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Im Regenwald von Datca

Im Regenwald von Datca

Also wenn es ums Wetter geht – da wären wir wohl in der Schweiz von der Temperatur her fast gleich gut dran gewesen. Auch was den Niederschlag angeht. Am Morgen gings erstmal mit Regen los. Glücklicherweise gings nicht so lang. Also erstmal schwimmen gehen. Das…

Bozburun Gület Werft und Bucht

Bozburun Gület Werft und Bucht

Gestern morgen gab es erstmal noch ein Frühstück bei Murat, dann haben wir das Boot klar gemacht und sind los Richtung Bozburun. Genauer gesagt zur dortigen Werft und Marina. Dort haben wir vergleichsweise kompliziert festgemacht an der Kopfseite, glücklicherweise ohne Kratzer im Boot. Neben dran…

180 Liter für Yachting Monthly

180 Liter für Yachting Monthly

Nachdem wir gestern ja mit Mühen in die Bucht und an den Steg gekommen waren, sah der Tag heute mit dem Frühstück schon wieder ein wenig besser aus. Okan sollte heute kommen, sodass wir dann das Problem mit dem Motor beheben können. Aber eben – erstmal ein Frühstück bei Murat im Sailors House.
Danach haben die beiden Damen beschlossen, erstmal einen längeren Ausflug zur Festung oben auf dem Berg zu machen. Währenddessen habe ich dann auf Okan gewartet, um den Motor flicken zu können. Die Anreise ist für Ihn etwas beschwerlich gewesen. Mit dem Auto kommt man nur bis nach Serce Limani, das ist die Bucht vornedran. Dann musste Murat ihn dort mit dem Fischerboot holen.
Zusammen haben wir dann begonnen, das Motorenproblem zu analysieren. Das mussten wir irgendwie wieder hinkriegen – schliesslich hat das Nachdenken darüber, was das sein könnte Okan eine schlaflose Nacht bereitet. Also ans Werk. Ich habe ihm geschildert, was passiert ist und dass es scheint als ob kein Treibstoff mehr kommt. Obwohl ja der Tagestank gut gefüllt sein sollte. Das zumindest sagt die Anzeige und Okan hatte ja auch gesagt, er hätte den gefüllt.
Also mal den Weg, den der Diesel nimmt nachvollziehen. Okan meinte, wir nehmen beim Tagestank mal den Deckel ab und schauen da rein. Warum auch immer – ich habe dann an den Tank geklopft um zu sehen wie der Füllstand ist…. und da war es uns beiden klar. Tank leer. Und zwar ganz leer. Die Summe aller Peinlichkeiten vereinigt in einem Moment. 🙂 ‚hast Du nicht nachgetankt in Marmaris?‘ ‚Ja schon, aber nur den grossen Tank – der Tagestank sollte ja voll sein. Du hattest ja gesagt Du hast den gefüllt und die eine Anzeige hat auch voll angezeigt.‘ ‚Nein, ich habe den nicht gefüllt gehabt….‘ ……

Diese Geschichte würde locker für die ‚Seglerbeichten‘ der Yachting Monthly langen. Wen es interessiert: Das Buch kann man kaufen und es enthält die skurrilsten Geschichten aus dem Alltag der ‚Yachties‘. Sehr amüsant, zumal es sich um guten englischen Humor handelt. Es ist wohl manchmal nicht schlecht, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen. Wie in diesem Fall.

Bei aller Peinlichkeit bin ich doch froh, dass man sich eben im Grunde doch – auch Dank Okans Arbeit – auf dem Motor verlassen kann. Er hat schon recht, wenn er sagt: ‚Wir müssen dem Motor auch was zu essen geben, sonst arbeitet er einfach nicht‘

Okans Anreise mit dem Fischerkahn

Nach getaner Arbeit wieder zurück
Ohne Boot geht hier nichts.

Dann war ich allein. Nicht ganz. Denn der Hund von gestern war noch da. Wir hatten es ganz nett und ich war fast schon am überlegen, ob ich ihn mitnehme. Aber das hätte wohl Stress mit Murat bedeutet. Und bei so viel Hilfbereitschaft (mitten in der Nacht abschleppen und dann noch ein Essen machen) ging das wohl nicht.

Irgendwann kamen dann die Mädels noch von dem Ausflug und haben viele Bilder mitgebracht. Die findet man in der Galerie unten. Wirklich toll, habe ich noch nicht geschafft dort auf die Festung. Und wie man sieht Meryl Streep war schon da.

Den Rest des Tages haben wir mit Segel vermessen, Gemüsesuppe kochen, Kaffee trinken und einem wunderbaren Abendessen verbracht. Schön. Alles ist gut – auch wenn es zwischendrin immer mal ein wenig tröpfelt. Was solls.

