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unspektakulärer Kleinkram

unspektakulärer Kleinkram

Die Hälfte seines Lebens verräumt der Yachtie vergebens… so ähnlich kam mir das heute vor. Im Grunde habe ich den ganzen Tag mit um/aufräumen,sortieren,entsorgen verbracht. Man meint ja, dass auf so ein Boot ohnehin nicht viel draufpasst. Das ist schon im Ansatz richtig, aber wehret…

Teak Wonder

Teak Wonder

Heute morgen hatte ich das Gefühl, es müsse mal endlich was geschafft werden. Speziell die Kabel vom Windgenerator richtig zu ‹büscheln› (also ordentlich mit Kabelbinder), Verkleidungen wieder dran und so anderes Kleinkrams wie Deck putzen. Ich hatte ja eine grosse Buddel ‹Teak Wonder› gekauft. Nachdem…

Das tanzende Gummibärchen mit haarigem Bauch

Das tanzende Gummibärchen mit haarigem Bauch

Gestern Abend war ich ja wieder mal im vollkommen vereinsamten Cooks Club in Laufentfernung zum Essen. Musste sein, denn zum Einen wollte ich was essen und ausserdem hatte ich keine Schlüssel mehr vom Scooter. Die hatte mir Okan ‹abgenommen›. Ich wollte sie ihm sowieso geben, aber er hat den Scooter schon weiterverkauft an den Sohn von Ayhan (der Schreiner). Zusätzlich wollte er wohl nicht, dass ich am Abend mit dem Teil rumfahre, weil er fürchet ich könnte mich wieder erkälten. Ich denke eher es war damals die Kombination von Eis am Abend und dann noch mit dem Scooter in die Marina fahren. Wie auch immer, das ist vollkommen ausgestanden.

Fragt man sich, was an dem Bild interssant ist. Dazu müsste man ein Bild von Vorjahr sehen. Da war die ‹Landzunge› auf dem das Auto steht nämlich noch nicht da. Das findet hier zwischenzeitlich an vielen Orten statt. Da wird überall was aufgeschüttet und das ‹Land› vergrössert.
Hier wurde auch aufgeschüttet, wie mir Okan erzählt hat. Er hatte offensichtlich früher seine Werkstatt hier auf der linken Seite. Das sei wunderbar gewesen, direkt am Meer/Ufer. Jetzt hat es Platz für Fahrzeuge und …. Müll.
Ich war wieder mal der Einzige. Muss allerdings sagen – diesmal war das wirklich gut, was da für mich als einzigen Gast gekocht wurde. Ist schon ein merkwürdiges Gefühl. Nachdem ich dazu dann Pul Biber (scharfe Pepperoni Flocken) nachgefragt habe sind der Koch und die Bedienung richtig aufgetaut und gesprächig geworden. Wohl, weil ich das kannte. 🙂

Des Nächtens dann richtig gut geschlafen und am Morgen konnte ich es kaum glauben. Sonnenschein und warm. Erstmal einen Tee und in die Sonne sitzen, dann habe ich angefangen aufzuräumen. Anschliessend eine Checkliste erstellt, damit ich einigermassen sicher sein kann, dass alles funktioniert wenn ich mit meinen Gästen komme. Die Checkliste durchgegangen und prompt – das Bugstrahlruder geht nicht. Adnan wird also nächste Woche kommen und sich das anschauen und hoffentlich in Griff bekommen. Der Rest war soweit alles ok. Dennoch hat es mich fast einen halben Tag gekostet die Kabel für den Windgenerator einzuziehen. Ich musste deswegen nochmal in die Stadt, weil sie mir 20m für 36m verkauft hatten. Das ist aber allein schon eine Geschichte für sich.
Zurück aus der Stadt habe ich mir das Ladegerät vom Windgenerator angeschaut. Das zeigte merkwürdigerweise 14.5 statt etwa 26V an. Seltsam. Ich bin also selbst auf Fehlersuche gegangen, nachdem sich Adnan doch nicht blicken liess. Und – gefunden, ein Kabel umgehängt, funktioniert. Alles wunderbar. (Hört sich kurz an, war aber sicher 1 Stunde lang det janze)

