Der grüne Schraubenzieher

Der grüne Schraubenzieher

Heute morgen Standardprogramm. Aufstehen ca. 7 Uhr und dann erstmal in den Pool. Fast ein bisschen frisch, jetzt waren es nur noch 25.5 Grad – statt der 26. Aber man will ja wach werden, auch wenn mit Sonnenaufgang dann ein ziemlicher Landwind durch die Bucht gepfiffen hat.

Das war aber im übertragenen Sinne wie in der 3 Wetter Taft Werbung. Türkei – Sonne – 25kn Wind – der Anker hält. Wohl nicht so ganz wie bei den Nachbarn auf Ihrem Wohnfloss. Die kamen mir dann immer näher, sodass ich mich dann doch mal bemüssigt gefühlt habe. Also Ankersicherung (siehe Bild) aufmachen und noch paar Meter raus. Hat ja genug – zwar nicht wie auf einer Gület, aber mehr als bei den Standard Booten.

Ankerspill mit Sicherung

Der von dem Katamaran (Heimathafen Basel) meinte dann, dass sie gehen würden. Es sei Ihnen zuviel Wind. Gut, das gibts eben in der Schweiz weniger. Da fiel mir auf, dass das die waren, die am Abend mit dem Dinghy vorbeigefahren sind und ich reden gehört hatte: ‹Das Boot kenne ich, der hat uns doch mal überholt…› 🙂
Was ein Lacher! Und ja – das kann tatsächlich sein. Irgendwie kam mir das Logo auf dem Bug jetzt auch bekannt vor. Ich kommentiere das jetzt nicht weiter. Nur soviel: Das war ein Katamaran mit ‹Flybridge›. Der letzte Schrei – der Steuerstand ist erhöht und so ist das praktisch zweistöckig, das Teil.

Auf jeden Fall ging der und dann kamen die Gülets. Regelrecht umzingelt wurde ich. Wo kommen die denn alle her? Achja – Sonntag. Das nette daran ist, dass die meistens nach ein paar Stunden sowieso wieder weg sind. Und die waren alle anständig, was den Abstand betrifft. Eigentlich haben auch alle das Ankern wirklich im Griff, muss ich schon sagen. So ganz klein sind die Dinger ja meist nicht.

Ja – und dann war ich gerade im Wasser am schwimmen, da ist bei einem anderen Segelboot vor mir einer schwungvoll ins Wasser gesprungen. Kein Wunder, die hatten das Bimini aus welchen Grunden (Wind?) runtergemacht. Da würde es mir auch warm werden. Da ich auf die Ferne ja doch noch ganz gut sehe, kam mir das aber irgendwie komisch vor – keine Badeleiter zu sehen? Na, kann mich ja auch täuschen. Vielleicht hat er die ja an der Seite. Aber nein, er hatte tatsächlich den Klassiker fabriziert. Ins Wasser ohne die Badeleiter runterzuklappen. War aber nicht so schlimm, nach ein paarmal rufen ist sein Kollege aufgewacht und hat sie ihm runtergeklappt.

Man sieht, das kann richtig unterhaltsam sein in so einer Bucht. Zwischendrin habe ich dann mal aufgeräumt und weiter ausgemistet. Sogar die Werkstatt. Danach musste ich wieder ins Wasser (Ihr kennt das ja – da ölt der Bär). Aufräumen ist immer gut bei begrenzten Platzverhältnissen. Das Blöde dabei: Mir fehlte der grüne Schraubenzieher aus dem Werkzeugkoffer (Danke Andi! 🙂

Der hat sich dann auf der Motorabdeckung später gefunden, als ich das Kühlwasser kontrolliert habe… Pfff. Hab ich den da hin? Kann doch nicht sein. War da wer auf dem Boot, während ich vorn das Tantra Buch am Lesen war? :)))

Egal, er ist ja wieder da. Alles ist gut, es ist Abend und jetzt gibts noch ein Schmankerl. 3D Bild der Abendstimmung.

Angel mal provisorisch aufgerödelt…


1 thought on “Der grüne Schraubenzieher”

  • schön, daß Du Dir einen schlauen Tag gemacht hast – während ich verzweifelt nachmeinem Kirschenplotzer Rezept suche. Nicht mal im Internet bei Chefkoch ist es mehr, bei meinen ausgedruckten Rezepten ebenfalls nicht mehr, – dabei meinte ich nur an den Kühlschrank gehen zu müssen…aber nein. Nun stopple ich halt alles aus meinem Gedächtnis und verschiedenen Internetrezepten zusammen. Mal ysehen, was daraus wird. Zumindest den «Kirsch» werde ich nicht vergesssen.
    Komme gut in den Heimathafen zurück….morgen geht Dein Flieger
    Grüßli Maus

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