Gesellschaft
wunderbares Abendessen bei Murat
Liegt da, wie wenn nichts gewesen wäre.
Lecker. Lammkeule aus dem Ofen.
Abenteuer Segeln

Abenteuer Segeln

Gestern morgen hatte sich der Wind etwas beruhigt und es war Zeit, loszufahren. Alle Leinen eingeholt, Gangway rein, Stromkabel weg (wichtig 🙂 und dann gings los. Der erste Stop war dann an der Tankstelle. Da mussten wir dann allerdings erstmal etwa eine Stunde warten, weil…

Ein geruhsamer Tag bei 30kn Wind

Ein geruhsamer Tag bei 30kn Wind

Gestern sind wir zu dritt angereist. Nachdem ich meine gelbe Wurst mit Übergewicht eingecheckt hatte, gabs nach der nervigen Security Kontrolle am Flughafen erstmal ein 2. Frühstück beim Sprüngli. Bei der Security hat es Julia nach dem Zufallsmuster erwischt und da wurde alles nochmal gründlicher…

Anna und der Fisch …am Wellness Tag

Anna und der Fisch …am Wellness Tag

Heute…. nein, gestern am letzten Tag in Marmaris war endlich mal schönes Wetter. Sonnig und schön warm. Sehr gut, das passte ja für den letzten Tag. Der war ja als mein mehr oder minder einziger echter Ferientag im Plan. Wenn da nicht doch noch Okan aufgekreuzt wäre. Am Sonntag eigentlich unüblich, aber irgendwas musste er wohl an einem Aussenborder noch reparieren. Und dann meinte er eben, dass die Adapterplatte für den Radarscanner fertig sei. Er hätte sie jetzt lackiert. Auf meine Frage hin, ob er die montiert oder ich das machen soll, war er der Meinung ich solle das doch machen. Also gut. War so nicht geplant.

Es gab erstmal einen Kaffee von Anna & Mustafa, die weisse Farbe von der Adapterplatte musste ohnehin noch trocknen. Anna war derweil verschwunden, kam aber dann ganz aufgeregt wieder. Sie hatte in der Marina geangelt und einen Fisch gefangen!

Anna mit Ihrem Fisch. Das war so ein Erfolg, dass sie gleich wieder losgezogen ist. 😉
…aber dann doch noch eine Idee gehabt und den Kram montiert gekriegt. Also jetzt ist der Teil definitiv fix und fertig.
Dort erstmal Haare schneiden und rasieren. Man beachte Kemal (Atatürk) im Hintergrund. Ohren und Nase hat er dann auch gleich gewachst. Tiptop, schon fast wie runderneuert.
Das war das Ziel. Das angeblich Beste Hamam von Marmaris.
damit habe ich mich dann eine ganze Weile rumgeschlagen. Das wollte nicht passen. Na super. Insgesamt habe ich mich mehr als eine Stunde mit dem Kram rumgeschlagen.
Also jetzt endlich auf nach Marmaris!
jetzt los nach Beldibi, das ist der nördliche Stadtteil von Marmaris. Vor zwei Jahren bin ich da schon mal durchgefahren. Wenn ich wieder mal da bin, werde ich mir das aber genauer anschauen. Das ist praktisch nicht touristisch.
Das Bild ist zwar vom Internet, aber es sah wirklich so aus. Und war auch so leer.

Im Hamam hatte ich dann ein Programm gebucht für 1.5h. Ich war ja um 7 wieder bei Ayse und Okan eingeladen. Für türkische Verhältnisse kostet das zwar bisschen was mit Ölmassage aber immernoch weniger als in Zürich der Basispreis. Und dann muss man noch alles selber machen. Hier wurde ich von einer netten Dame geschrubbt, gewaschen und anschliessend massiert. Auf die Frage, ob Mann oder Frau habe ich mich für Frau entschieden, weil ich dachte dass die nicht so hart zulangt beim Massieren. Weit gefehlt, wie ich feststellen musste. Die Dame – etwa von der Statur wie meine Tochter – hatte ganz schon Kraft in den Händen. Und wo das nicht langte Ihrer Ansicht nach, da kam noch das gesamte Körpergewicht zum Tragen. Mit meinen offensichtlich verspannten Waden hat sie sich ziemlich lange beschäftigt – bis ich es fast nicht mehr ausgehalten habe.

Aber so rasiert, gewaschen, massiert und geölt bin ich dann bei Okan und Ayse eingelaufen. Okan meinte nur, dass man normal nach dem Hamam schlafen geht. Ob ich denn nicht müde wäre. Ging eigentlich. Nach dem super Essen musste ich mich aber dann doch recht bald verabschieden. Das Taxi würde mich um 03:00 abholen und der Flug ist heute morgen in Dalaman um 6:20 gestartet.

Jetzt sitze ich nach einem Frühstück bei MADO in Istanbul und warte auf den nächsten Flug….

Die beiden Bilder unten habe ich auch noch gefunden aus Beldibi.

Das Handwerker Viertel in Beldibi. In dem Teil hier wird alles repariert, was irgendwie mit Motoren oder Maschinen zu tun hat.
Hunde und Katzenbar beim Migros
Mission complete.

Mission complete.

