Autor: admin

Potzblitz – Die Schiffswaschanlage

Potzblitz – Die Schiffswaschanlage

Heute morgen war es nicht so wirklich einladend ausserhalb der Koje. Nachts hat es schon immer wieder mal ziemlich Wind und Wellengang gehabt – und das, obwohl die Adaköy Marina eigentlich hinter einem Berg im Windschatten liegt. Das muss also andernorts ganz ordentlich gepfiffen haben.…

Verwechslungsgefahr

Verwechslungsgefahr

Gestern abend habe ich mich etwa um 18:30 (vor Sonnenuntergang) auf den Weg zu Okan und seiner Frau gemacht. Ich war ja eingeladen zum Abendessen. Nachdem ich mich dann auf dem Weg wieder mal verfranst habe, obwohl das eigentlich nicht schwierig zu finden wäre… war…

Der grosse Aufreger

Der grosse Aufreger

Gestern abend nach dem Blog schreiben dachte ich: ‚Was essen wäre vielleicht noch was…‘
Alsdenn bevor das vergessen wird, aufs Moppet und los. So schnell war aber doch nichts mit ‚los‘. Als ich den Koffer vom Roller aufgemacht habe, ist es mir wieder eingefallen. Ich muss das ja noch putzen. Weil – nicht lachen jetzt – Auf dem Rückweg aus der Stadt gestern hatte ich paar Sachen da drin. Die hatte ich im dortigen Migros eingekauft. So Sachen wir Butter, Joghurt, Brot, Käse, Wurst …und Eier.
Der Rest der Geschichte ist einfach. Minus 2 Eier – und die musste ich jetzt noch rausputzen.

Döner und Peperoni von dem Kerl auf dem Tisch
6 Zylinder bei der Moschee

Die Suche nach Essen gestltete sich dann ein wenig langwierig. Momentan ist grad Ramadan und eigentlich sollte da doch nach Sonnenuntergang richtig was los sein am Samstag. War aber recht ruhig und ich wohl auch spät dran. Auf jeden Fall hatte die Kneipe neben der Moschee zu. Ob das nun was mit Ramadan zu tun hat, keine Ahnung. Auf jeden Fall bin ich dann im Grand Bazaar bei einer Art Dönerbude hängen geblieben. Die hatten da diesen lustigen Kerl auf dem Tisch und Ayran aus einem Springbrunnen. Bis ich mir überlegt hatte, den zu fotografieren hatten sie Ihn schon abgestellt.

Auf dem Rückweg habe ich dann noch den 6 Zylinder gesichtet. Die sind da voll für die Fusswaschung ausgerüstet.

Auf dem Rückweg habe ich dann gestern abend keine Wildschweine, Esel und Hunde mehr gesichtet wie einen Tag vorher. Wohl alle schon im Bett – oder noch nicht aktiv. Also dachte ich mir, ich mach es wie die Wildschweine und geh mal schlafen….

Heute morgen dann mal 2 von den verbliebenen 8 Eiern in die Pfanne gehauen, einen Tee gemacht und gefrühstückt. Als ich den Joghurt aufgemacht habe ist mir dann eine kleinere Katastrophe aufgefallen. Kein Honig an Bord. Das mir das passieren konnte! Also gabs Joghurt ohne Honig.

Da fühlt man sich glatt beobachtet, wenn man aus der Pfanne angestarrt wird.
Honig fehlt. Aber das war noch nicht der Aufreger.

Heute ist das Wetter nicht so brilliant. Soll heissen noch schlechter als gestern. Als ich mir so am Überlegen war, was ich denn dann drinnen so alles machen könnte … rief es von draussen ‚MUSTANG ?‘
Scheints meint da jemand mich. Und Tatsache, einer der Werftarbeiter meinte wir sollten das Boot doch noch durch einen weiteren sehr langes Seil sichern. Es sei Sturm angesagt. Jetzt kam tatsächlich das elendslange Seil mal zum Einsatz. Die Jungs haben es auf Ihrem Boot in Empfang genommen und dann etwa 40-50 Meter zur Hafenmole geschleppt und festgemacht. Kann ja nichts mehr passieren in dem Fall.

An der langen Leine
Suchbild. Ich habe vergessen einen Ausschnitt zu machen. Da hinten ist eine Regatta im Gange. Die Jungs sind schon noch gut drauf. Windabwärts haben die immer noch schnell den Spinnaker hochgezogen. Und das bei etwa 20kn Wind. Hoppala.

