildkröte (Turkish Mutant Ninja Turtle)

Sabotage durch die Militär Schildkröte (Turkish Mutant Ninja Turtle)

Nun ist es schon einen Tag später, bis ich dazu komme zu schreiben. Der Montag war einfach recht gefüllt bis um 22:00 und ich musste ja am nächsten Tag wieder um 5:30 raus um zum Flughafen in Dalaman zu fahren. Morgens nochmal in den Pool…

Der grüne Schraubenzieher

Der grüne Schraubenzieher

Heute morgen Standardprogramm. Aufstehen ca. 7 Uhr und dann erstmal in den Pool. Fast ein bisschen frisch, jetzt waren es nur noch 25.5 Grad – statt der 26. Aber man will ja wach werden, auch wenn mit Sonnenaufgang dann ein ziemlicher Landwind durch die Bucht gepfiffen hat.

Das war aber im übertragenen Sinne wie in der 3 Wetter Taft Werbung. Türkei – Sonne – 25kn Wind – der Anker hält. Wohl nicht so ganz wie bei den Nachbarn auf Ihrem Wohnfloss. Die kamen mir dann immer näher, sodass ich mich dann doch mal bemüssigt gefühlt habe. Also Ankersicherung (siehe Bild) aufmachen und noch paar Meter raus. Hat ja genug – zwar nicht wie auf einer Gület, aber mehr als bei den Standard Booten.

Ankerspill mit Sicherung

Der von dem Katamaran (Heimathafen Basel) meinte dann, dass sie gehen würden. Es sei Ihnen zuviel Wind. Gut, das gibts eben in der Schweiz weniger. Da fiel mir auf, dass das die waren, die am Abend mit dem Dinghy vorbeigefahren sind und ich reden gehört hatte: ‹Das Boot kenne ich, der hat uns doch mal überholt…› 🙂
Was ein Lacher! Und ja – das kann tatsächlich sein. Irgendwie kam mir das Logo auf dem Bug jetzt auch bekannt vor. Ich kommentiere das jetzt nicht weiter. Nur soviel: Das war ein Katamaran mit ‹Flybridge›. Der letzte Schrei – der Steuerstand ist erhöht und so ist das praktisch zweistöckig, das Teil.

Auf jeden Fall ging der und dann kamen die Gülets. Regelrecht umzingelt wurde ich. Wo kommen die denn alle her? Achja – Sonntag. Das nette daran ist, dass die meistens nach ein paar Stunden sowieso wieder weg sind. Und die waren alle anständig, was den Abstand betrifft. Eigentlich haben auch alle das Ankern wirklich im Griff, muss ich schon sagen. So ganz klein sind die Dinger ja meist nicht.

Ja – und dann war ich gerade im Wasser am schwimmen, da ist bei einem anderen Segelboot vor mir einer schwungvoll ins Wasser gesprungen. Kein Wunder, die hatten das Bimini aus welchen Grunden (Wind?) runtergemacht. Da würde es mir auch warm werden. Da ich auf die Ferne ja doch noch ganz gut sehe, kam mir das aber irgendwie komisch vor – keine Badeleiter zu sehen? Na, kann mich ja auch täuschen. Vielleicht hat er die ja an der Seite. Aber nein, er hatte tatsächlich den Klassiker fabriziert. Ins Wasser ohne die Badeleiter runterzuklappen. War aber nicht so schlimm, nach ein paarmal rufen ist sein Kollege aufgewacht und hat sie ihm runtergeklappt.

Man sieht, das kann richtig unterhaltsam sein in so einer Bucht. Zwischendrin habe ich dann mal aufgeräumt und weiter ausgemistet. Sogar die Werkstatt. Danach musste ich wieder ins Wasser (Ihr kennt das ja – da ölt der Bär). Aufräumen ist immer gut bei begrenzten Platzverhältnissen. Das Blöde dabei: Mir fehlte der grüne Schraubenzieher aus dem Werkzeugkoffer (Danke Andi! 🙂

Der hat sich dann auf der Motorabdeckung später gefunden, als ich das Kühlwasser kontrolliert habe… Pfff. Hab ich den da hin? Kann doch nicht sein. War da wer auf dem Boot, während ich vorn das Tantra Buch am Lesen war? :)))

Egal, er ist ja wieder da. Alles ist gut, es ist Abend und jetzt gibts noch ein Schmankerl. 3D Bild der Abendstimmung.

Angel mal provisorisch aufgerödelt…
Eistee

Eistee

Heute morgen als Erstes nach dem Aufwachen in den Pool, den jemand freundlicherweise rund ums Boot angelegt hat. Wer braucht schon so einen Hotelpool. Glücklicherweise war das Boot auch noch am gleichen Platz, soll heissen der Anker hatte seinen Dienst verrichtet wie es gedacht ist.…


All Time Favorites

Be flexible

Be flexible

Endlich! Nachdem ich nun doch schon einige Fragen nach den Blog Einträgen hatte – es ist nichts passiert. Ausser dass ich entweder zu beschäftigt oder schlicht zu faul war. Solls geben. Nun sitzen wir hier im Hafen von Datca (Mandeln und Honig) und hören die…

Ankerbier ohne Empfang und die Coast Guard

Ankerbier ohne Empfang und die Coast Guard

Schon beim Sailors House war es ja mit dem Empfang eines Mobilfunk Signals und damit auch der Internetverbindung eher mau. Daher gab es jetzt leider nichts mehr zum Lesen. Vor allem eben auch nicht, was in den Tagen zwischendrin passiert ist. Dass es dann vollkommen…

Mitternachtsschwimmen mal anders

Mitternachtsschwimmen mal anders

Gestern sind wir dann in Marmaris los. Nachdem wir das Deck von der Ascheschicht befreit hatten und die Genua montiert war. Das war eine ziemliche Schrubberei, aber es hat sich gelohnt. Mir war nicht bewusst, dass Wasser so schwarz aussehen kann. Danach kam dann Jörn…

Thunderstruck mit Mandarinchen

Thunderstruck mit Mandarinchen

Heute morgen gegen 8:30 gings los. Geduscht, Müll versorgt und 40kg Gepäck ins Auto geladen. Da Kim immer so nett ist, das Auto in der Garage am Flughafen zu holen, musste ich es also nur da abstellen und die zwei Taschen dann auf die Gepäckwaage…

Countdown – weniger als 24h

Countdown – weniger als 24h

Es brennt zwar immernoch in der Türkei, aber bis jetzt wird die Planung weiterverfolgt. Zwischenzeitlich sollte sich wieder mal einiges getan haben und die Mustang (aka Leukothea) erreicht dann langsam einen benutzbaren Stand. Muss auch so sein, denn es stehen 3 Wochen segeln in den…


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