Heute morgen hatte ich schon Okan per Whatsapp angepingt, dass ich seine Hilfe und Werkzeuge brauche. Ich hatte zwar eine Idee, wie ich das dicke(re) Radarkabel zum Cockpit hochbringe, aber da hätte ich Löcher vergrössern müssen. Und dazu Hilfe und Werkzeug. Schlussendlich habe ich mich…

Das verträumte Einhorn

Das verträumte Einhorn

Gestern bin ich bis um 11 (23:00) noch mit der Solarpanel Verkabelung und Montage der Solarregler beschäftigt gewesen. Nachdem die Strom hatten meinten die beiden natürlich gleich, sie würden gerne eine Update haben. Und das sei keine Wahl, sondern Muss. Na schön, machen wir das…

Kabelschlacht Tag2 und News aus Griechenland

Kabelschlacht Tag2 und News aus Griechenland

Heute morgen sah die Welt ganz gut aus. Sonnenschein und trocken. Schon mal was. Also los nach Marmaris, die gekürzten Hosen (im Preis inbegriffen) abholen und frühstücken. Also ja, tatsächlich war die Reihenfolge umgekehrt. Prioritäten setzen ist bekanntlich wichtig.
Also Sonnenbrille auf (jaaaa…. tatsächlich) und lose gehts.

Lang ist es her, dass ich bei Anna war und das Frühstück genossen habe. Allerdings – so kalt hatte ich es vorher noch nie. Da schmilzt die Butter kein bisschen. Etwas entnervend ist schon, dass sie Ihre Service Leute nicht so drillt. Wieder mal kein Salz und keine Servietten. Grmpf.
mavi (türkisch = blau) Jeans kommen aus der Türkei. Angeblich ’sutainable‘ produziert und es gibt – anders als überall sonst – eine Papiertüte anstelle Plastik. An sich löblich, wenn es nicht gerade in Strömen schüttet.

Weil es nach dem Frühstück anfing in Strömen zu regnen, dachte ich mir: ‚Warten wir das halt mal ab, nehmen einen Tee und Baklava…kann ich auch gleich aufs WC‘ Also kurz nach dem Frühstück gezwungenermassen nochmal eingekehrt und bei Tee und Baklava abgewartet.

Schon noch eine nette Erfindung die Baklava. Die Bedienung meinte, ich sollte doch die nehmen von den drei Sorten. Die seien frisch. :)))
Wenn wir gerade schon da sind, dann gerade noch paar Kekse mitnehmen.

Als es sich dann beruhigt hatte wieder aufs Moppet und zurück. Die Suche nach den neuen Klobürsten habe ich doch nochmal verschoben, ich hatte keine Lust noch länger als nötig durch den Regen zu fahren. Demzufolge war die Rückfahrt also ziemlich feuchtfröhlich. Gut, eigentlich eher nur feucht. Genaugenommen eher nass. Auf halber Strecke kam dann die Sonne raus, da war ich aber schon platschnass. Ich werde wohl heute eher drinnen arbeiten.

Auf der Rückfahrt
Das wird gezwungenermassen fertig werden müssen heute. Sonst weiss ich nicht wo schlafen. Glücklicherweise ging das Einziehen der Kabel bis zum Elektroraum vergleichweise gut. Etwa 50% weniger Flüche als sonst.

Zwischendrin gab es dann nette Neuigkeiten von Jan. Ihn kenne ich vom Klabautershop (https://klabautershop.de/) , wo ich vergleichweise viel von den Navigationselektronik Sachen bestellt habe. Er betreibt den Shop vom Boot aus und hat es schon noch cool gemacht. Mehr oder weniger nach dem Studium aufs Boot und lebt da. Neben dem Shop hat er auch noch eine Website (https://ahora.de/) auf der er sein Leben auf dem Boot beschreibt. Er ist im Momentan nicht weit weg von Marmaris auf einer griechischen Insel, das sollte nun hoffentlich mal klappen mit einem Treffen Live und in Farbe. Da freue ich mich schon riesig drauf!

Jan’s neues Boot. Er ist seit kurzem Neueigner einer Malö 39.
Das sieht jetzt wirklich tiefenentspannt aus. Kein Wunder, im Vergleich zu vorher muss das jetzt Luxus hoch 3 sein. :))

Ich für meinen Teil werde jetzt nach dem Blog noch ein paar Arbeiten fertigstellen, damit ich mein selbst gestecktes Tagesziel noch erreiche. (Ja, die Koje ist schon wieder aufgeräumt. Dafür siehts im Salon aus, als würde hier ein Messi hausen. Das wird dann morgen wieder besser, wenn der Kram verbaut ist, der noch rein muss. )

Good Night!

Durch den Monsun

Durch den Monsun

…so kam es mir heute vor. Im Grunde gibt es heute auch nicht so viel zu berichten. Also im Sinn von bahnbrechenden Fortschritten. Nachdem Okan nicht so wirklich verfügbar war habe ich mich im Alleingang an das Einziehen der Kabel in den ‚Rollbar‘ – also…


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