Da es draussen ohnehin ungemütlich war, habe ich angefangen mit ‚Alt raus‘. Das alte Radar mitsamt diesem unhandlichen Bildschirm / Chartplotter kommt raus. Ebenso das alte, gammlige Funkgerät. Die Hoffnung ist, dass es dann in der Ecke wesentlich aufgeräumter aussieht.

Vorher….
Achje. Hoffentlich muss ich keine Mausefallen aufstellen.

Hinter dem Display hat mich dann der übliche Kabelverhau empfangen. Damit das in Zukunft (wenn man nochmal was machen muss) nicht zum Rätselraten wird, habe ich das alles mal beschriftet. Schon mal besser.

Alles beschriftet. Hoffen wir mal, dass die Aufkleber halten.
Sieht jetzt noch nicht so prickelnd aus, aber es funktioniert.

Mit dem Anschluss des AIS fähigen Funkgeräts kam dann der grosse Aufreger. Alles angeschlossen und gespannt auf das Display geschaut. Keine GPS Position. Wie denn das? Ich habe doch den Empfänger an dem Bussystem angeschlossen. Und funktionieren sollte der auch.
Und dann kam der Aufreger. Im Handbuch steht drin, dass die Version die auch die Schiffsposition via AIS sendet nur einen extra GPS Empfänger oder intern kann. WIE BITTE? Sind die wahnsinnig? (*&%$!!)
Auf der Website nachgeschaut, dass die Version das aber kann. Eieiei… wenn jetzt das wahr ist und ich das Teil umtauschen muss. Dann kriegen die von B&G aber was zu hören.

Glücklicherweise habe ich mich dann wieder beruhigt. Mit einem Mal lief es dann plötzlich eben doch. Und das hatte zur Folge, dass ich mit Positionswarnungen von russischen Booten überschwemmt wurde. Die sind eben hier überall. 🙂

Lauter Warnmeldungen von Russen, die zu nah dran sind
Das Bild ist nicht so prickelnd, aber man kann sehen wozu AIS gut ist. Wie im Flugverkehr kann man da die anderen Boote sehen. Jetzt bin ich mal gespannt, ob die MUSTANG dann auch mal auftaucht.


Jetzt braucht es wohl nur noch einen Stecker für die Antenne, damit das ordentlich verdrahtet ist. Und Ayhan muss noch ein schönes Brett machen, damit ich den Kram ordentlich einbauen kann.

Jetzt aber los, ich bin heute bei Okan zum Essen eingeladen. Und bei Ramadan steht exakt 1 Minute nach Sonnenuntergang das Essen auf dem Tisch. 😉

Dienst fürs Vaterland

Dienst fürs Vaterland

Gestern gings mal wieder los. Mit 40kg Gepäck insgesamt. Wie ich dann Am Donnerstag erfahren hatte, waren die Solarpanels dann doch noch geliefert worden. Glück gehabt. Aber mal eins nach dem anderen. Die 40 kg aufgeben beim Sperrgut war eine der kleineren Übungen, das kenne…

Wenn der Hahn dreimal kräht – a night in Istanbul

Wenn der Hahn dreimal kräht – a night in Istanbul

Heute morgen um 06:00 wach geworden, 30 Minuten bevor der Wecker klingelt. Vermutlich wegen dem Hahn, der dann immer kräht – irgendwo hinter der Marina. Er ist scheinbar immer schneller als der Döner Koch und wurde bis jetzt noch nicht vom Auto überfahren. Duschen, in…

Naked Mustang

Naked Mustang

Samstag war Waschtag. Boot von der Salzkruste befreien, Wäsche zur Wäscherei bringen, Schoten waschen … und so weiter. Damit und mit dem aufklaren an Bord kann man locker einen Tag verbringen. Glücklicherweise war Nordwind, deswegen eher kühl und man konnte was geschafft bringen. Das Dinghy allerdings musste ich dann noch bis zum Folgetag trocknen lassen, das ging nicht so schnell wie ich mir das gedacht hatte. Aber das Gröbste war schon mal getan und … dann haben mich Okan und Ayse zum Abendessen eingeladen. Sehr, sehr nett von den beiden und es gab wieder einmal wirklich ein tolles Essen mit Salat, Suppe, Köfte und allem drum und dran. Zudem haben sie mir noch ein paar Spezialitäten mitgegeben, von denen ich nun hoffe, dass sie den Transport unbeschadet überstehen.