Zur Belohnung gabs dann nicht Ice in the sunshine – aber beer in the sunshine

Und wie das eben so ist – nach so einem Bier und schönem Sonnenschein, da lässt die Lust zum weiterarbeiten schlagartig nach und ich dachte ‹was solls›. Und bin in die Stadt gefahren. Bin ja schliesslich nicht nur zum Spass hier. 😉

Zwischenstop in der ‹Picknick Bucht›, wie Okan sie nennt.
Blick auf die andere Seite. Eine Hotel/Ferienanlage mit eigenem Steg für das kleine Paddelboot (siehe das dunkle Teil rechts)

Nachdem ich dann noch Teak Cleaner gekauft habe (Im 5 Liter Kanister. Der Verkäufer hat nach der Bootslänge gefragt, mir dann wortlos den 1 Liter Behälter aus der Hand genommen und mir den grossen Kübel gezeigt… :), bin ich in die Stadt gefahren. Diesmal dachte ich mir, ich gehe mal an die Spass und Barmeile am Meer. Ich habe zwei Fischern auf Ihrem Boot zugeschaut, als mich der von der Bar hinter mir gerufen hat. Ob ich nicht ein EFES wollte. Gut…. wieso nicht. Ist ja schön hier und er ist geschäftstüchtig. Warum nicht. Er meinte dann er sei ja so ähnlich wie Danny DeVito – und ich sähe aus wie Antonio Banderas (ok…. nur 5 Stufen bleicher und … egal). Auf jeden Fall schon mal lustig. Ich fand den Standort der Bar einfach gut, denn jetzt konnte ich das Foto machen.

Zwei auf Ihrem Fischerboot. Ich fand es interessant, wie nahe sich doch die Türkei (also hier an der Küste) und Griechenland sind. Die Flagge und die türkische Zulassungsnummer weggedacht – das könnte auch in Griechenland sein.

Während ich so da sass und über die Sache mit den Fischern sinniert habe, kamen drei Engländer ins Lokal. Ein Ehepaar mit Mutter/Schwiegermutter. Nicht unsympatisch. Sie haben sich hingesetzt und dann – ich habe es fast nicht geglaubt hat sich der sonnengebräunte Danny DeVito in ein hüpfendes Gummibärchen verwandelt. Und dann zur Show noch sein T-Shirt ausgezogen und tanzend allen seinen ‹hairy belly› gezeigt. :))) Ach herrje!!
Na – lustig war es allemal, dann kam auch schon mein ‹Appetizer›.

Das war ganz gut, muss ich sagen. Allerdings: Der Preis von 700 TL für das und das Bier – aber holla die Waldfee. Da war dann aber ganz viel ‹Aussicht› oder vielleicht ‹Bespassung› mit eingerechnet. Dafür kriegt man paar Meter weiter in der Stadt ein Dreigangmenü mit allem drum und dran. Das hat ganz schön angezogen hier, muss ich sagen.

Im Anschluss an das Gummibärchen bin ich dann noch ein wenig auf die Hafenmole gesessen und haben einen auf lau-lau gemacht. Richtig schön war das. Mein Blick fiel dann auf das:

Die Eclipse ist eine Megayacht unter der Flagge der Bermudas. Sie wurde gebaut im Auftrag und ist im Besitz des russisch-israelisch-portugiesischen Oligarchen Roman Abramowitsch. Mit einer Länge von 162,5 Metern ist das Schiff die drittlängste Megayacht (Stand: 2023); der Abstand zur Nummer 4 beträgt lediglich 50 cm. Der Baupreis für das Schiff wurde von Medien auf rund 340 bis 400 Millionen Euro geschätzt. (Auszug aus Wikipedia). Gebaut von Blohm & Voss in Hamburg.

Nach dem schönen Abend auf der Mole bei den Anglern gings dann noch zu einem Dessert bei Konditor meister Hassan.

195 türkische Lira. Und da steckt mehr Aufwand drin.

Das wars für den Tag – jetzt noch Blog schreiben. Die restlichen Bilder sind in der Galerie.

