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The Greek Way

The Greek Way

Gestern ging es wieder mal los. Mit insgesamt 85kg Gepäck stand ich am Flughafen um einzuchecken. Über den Winter sammelt sich so dies und das an. Ok – es hatte auch damit zu tun, dass ich den Wassermacher mit dabei hatte mit über 40 Kilo.…

Marmaris

Marmaris

Schon wieder eine Woche rum, kaum zu glauben. Wie ja schon mal erwähnt, muss ich ja aber arbeiten und so sind die Tage eigentlich gut gefüllt. Da merkt man mal, wieviel Zeit dafür draufgeht. Letzte Woche war nicht viel spektakuläres, ich war nochmal bei Nektarios…

Ankerwinsch und Haxe

Ankerwinsch und Haxe

Da ich ja zwischenzeitlich wieder arbeiten muss, geht momentan nicht so viel. Zumindest an der Ausflugs und Sightseeing Front. Dort ist es vergleichsweise still, auch weil die letzten Tage hier Starkwind mit Beaufort 7-8 angesagt war. Und das war in der Marina. Immerhin, endlich war es mir mal gelungen zu einem Haarschnitt zu kommen.

Die Coiffeuse war so begeistert von Ihrem Werk, dass sie mich anschliessend für Ihre eigenen Zwecke abgelichtet hat. Das ist mir auch noch nicht passiert…

Nach der Prozedur bin ich erstmal was Essen gegangen. Unter anderem gab es dort ein ‚Knoblauch-Dip‘. Das habe ich mal bestellt (bin ja allein auf dem Boot :)) und, ja … das war nicht schlecht muss ich sagen. Hat auch gut zu den gegrillten Calamari gepasst.

Sieht zugegebenermassen nicht so ansprechend aus. War aber sehr gut, der Knoblauch Dip. Etwa ähnlich wie Aioli.
AI generiert: «Sicht auf das ‚Bad Habit‘ Fast Food Shop in einer malerischen Straße, wo eine Lieferung auf dem Weg ist.» Wollte ich mal ausprobieren, was da passiert. Bin erstaunt, es ist nicht brilliant aber das meiste stimmt schon. Ich bin durch die Gassen spaziert und habe das Lokal mit dem Namen gefunden, der hat mir gefallen.

Am nächsten Tag habe ich mich mit der Ankerwinsch befasst. Die musste unbedingt mal gewartet, bzw. überholt werden. Das einfach deswegen, weil das schnelle Ablassen des Ankers nicht (mehr) funktioniert hat. Dem wollte ich auf den Grund gehen.

So sieht das aus, wenn man den Sachen ‚auf den Grund‘ gehen will. Damit der Anker dann eben auch schnell auf den Grund geht.

Es hat sich herausgestellt, dass das Teil wohl noch nie eine Wartung erfahren hat. Und… neben dem, dass eine der Kupplungsscheiben deformiert war, waren die auch noch festgefressen. Das hat ziemlich Arbeit gekostet. Anschliessend alles mal geputzt, mit seewasserfestem Fett geschmiert und wieder zusammengebaut. Dann sah das schon mal besser aus. Bei Nektarios habe ich dann zwei neue Kupplungsscheiben aus Messing bestellt. (Bei dem Preis dachte ich, die sind aus Gold..) Die sind heute gekommen – jetzt muss ich sie ’nur‘ noch einbauen.

Zwischendrin war ich einen Strand weiter mit dem Dinghy. Das brauchte auch mal Auslauf. (und muss mehr aufgepumpt werden)

Am Wochenende war ich noch mit Vagelis & Cleopatra verabredet. Sie haben ein Restaurant in Mytillini ausgesucht, wo es eine ‚Spezialität‘ geben soll. Die es nur dort gibt. Da war ich aber gespannt. Es stellte sich heraus, dass es um eine Schweinehaxe ging. Und die war so gross, dass wir sie mit 3.5 Personen nicht geschafft haben. Nach der Haxe und dem obligatorischen Wein ging an dem Tag dann nicht mehr viel…

Im Restaurant in Mytillini. Die Haxe war lecker – aber wuchtig. Bild siehe Galerie.