Waschtag. Die gesammelte Wäsche (bis auf den Bettbezug, den ich heute abend schon noch brauche) Kam alles am nächsten Vormittag gewaschen und gebügelt zurück.
auch die Schoten wollen mal Süsswasser sehen. Teils waren die so mit Salz gepökelt, dass ich damit als Schlangenbeschwörer hätte auftreten können. Aber jetzt sind sie wieder geschmeidig. Wieder nix mit Geld verdienen als Schlangenbeschwörer… 🙂

Sonntag lief dann zugegebenermassen nicht viel. Irgendwie war ich völlig K.O. Vielleicht von der Kälte am Vorabend, ich weiss es nicht. Nur ein bisschen Kleinkram gemacht und aufgeräumt. In Marmaris war ich dann am Abend aber doch noch. Den Kälteschock hatte ich noch nicht ganz verarbeitet. Mir ist dann noch aufgefallen, dass ich im Glauben, der Sommer würde ewig anhalten nicht mal geschlossene Schuhe eingepackt hatte. Die, die ich noch an Bord habe, sollen ja eigentlich da bleiben. Also nach Marmaris und erstmal zu Yusuf ein paar Köfte essen. Danach habe ich mir dann im dortigen Einkaufszentrum ein paar Schuhe für 240 Lira aus türkischer Produktion gekauft. Kann man nicht viel falsch machen.

Köfte mit Ayran bei Yusuf. Das ist wie MacDonalds, nur besser.
Nette Aussicht auf der Rückfahrt in die Marina

Heute morgen hatte ich dann nicht so Mühe, mal in die Gänge zu kommen – wie gestern. Vorn erstmal einen Dorade Lüfter abgeschraubt. Irgendwie kommt da bei gröberem Seegang Wasser in die vordere Kabine, dem wollte ich mal auf den Grund gehen. Drei Schrauben hatte ich los, da ist mir eingefallen, dass ich ja eigentlich so einen schönen Akkuschrauber habe. Also sollte ich den ja wohl auch benutzen. In die Werkstatt, Koffer geschnappt – und staunend die Tropfen angeschaut, die aus dem Koffer liefen…. (?!) Hm. Oben angekommen den Koffer aufgemacht. Mist. Wasser drin, Akkuschrauber tut nix mehr. (#@!%&?!) Durch das undichte Seeventil der Pantry war eben mehr Wasser in der Bilge – dann noch ordentlich Seegang dazu… und der Koffer stand unten in der Ecke. Na super. Also doch wieder Handbetrieb. Der Verdacht mit den Dorade Lüftern hat sich dann bestätigt. Der Deckel hatte sich gelöst und muss wieder befestigt werden. Dann kann man die auch ordentlich wieder schliessen, wenn da die See vorn überkommt.

Okan war zwischenzeitlich eingetroffen. Meine Hoffnung war, dass er Tahinli (mit Sesamgefüllte Schnecke) mitbringt. Denn ich hatte heute mal gedacht, ich warte das ab und frühstücke erstmal nicht. Wie es aber so geht. Heute hatte er die vergessen zu holen. Der alternative Vorschlag von Ihm war aber super. Wir gehen frühstücken zusammen, er zeigt mir einen Platz wo es super Frühstück gibt. Anschliessend gehen wir dann zu einem Spezi, der alle möglichen Elektrogeräte repariert.

Sehr schön hier. Da gibts auch um 12 noch Frühstück. Anders als bei den gängigen Fastfood Ketten – wie man das ja aus dem Film kennt. Also kein Grund auszurasten…
Werde ich Beides vermissen. Okan und das ausgezeichnete türkische Frühstück. Da gibts alles. Die Eier kamen dann noch…

Nach dem genialen Frühstück mit viel Tee zurück nach Marmaris. Wenn man aus dem Parkplatz des Restaurants rausfährt, kriegt das Auto noch eine Wäsche ab. Ein kleiner Wasserfall an der Ausfahrt machts möglich. Scheinbar war hier früher eine Mühle gestanden. Das wasser haben sie umgeleitet, ein Teil geht in den Teich beim Restaurant – der andere Teil auch zur Kühlung in den Mini-Wasserfall.
In Marmaris sind wir also zum Elektro-Reparateur gegangen, die schauen sich das jetzt mal an. Wenn es not tut, ist es eben ein Totalschaden. Aber hoffen wir das mal nicht. Aber es gab auch mal wieder … Tee. Der running Gag in der Türkei ist wohl ‚Nein, wir haben nur Tee getrunken. Geredet haben wir nicht.‘ 🙂 Wieder was gelernt.