Auszeit

Auszeit

Nachdem es mich vorgestern abend mit heftigem Schüttelfrost hingelegt hat, habe ich mich gestern erst wieder um etwa um 1400 aufraffen können mich aus der Kabine zu bewegen. Dementsprechend lief an dem Tag nicht viel. Ich habe es dennoch geschafft, die Wasserpumpe wieder in Stand…

Bad Hair Day

Bad Hair Day

Gerade bin ich von Okan wieder zurückgekommen…. Heute morgen hatte ich wohl die Schlafkrankheit und bin ewig nicht aufgewacht. Normalerweise geht das ja von allein, aber heute bin ich erst kurz vor 9 aufgewacht. Dann gleich mal frisch ans Werk und einen Tee kochen. Wasserhahn…

1. Noter

1. Noter

Heute morgen habe ich eine Weile überlegt ob ich nun in dem auf dem Boot herrschenden Chaos einen Tee machen will oder nicht. Alternative: warten und dann Tee trinken bei Okan & Mustafa. Ich habe mich für die Alternative entschieden.

So sieht es in so einem Boot im Winter aus. Alles was sonst irgendwo anders (meist aussen) seinen Platz hat, findet sich dann innen wieder.
Der Schrank hinten wartet auf Ayhan. Da die Klimaanlagen raus sind, müssen wir besprechen wie das in Zukunft aussehen soll. Und – oh Wunder – jetzt ist der Anschluss vom Wassertank sichtbar geworden. Den hatte ich stundenlang gesucht, weil ich den Schlauch austauschen wollte. Vermutet hatte ich eben dort – unter Klimaanlage. Also nicht so schlecht, dass die raus ist.

Als Okan da war, gab es dann den Tee und wir haben besprochen was nun noch alles zu tun ist. An Pfingsten wollen wir ja mit dem Boot wieder raus, also müssen noch ein paar Sachen erledigt werden. Dazu zählte dann auch der Verkauf des Motorrollers. Okan hat es mit Fassung aufgenommen, als ich ihm nun eröffnet habe, dass wir nach Griechenland verschwinden. Wir werden uns aber sicher mal in Izmir treffen. Dort wohnt ja seine Mutter noch und deswegen ist er dort ab und an. Einen Steinwurf von Samos entfernt. Weil er heute nicht so viel zu tun hätte, würden wir dann den Scooter heute gleich umschreiben lassen auf seinen Namen. Soviel zum Plan.

Okans Boot – neu lackiert in Gelb. Das war vorher eher so ein orangerot. Zudem hat er zusammen mit zwei anderen ein Segelboot gekauft, das er richtet und dann weiterverkauft. Er meinte, dass wegen der extrem gestiegenen Hauspreise erstmal nicht an Hauskauf zu denken sei. Also müsste er mit seinem Geld etwas machen, damit das mehr wird und nicht einfach rumliegt.

Auf der Fahrt zum Notar haben wir uns über die Gründe meines Wechsels nach Griechenland unterhalten. Im Wesentlichen sind es wohl die Russen, denen das geschuldet ist. Sie fluten die Türkei (speziell Marmaris) und treiben die Preise in die Höhe. Okan meinte, dass es leider auch so sei, dass wohl im grossen Stil Geldwäsche betrieben wird. Zwischenzeitlich gibt es auch Wartelisten für die Marinas in Marmaris und deswegen meinen die Marinabetreiber wohl, dass sie die Preise ständig erhöhen können. Gut – in dem Fall können Sie das ja auch ohne Verlust. Eher ein Gewinn – finanzieller Art. Aber eines ist wohl auch klar – so wird das mit dem Beitritt in die EU wohl länger nichts werden.

Wir sind also zum 1. Noter (Notar) um die Fahrzeugumschreibung zu machen. Dort meinten die, dass es aber trotzdem einen Übersetzer brauche. Der kommt um 13:00.
Also was tun in der Zwischenzeit? Wir sind dann zu SouthWest, die machen Segel, Rigg, Polster und Persenninge. Dort habe ich dann zwei neue Festmacher gekauft und wir haben beim Tee die Zeit totgeschlagen indem wir uns mit den Leuten dort unterhalten haben. Jetzt zieht das Geschäft an, denn nach Ramadan wollen alle mit Ihrem Boot raus. Zudem konnte ich schon mal das neue Lazybag (wo das Segel reinfällt, wenn man es runterlässt) anschauen. Sieht gut aus. Das alte war doch schon ziemlich wie ein gerupftes Huhn…

Das neue Lazybag
Gleicher Stoff wie die ganzen Polster im Boot.