Sonst habe ich ausser arbeiten nicht viel gemacht. Doch – den Cockpit Tisch neu lackiert. Das war notwendig. Ich habe keine Ahnung, was Ayhan da für einen Anstrich verwendet hatte. Aber war im Begriff, sich ziemlich aufzulösen. Also schleifen, streichen, nochmal streichen … und so weiter. Zwischenzeitlich ist das ganz ok, aber das Oberteil muss doch nochmal angeschliffen und überstrichen werden. Das mache ich aber morgen erst. Dann kann das über das Wochenende trocknen, ich gehe da nach Marmaris um Okan und Aishe zu besuchen…

Irgendein Zwischenstand beim Lackieren des Cockpit Tischs. Ich hätte vorher mal moch ein Bild machen sollen.
Kaimaki und Tomatenbrot

Kaimaki und Tomatenbrot

Neulich auf diesem Kanal zur Erinnerung: Wir (Marc & ich) waren von der Inseltour zurück und hatten dann angelegt. Nicht italienisch, aber dazu mehr später. Am gleichen Abend (Freitag) haben wir keine grossen Sptünge mehr gemacht und sind einfach ins Marina Restaurant gegangen. Das war…

Die sinnbefreiten Gebäude von Leros

Die sinnbefreiten Gebäude von Leros

Nach dem Anker lichten in Lipsi haben wir nochmal versucht, den Kompass (den elektronischen) zu kalibrieren. Ausser dass wir vermutlich vollkommen peinlich aufgefallen sind, weil wir etwa 10 Kreise in der Bucht vor Lipsi gedreht haben hat es aber nicht wirklich was gebracht. Was solls.…

Drakei und Lipsi

Drakei und Lipsi

Eigentlich wollten wir am Sonntag ja lossegeln. Leider war die Vorhersage nicht wirklich gut – es sollte am Sonntag südlich von Samos Gewitter und Sturmböen geben. Also haben wir umdisponiert und sind mit dem Motorrad los Richtung Drakei. Das ist am westlichen Ende von Samos.

Zwischenstop im ‚Saloon‘ bei 38-40 Grad Aussentemperatur…

Im ‚Saloon‘ mussten wir kurz einen Stop einlegen, um was zu trinken. Anschliessend ging es weiter bis Psili Ammos, dort wollten wir uns am Strand unter die Pauschaltouristen mischen um die grösste Hitze am oder im Wasser zu verbringen. Es ist aber gerade Hauptsaison, auch die Griechen und wohl auch die Türken haben Urlaub und der Sandstrand war vollkommen überfüllt – zumindest für unsere Begriffe. Es ging weiter nach Limnionas, dort haben wir nach längerem Suchen zwei leere Liegestühle neben ein paar Engländern gefunden. Die haben sich um 12 Uhr Mittags gerade in der Sonne gegrillt. Wir sind erstmal in die Taverna dort und haben gegrilltes gegessen, anstatt uns selbst zu grillen.

Im Schatten unter dem Sonnenschirm war es auszuhalten. Ab und zu ins Wasser zur Temperaturregulierung.

Um halb sechs haben wir die Strecke nach Drakei in Angriff genommen. Die ist angenehmer, weil es dort durch Pinienwald geht, das macht gleich ein paar Grad aus.

In Drakei sind wir in die Taverna ‚Ormonia‘ gegangen, noch sehr ursprünglich wird es von einem Ehepaar betrieben. Dort gab es auch mal Souvlaki, die waren dann auch so, wie diese Spiesschen eigentlich sein sollten. Eben nicht die Version mit riesengrossen Fleischstücken auf einem Metallspiess, sondern kleine auf einem normalen Holzspiess.

Nach dem Essen mussten wir uns dann doch sputen um den Sonnenuntergang nicht zu verpassen. Wir sind bis zum Aussichtspunkt zurück gefahren und haben uns dort hingesetzt und abgewartet, was passiert…

Sehenswerter Sonnenuntergang bei Drakei

Auf der Rückfahrt noch einen Stop bei Ormos eingelegt, dann war es definitiv dunkel auf dem Rest des Rückwegs. Da war ich dann doch froh um die Zusatzscheinwerfer am Motorrad, die ich mal montiert hatte. Über die Bergstrassen von Samos zu fahren ist ja am Tag schon ganz nett, aber nachts auch nicht mehr so einfach…

Gestern hatten wir nach dem Start in der Marina einen genialen Segeltag mit Windstärken zwischen 10 und 20 Knoten und entweder Wind von hinten oder Halbwind. Wir konnten die ganze Strecke von Samos bis nach Lipsi segeln und haben dann dort in der Bucht vor der Marina geankert. Nicht mehr ganz so weit weg wie letztes Mal, aber den Ankerplatz ganz an der Badebucht von Lipsi habe ich dieses Mal ausgelassen. Dort habe ich mir ja letztes Mal das Ruderblatt leicht demoliert an den Felsen und den Riss im Dinghy eingefangen. Muss ja nicht nochmal sein.

