Tag 3 – Und noch ein Tag…

Tag 3 – Und noch ein Tag…

…im Paradies. Wie langweilig. Ist ja immer das Gleiche. (Zitat Jörn)
Nach dem Frühstück haben wir erstmal die Hausarbeiten erledigt. Geschirrspülen, die restlichen Scherben der Auflaufform auffegen, Müll wegbringen. Aber eben incl. der Scherben, die wir noch in der Pütz hatten. Auf dem Weg zur Müllentsorgung habe ich dann dieses nette Boot gefunden. Braucht vielleicht ein wenig Aufmerksamkeit, ist aber sicher günstig zu haben?

Wie immer, nichts geht ohne irgendwelche Komplikationen. Beim Anker einholen bildet die Kette plötzlich (ausserhalb des Ankerkastens) einen Knäuel, hüpft von der Winsch und saust wieder ins Wasser. Unerfreulich, weil gleichzeitig 3 Schiffe den Hafen verlassen wollen. Aber auch nicht so wild. Kette wieder drauf und nochmal das Ganze.

Jetzt aber nichts wie los, das Meer wartet. Also unter Motor bis zu einer Bucht und erstmal schwimmen gehen. Nachdem es sicher schon wieder an die 30 Grad hat, ist das eine wahre Wohltat!

Danach war es dann etwa Mittag. Das ist hier immer die Zeit, wenn der Meltemi einsetzt. Also Segel setzen und los. So ganz so einfach war das dann aber auch wieder nicht. Der Autopilot hatte irgendein Problem. Nach vielen Versuchen hatten wir ihn dann so eingestellt, dass er da hinsteuerte wo er sollte. Dass der Wind etwa 12-15 Knoten hatte und es ein angenehmes Segeln war, führte bei Jörn zu Schaffensdrang in der Kombüse. 20 Minuten später hatten alle einen Teller Spaghetti vor sich stehen.

In und um die Bucht von Datca frisch der Wind dann auf und wir haben knapp 20kn Wind. Da gehts ein wenig mehr zur Sache. Aber nachdem wir uns zwischenzeitlich mit Segeltrimm und Autopilot beschäftigt hatte, war das eine wahre Freude. Gegen später kommen wir dann in einer Bucht SW-lich von Datca an und werfen den Anker.

Zeit nochmal baden zu gehen, für ein (oder zwei?) Ankerbier und anschliessend Essen.
Eigentlich nicht so ereignisreich?
Mag sich so anhören. Aber alles in allem schon wieder ein gelungener Tag. Er endet bei der Früh einsetzenden Dunkelheit bei mir etwas früher, irgendwie bin ich vollkommen müde und falle ins Bett. Während Ruedi und Jörn noch unter der roten Laterne im ‹Ambient-Light› sitzen.

ups. Da ist der Rettungsring im Weg. Nochmal, das Bild:

Nicht wegzukriegen. Egal. Hier noch die restlichen Bilder:




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