Nach viel Tee (den nur ich getrunken habe – Ramadan für Okan) sind wir wieder zum Notar. Dort hat sich dann herausgestellt, dass für das Moppet noch Steuern zu entrichten seien. Das könne man auf einer Bank machen. Also sind wir zur Post gelaufen und haben dort eingezahlt.
Wieder zurück beim Notar kam dann auch die Übersetzerin wieder und wir wollten das abschliessen. Aber: Die verbuchten Steuern waren nicht im System bei denen sichtbar. Ich wurde dann gefragt, ob denn vielleicht noch eine Verkehrsbusse offen wäre? Nein – nicht dass ich wüsste. Weitere Nachforschungen haben ergeben, dass es beim Steueramt klemmt. Also ist Okan da hingefahren, während ich mit der Übersetzerin in einem Café gewartet habe.

Neben dem, dass sie neuerdings einen Hund hat – mit dem sie in der Pause draussen war – hatte Sie mir einige Geschichten aus Ihrer Übersetzertätigkeit erzählt. Sie würde auch für Gerichte und die Polizei arbeiten. Und die meisten Fälle hätte sie mit Engländern, die hier (zumeist im Suff) irgendeinen Blödsinn anstellen. Vom dämlichen Einbruch in Hotelzimmerzimmern unter der Aufsicht von Überwachungskameras (jaja… ) über andere Diebstähle in Läden bis hin zu Schlägereien oder Sachbeschädigungen würden Sie Ihr viel Arbeit bescheren. Es gäbe zwar auch viele Deutsche, aber da ginge es in den seltenen Fällen höchstens mal um Verkehrsunfälle. Es sei auch kein Wunder mit denen von der Insel – das seien die unteren (oder untersten) Schichten. Arbeitslos, Kriminelle oder sonstwie einfach nicht wirklich die hellste Kerze auf der Torte.

Als ich meinte, sie solle doch Ihre Memoiren schreiben kam diese Geschichte:
Ein Ire, der hier im Urlaub war liess sich bei einem Juwelier (grosse) Edelsteine zeigen. Durch ein inszeniertes Ungeschick landeten alle Steine auf dem Boden. Zusammen mit dem Juwelier haben sie die Steine aufgesammelt. Alles gut soweit. Nur fehlte ein Stein. Nach langem hin und her und mit Einschalten der Polizei sowie anschauen der Videoüberwachung war dann klar: Er hatte den Stein eingesteckt. Sollte man meinen, er rückt Ihn dann raus. Weit gefehlt. Er hat Ihn verschluckt!
Also musste er unter Bewachung ins Spital und dort haben sie 4 Tage lang alles mögliche gemacht – aber der Stein kam nicht raus. Im Röntgenbild konnte man den zwar sehen, aber das Spital hat sich geweigert, den dann mit einer Sonde rauszuholen. Dann sind sie zu einem Spezialisten und der hat Ihn dann zwangsweise rausgeholt.
Die Geschichte endete für den Übeltäter mit einer 10 jährigen Haftstrafe im türkischen Gefängnis. Die Strafe war so hoch weil es nach türkischem Gesetz ein Unterschied ist ob man vor oder nach Sonennuntergang etwas stiehlt und ob es draussen oder drinnen ist. So hat sich das dann alles addiert und er hat 2 Jahre abgesessen. Dann war er noch im offenen Vollzug als Corona kam. Da haben Sie ihn ausgewiesen und er ist zurück in die Heimat…
Später wollte er wohl wieder in die Türkei, aber auf Anraten seiner Kinder und vieler anderer hat er das doch lieber bleiben lassen. Sonst würde er am Flughafen direkt wieder zum Einsitzen geschickt.
Neben diesen Geschichten sagte sie dann noch, dass es tatsächlich so sei, dass viele ‹Europäer› gerade die Türkei wieder verlassen. Sei es mit dem Boot oder weil sie einfach keine Aufenthaltsbewilligung mehr bekämen. Sie bedauerte das sehr, denn es täte dem Land nicht gut.