Bei Lipsi

Wir haben nach dem obligatorischen Ankerbier den Grill angeworfen (Marc) und einen Salat dazu gemacht (meine Wenigkeit). Nach dem Essen sind wir erstmal ins Food Koma gefallen, haben uns aber doch noch aufgerafft ins Dorf zu gehen.

Da Lipsi eher überschaubar ist, haben wir nach einem Kaffee / Milchshake eine sehr laute Bar ausgelassen und sind mit dem Dinghy wieder Richtung Mustang gefahren…

Ireon Music Festival

Ireon Music Festival

Am Morgen, als wir in der Bucht bei Samos geankert hatten, wurde es morgen etwas ungemütlich – es kam starker Wind auf. Weil der Anker nur auf ein paar Felsen lag, war mir das zu unsicher und wir haben uns verlegt. Die kleine Marina von…

Die Katzen von Ikaria

Die Katzen von Ikaria

Letzten Freitag, den 1. August sind wir (Kim, Marc, ich) in Zürich ins Flugzeug gestiegen. Ziel: Samos. Schon der Flug Richtung Athen war verspätet, und so ging es in Athen dann auch weiter. Schlussendlich sind wir aber in Samos angekommen und wollten dann mit Katerina…

Lipsi und Calmare in Agathonisi

Lipsi und Calmare in Agathonisi

Früher als gedacht haben wir die Bucht in Fourni verlassen und sind bei schönem Wind nach Lipsi gesegelt. Gerade noch vor Sonnenuntergang hatten wir den Anker gesetzt und sind dann mit dem Dinghy zum Hafen gefahren. Ziemlich überrascht waren wir dort – denn der Ort präsentiert sich sehr sauber und sehr gut ausgestattet mit nagelneuen Marina Molen. Das hatte uns sehr überrascht, wir hatten eher ein sehr einfaches Fischerdorf wie vielleicht auf Fourni erwartet. Den Ort von Lipsi könnte man dagegen fast schon als mondän bezeichnen. Es gab da viele Restaurants, Supermarkt, Bankautomat…. und jede Menge Yachten, die dort festgemacht hatten. Als sich die Überraschung gelegt hatte, sind wir etwas essen gegangen. Ziege in Tomatensosse aus dem Ofen und Lammkoteletts. Ziege gibts auf Lipsi anscheinend in jedem Restaurant.

Nach 10 Uhr abends sind wir dann mit dem Dinghy zur Mustang zurück. Und haben dort gleich einen Schreck bekommen. Der Anker musste nachgegeben haben und das Heck war am Ufer. In Rekordzeit sind wir an Deck und haben den Motor angeworfen um uns von den Felsen an Land zu befreien, auf denen die Mustang wohl aufgesessen ist. Das ist mir jetzt wirklich noch nie passiert. Schöner Mist. Im Dunkeln haben wir dann einen neuen (sicheren) Ankerplatz gesucht. Das ist – wie man sich vorstellen kann – nicht ganz trivial. Aber immernoch einfacher als vor 30 Jahren. Dank der Navigationssysteme mit Seekarte kann man sich auch nachts orientieren, das ist recht hilfreich. Nach einem erfolglosen Versuch, den Anker zu setzen haben wir dann einen Platz gefunden – ganz am Ende der Bucht. Nach dem Schreck in der Abendstunde gabs dann erstmal einen Metaxa, und nachdem ich die Ankerposition noch eine Stunde überwacht hatte war dann um 00:30 Bettruhe.

Am nächsten Morgen sind wir gegenüber einem Gelände voller Ziegen aufgewacht. Das hatten wir nicht erwartet, denn in der Nacht sah das beleuchtete Haus eher wie ein Ferienhaus aus. Nun, irgendwo müssen offensichtlich die ganzen Ziegen herkommen, die in den Restaurants angeboten werden. Ich habe das Dinghy parat gemacht, dazu musste ich erst das Wasser rausschöpfen. Offensichtlich hatte es bei der Nachtaktion Wasser gefasst. Dachte ich. Und nachdem ich (fast) alles rausgeschöpft hatte, schien es, als ob es wieder mehr Wasser wird im Dinghy. Und dem war auch so. Wir hatten uns dort an den Felsen einen 10 cm langen Schnitt im Boden vom Dinghy eingefangen. Glücklicherweise nicht in dort, wo Luft drin ist. Also gings mit nassen Füssen an Land, anschliessend 2 Kilometer laufen bis zur Ortschaft. Dort haben wir uns ein Frühstück mit Sicht auf den Hafen gegönnt.

Anschliessend ging es noch durchs Dorf und dann in den Supermarkt. Brot hatten wir keines mehr und ein paar Früchte wären auch noch nett. Das Brot gab es in einer erstaunlich gut sortierten Bäckerei und den Rest haben wir im Supermarkt gekauft. Auch der ist erstaunlich gut sortiert, ich habe 21 Buttersorten gezählt.