Zurück in der Marina kamen dann die Jungs von Southwest und haben die Mustang entkleidet. Die Genua muss sowieso repariert werden und es braucht einen neuen Reissverschluss am an der Sprayhood. Der alte hält bei Starkwind nicht mehr. Und dann ist eine Sprayhood vergleichsweise sinnlos. Das Teil braucht man eben genau dann. Also haben sie alles abgerödelt und eingepackt. Die Segel werden jetzt mal gewaschen, gesichtet und eben die Reparatur gemacht. Anschliessend eingelagert und nächste Saison wieder drauf. Ähnlich wie mit Winterreifen eben.

Oben Ohne. Bei einer Segelyacht nicht so ein toller Anblick.
Rokoko Eistorte von Konditormeister Hasan. Nichts für Kalorienzähler….

Am Abend dann nochmal nach Marmaris mit dem Roller, da habe ich mich mal noch in der Apotheke eingedeckt zum bezahlbaren Preis. Nicht, dass ich da viel bräuchte – aber das Preisgefüge ist eben schon etwas anders. Inflation hin oder her. Bin dann doch noch einen Happen essen gegangen, trotz dem voluminösen Frühstück heute. Zum Dessert bin ich noch ein letztes Mal zu Meister Hasan. Eigentlich wollte ich ja Maulbeereis. Das gibts bei in Nordeuropa ja nicht. Aber dann habe ich mich für die Eistorte entschieden. Das war dann eine Mahlzeit für sich – serviert auf einem Herzchen-Teller.

Morgen früh holt mich dann Suat ab und bringt mich zum Flughafen und somit wohl auch wieder zurück in die (andere) Zivilisation…

Gegenwind und Beach Cleaning

Gegenwind und Beach Cleaning

Momentan warte ich gerade darauf, dass das Geschirr trocknet. Zum Abtrocknen fehlt mir gerade die gesteigerte Motivation. 😉 Guter Zeitpunkt also, endlich mal die letzten Tage zu Papier oder Website zu bringen. Julia ist heute morgen um 6:30 Richtung Flughafen gefahren und ich bin nun…

Gestern Paradiesbucht II, heute Fethiye

Gestern Paradiesbucht II, heute Fethiye

Nachdem wir vorgestern nochmal einen sehr schönen Segeltag hatten – bei dem der Autopilot tatsächlich mal unter Segel das gemacht hat, was er tun soll – sind wir dann zur Dämmerung in eine Bucht eingelaufen. Das war vergleichsweise knapp, das hinzubekommen mitsamt der Heckleine. Wir…

Die mit dem Spi tanzen, die Paradiesbucht und Abschied um halb Acht

Die mit dem Spi tanzen, die Paradiesbucht und Abschied um halb Acht

Jetzt ist es schon ein paar Tage her seit dem letzten Blogeintrag. Unter anderem deswegen, weil es gestern in der Marina ein Unding war, die Bilder hochzuladen. Jetzt sind wir in Ekincic und in der Bucht vor dem winzigen Dorf geht das wohl.

Am Donnerstag waren wir ja noch in beim Sturmgrillen und am nächsten Morgen wars dann plötzlich ruhig. Sehr ruhig. Es ging ein in der Bucht nicht ein Hauch von einem Wind, dementsprechend warm wird es dann auch noch trotz September. Super, um am Morgen die Sprayhood abzubauen und nach dem Frühstück nochmal baden zu gehen.