Nach der sehr unterhaltsamen Zwangspause war auch Okan wieder zurück von Steueramt. Gute Nachricht – er hatte das regeln können. Es fehlte die im Februar neu eingeführte ‹Erdbebensteuer›. Die kannte nicht mal der Notar. wir haben dann gewitzelt, dass das vermutlcih die Zusatzabgabe für den Palast GröPraZ (Grösster Präsident aller Zeiten) ist. Danach war der Tag so gut wie vorbei, wir haben uns von der Überstzerin verabschiedet und sind dann noch bei Okans Frau vorbeigegangen. Die neuen Schilder dauerten eine Stunde, also haben wir dort gewartet. So habe ich denn auch Okans 83 jährige Mutter kennen gelernt, die dort zu Besuch war. Wieder mal sehr nett – Die Mutter meinte, dass Okan und Ayse uns wirklich sehr mögen.

Vor Okans Haus – betörender Duft. Ich weiss nur nicht, was es war – Zitrone, Mandarine oder Orange.

Nach dem ganzen Umtrieb heute bin ich dann noch in die Stadt und habe da beim Essen eine türkische Wahlkampfveranstaltung miterlebt. Der Lautstärkepegel von Musik und Sprache war – sagen wir mal – bemerkenswert. Als dann einer gesprochen hat, habe ich zugegebenermassen nicht viel verstanden. Ausser dass in jedem Satz mindestens einmal ‹Marmaris› vorkam. Es geht um den Posten des Bürgermeisters. Und vermutlich darum, was er alles Gutes tun würde – wenn man ihn wählt.

Immer gut, wenn man Kemal noch mit vor den Karren spannen kann. Er kann sich ja auch nicht mehr wehren…. 😉
Volksfest Atmosphäre vom feinsten. Brot und Spiele, dann wird das schon klappen.
Diese Linsensuppe werde ich schon vermissen.
Das eher nicht. Das ist ein Iskender Kebap. Deswegen war ich ja extra nach Bursa gefahren, weil ich das im Original mal probieren wollte. Unter dem Fleisch sind Brotstücke. Das Ganze wird dann noch mit aufgeschäumter Butter übergossen. Es hat nicht schlecht geschmeckt – aber das ist schon ziemlich wuchtig.
Die MUSTANG gibt einen Willkommensdrink aus

Die MUSTANG gibt einen Willkommensdrink aus

Heute morgen gings sehr früh los. Ich wollte spätestens um 6 los, bin dann aber tatsächlich schon um 5 losgefahren. Gute 7 Stunden Autofahrt – da muss was gehen. Ok, um 5 bin ich los, weil ich 4:30 wach war. Die Klimaanlage (brauchte ich zum…

Troja/Ilion/Wilusa am Hellespont

Troja/Ilion/Wilusa am Hellespont

Endlich. Seit dem letzten Oktober keinen ‹offiziellen› oder richtigen Urlaub mehr gehabt – jetzt war das mal wieder soweit. Wie auch schon die vorigen Male, die ich in die Türkei gereist bin, ging das nicht ohne etwas Gepäck ab. 40kg mussten es wieder mal sein.…

40 Seemeilen und Abendessen bei Okan

40 Seemeilen und Abendessen bei Okan

Am Freitag hatten wir eine längere Etappe vor uns. Insgesamt etwa 40 Seemeilen von der Bucht bei Datca bis nach Marmaris in die Marina. Erstmal schön schwimmen in der Bucht, dann sind wir los. Frühstück gab es während der Fahrt. Es war ja am Anfang vollkommene Windstille, also mussten wir die ersten 12 Meilen motoren. Dann setze aber der angekündigte Wind gegen Mittag ein und wir sind raumschots bis zur Bucht von Marmaris gesegelt. Das war ziemlich entspannt, mit dem Wind von hinten gehts immer recht ruhig zu. Kurz vor dem Dunkelwerden wind wir dann in der Marina angekommen und haben dort routiniert angelegt. Alles nicht mehr so ein Problem wie auch schon mal. Ich meine damit mich selber. Musste mich erstmal dran gewöhnen wie sich das Schiff in Rückwärtsfahrt verhält. Aber zwischenzeitlich geht das recht gut. Fender dran, Dinghy runter und rein in die Box.
Am Abend hat uns Ahmet mit dem Taxi nach Marmaris gefahren und wir waren im Memet Ockabashi. Dort mussten wir erstmal eine Weile warten, weil Freitag abend da schon ein wenig Andrang war. Als Belohnung gab es aber lecker Essen und einen Papagei auf die Schulter.