Nach dem Marsch zurück zur Mustang sind wir bei sehr gutem Wind praktisch die ganze Strecke nach Agathonisi gesegelt. Dort waren wir ja letztes Jahr schon mal und dachten, dass wir in einer der Buchten vor dem Hauptort ankern. Im Gegensatz zum letzten Jahr war aber dieses Mal hier Hochbetrieb. Die kleine Mole belegt, vier andere Yachten vor Anker oder am Fähranleger und in den kleinen Buchten vornedran auch alles belegt. Wir sind also weitergezogen und haben uns eine andere Bucht gesucht. Das war dann ein Glücksfall, dass in der Nähe vom Ort alles belegt war. Den die Bucht, in der wir dann gelandet sind war wirklich sehr schön. Viel besser als am Hauptort!

Am nächsten Morgen dachte ich dann, dass da eine Plastiktüte im Wasser schwimmt. Beim näheren Hinsehen hat es sich dann als Calmar entpuppt. Und nicht nur einer, es waren 10 von diesen Tierchen. Sowas hatte ich jetzt also auch noch nicht gesehen.

Nachdem wir nochmal schwimmen waren, mussten wir dann aber doch los und zurück in die Marina segeln. Am nächsten Tag sollten ja Ester mit Ihren Kindern zu Besuch kommen. In der Marina war es so warm, dass uns beim Anlegen der Schweiss runtergelaufen ist. Also noch duschen, einkaufen gehen und im Marina Restaurant essen gehen. Mehr haben wir dann nicht mehr gemacht – am nächsten Morgen sind wir dann mit Ester und den 3 Kindern bis zu Kiriakou Beach gefahren und haben dort gebadet. Auf dem Rückweg konnten wir noch ein wenig segeln, das war ein netter Ausflug für Landratten… :))

Den gestrigen Tag habe ich dann mit Aufräumen un Putzen verbracht, heute morgen hat mich Katerina zum Flughafen gebracht. Jetzt bin ich auf der Heimreise. Da mein Telefon ein Problem mit dem USB Anschluss hat, muss ich die Bilder nun wohl später noch einfügen.

Von 0 auf 9 auf Tinos

Von 0 auf 9 auf Tinos

Nachdem wir im Nordosten von Ikaria geankert hatten, haben wir einen halben Tag genutzt, um uns in eine südwestlich gelegene Bucht von Ikaria zu verlegen. Die Bucht war in der Seekarte als ‚St. Georges East side bay‘ verzeichnet. Keine Ahnung, warum die jemand so bezeichnet…


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Happy Sailing

Happy Sailing

Gestern morgen gab es erstmal noch ein schönes Frühstück beim Sailors House. Nach jeder Menge Tee, Kaffee und Leckereien sind Marc und Raphael dann aufgebrochen zu der ‚Burg‘. Ich habe derweil die Drohne fliegen lassen und das eine oder andere aufgeklart auf dem Boot. «Bozukkale…

1. Noter

1. Noter

Heute morgen habe ich eine Weile überlegt ob ich nun in dem auf dem Boot herrschenden Chaos einen Tee machen will oder nicht. Alternative: warten und dann Tee trinken bei Okan & Mustafa. Ich habe mich für die Alternative entschieden. Als Okan da war, gab…

Das Gourmet Menu und der Backofen von Seskli Beach

Das Gourmet Menu und der Backofen von Seskli Beach

Gestern nachmittag sind wir nach nicht so langer Fahrt in der neuen Marina von Rhodos eingelaufen. Andi hat das Hafenmanöver gefahren und wir haben ohne irgendein Hafenkino elegant angelegt. Danach kam dann erstmal Programm. Die Männer Boot waschen, mit Frischwasser betanken und einkaufen – die…

180 Liter für Yachting Monthly

180 Liter für Yachting Monthly

Nachdem wir gestern ja mit Mühen in die Bucht und an den Steg gekommen waren, sah der Tag heute mit dem Frühstück schon wieder ein wenig besser aus. Okan sollte heute kommen, sodass wir dann das Problem mit dem Motor beheben können. Aber eben –…

Abenteuer Segeln

Abenteuer Segeln

Gestern morgen hatte sich der Wind etwas beruhigt und es war Zeit, loszufahren. Alle Leinen eingeholt, Gangway rein, Stromkabel weg (wichtig 🙂 und dann gings los. Der erste Stop war dann an der Tankstelle. Da mussten wir dann allerdings erstmal etwa eine Stunde warten, weil…


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