Okan macht Taxi Service nach Marmaris mit seinem Motorboot. Mit 50 km/h übers Meer…
ziemlich entspanntes Segeln. 🙂
Messies gibt es offensichtlich auch auf (Segel)Booten
Der Graupapagei wurde rumgereicht

Samstag war Aufräumen und Putzen angesagt. Das ging aber zu viert recht flott und so waren wir dann gegen Mittag fertig mit Schoten abschlagen, Dinghy und SUP putzen und einpacken, Polster putzen, Küche ausmisten…und..und…

Mit dem Spezial Taxi Service gings dann nach Marmaris. Okan hat noch eine Runde in der Bucht vor der Marina gedreht, da gabs dann eine schöne Bucht mit mit einem schrägen Vogel zu sehen. Der haust da als Messi auf seinem Boot. Auch noch ein Deutscher… wie solls auch anders sein. Alles ‹Sachen die man noch brauchen kann›. Allerdings – so hat Okan das erzählt – hatte er letztens ein Problem mit dem Anker. Der hatte sich wohl verabschiedet und er wollte in eine Marina. Die haben ihn aber nicht reingelassen. Denn dazu muss mal einen Versicherungsnachweis vorlegen. Und den wiederum hat er schlicht nicht gefunden in seinem Chaos. :))
Also hängt er da längsseits an einem anderen Kahn. Den kann er ja vielleicht jetzt auch noch zumüllen.

In der Stadt waren wir noch einige Sachen einkaufen, Eis essen und dergleichen – bevor wir dann zu Okan gelaufen sind. Die beiden haben uns dann wieder richtig mit leckerem und reichlichem Essen verwöhnt. Seehr lecker!

Essen bei Okan und Ayse

Nun sitzen wir hier – zurück in der Zivilisation. Am Flughafen von Dalaman und warten, dass wir ins Flugzeug nach Istanbul können. War alles wieder viel zu kurz….

Nick, Marc und das SUP
Die Crew steigt aufs Schiff
Flautengrillen

Flautengrillen

Nach dem Frühstück sind wir in die Richtung der Bucht aufgebrochen, wo wir dann ankern wollten. (Kurucabüku) Leider war den ganzen Weg Flaute, also mussten wir motoren. Das Ankermanöver war schnell erledigt, obwohl der Anker in der Bucht (wie auch schon mal) nicht gleich beim…


All Time Favorites

1. Noter

1. Noter

Heute morgen habe ich eine Weile überlegt ob ich nun in dem auf dem Boot herrschenden Chaos einen Tee machen will oder nicht. Alternative: warten und dann Tee trinken bei Okan & Mustafa. Ich habe mich für die Alternative entschieden. Als Okan da war, gab…

Das Gourmet Menu und der Backofen von Seskli Beach

Das Gourmet Menu und der Backofen von Seskli Beach

Gestern nachmittag sind wir nach nicht so langer Fahrt in der neuen Marina von Rhodos eingelaufen. Andi hat das Hafenmanöver gefahren und wir haben ohne irgendein Hafenkino elegant angelegt. Danach kam dann erstmal Programm. Die Männer Boot waschen, mit Frischwasser betanken und einkaufen – die…

180 Liter für Yachting Monthly

180 Liter für Yachting Monthly

Nachdem wir gestern ja mit Mühen in die Bucht und an den Steg gekommen waren, sah der Tag heute mit dem Frühstück schon wieder ein wenig besser aus. Okan sollte heute kommen, sodass wir dann das Problem mit dem Motor beheben können. Aber eben –…

Abenteuer Segeln

Abenteuer Segeln

Gestern morgen hatte sich der Wind etwas beruhigt und es war Zeit, loszufahren. Alle Leinen eingeholt, Gangway rein, Stromkabel weg (wichtig 🙂 und dann gings los. Der erste Stop war dann an der Tankstelle. Da mussten wir dann allerdings erstmal etwa eine Stunde warten, weil…

Ein geruhsamer Tag bei 30kn Wind

Ein geruhsamer Tag bei 30kn Wind

Gestern sind wir zu dritt angereist. Nachdem ich meine gelbe Wurst mit Übergewicht eingecheckt hatte, gabs nach der nervigen Security Kontrolle am Flughafen erstmal ein 2. Frühstück beim Sprüngli. Bei der Security hat es Julia nach dem Zufallsmuster erwischt und da wurde alles nochmal gründlicher…


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