Gestern noch stürmisch – heute ruhig…
Lecker Rührei von Andi zum Frühstück

Nachdem wir die Spuren des Turbogrillens auf dem Deck entfernt hatten (Holzkohlebrösel 🙂 ) sind wir dann los. Damits nicht so langweilig wird, haben wir dann den Spinnaker mal endlich gelüftet. Erstmal hatten wir keine Ahnung, wie der nun in dem Sack verstaut war und vor allem – welches Auge jetzt wo angeschäkelt werden muss. Nachdem wir aber die Augen gefunden hatten hat sich das dann geklärt. Die Farbgebung war zwar merkwürdig aber ja – was solls. Jetzt wissen wir das. Alles in allem waren wir sicher 1.5h damit beschäftigt.

ja, rot wär doch backbord, oder wie jetzt?
Jaaaa! oben! Wenn nur der Wind nicht so launisch wäre.

Die Sache mit dem Spi war dann schnell vorbei – der Wind war zu launisch in der Ecke, in der wir gerade waren und bis um die Ecke dann Richtung Marmaris haben wir halben Wind erwartet (also 90 Grad, von der Seite). Da wäre der Spinnaker ohnehin nicht mehr das richtige gewesen.
Zum Abschluss der Segelferien von Andi und Sandra gings dann nochmal in eine trauhafte Bucht – damit dann auch die Motivation für weitere Segelferien da ist 😀

Die Paradiesbucht. Es gibt hier einen ein Karstzufluss eines Flusses – keine Seeigel – das mögen die wohl nicht.
glasklares Wasser, man sieht alles bis auf 15m runter. Türkisgrün…. 🙂
Julia ist rübergeschwommen und hat die Heckleine um einen Felsen geknotet

Danach gings zurück in die Marina, einen kurzen Ausflug nach Marmaris am Abend und Essen bei Mei Memed. Immer wieder lecker – ausser dem Auberginen Kebap. Das hatte der Grilleur wohl doch etwas lang auf dem Grill gelassen. Ansonsten wieder top, sogar das Dessert gab es gratis dazu.

Abendessen nicht bei Tiffany’s sondern bei Memed
kurzer Rundgang in der Altstadt von Marmaris

Am nächsten Morgen um halb acht wars dann soweit, Suat mit seinem Taxi stand pünklich da nach dem gemeinsamen Frühstück und hat Andi und Sandra abgeholt zum Flughafen. So schnell können zwei Wochen vergehen, da war schon ein wenig Wehmut dabei…

Nachdem die Hälfte der Crew abgereist war, haben wir dann einen Ausflug nach Turunc gemacht. Also einmal um die Bucht von Marmaris rum. Dort haben wir festgestellt, dass die ganzen Riesen Gülets von Marmaris da festmachen und Horden von Touristen – meist aus der niedrigeren Kaste dort ausladen. Das war nix. Also weiter nach Amos Bay. Das ist eine Feriensiedlung, man kann da aber auch einfach reinfahren, ins Restaurant und baden. Wunderbar….

Amos Bay
Da unten ist Turunc

Auf dem Rückweg haben wir dann noch bei einer kleinen, improvisierten Raststätte an der Strasse haltgemacht und Gözleme gegessen. Gözleme sind zwei hauchdünne Pfannkuchen, dazwischen beispielsweisw entweder Kräuter und Käse oder Auberginen. Die Aussicht von dort ist schon ziemlich schön… (siehe Bild oben) Den Rest kann man als Besenbeiz bezeichnen, die Hühner und Katzen laufen da überall rum.

Hier gabs Gözleme

Auf dem Rückweg dann im MMM Migros noch einige Sachen eingekauft und die dann wo, wie es die Türken auch machen zwischen den Füssen auf dem Roller zurück transportiert.

Gestern haben wir am Morgen Frühstück gemacht für Okan und Ayse, die uns in der Marina besucht haben. Das war sehr schön und hat uns allen gefallen. Dementsprechend ging das Frühstück auch etwas länger, zwischendrin kam dann auch noch Tugbe und Ihr Mann und haben die neuen Fender gebracht.

Das Frühstück
Geselliges Frühstück, wir haben es alle genossen!

Später als gedacht sind wir dann zur Tankstelle, haben nach einer Stunde warten getankt und sind dann weiter nach Ekincic. Zwischendrin hat die Leichtmatrosin Ihre Prüfung im Palstek-knoten an den Fendern abgelegt und die Winschkurbeln sortiert. Anschliessend ist Sie zum Steuermann befürdert worden. 😉

Die Prüfung im Palstek-knoten. Höchste Konzentration….
Winschkurbel Auslegeordnung. Da könnte man schon auch die Tiefe loten. (Insiderwitz)

Nach einer schönen Segelzeit sind wir in der Bucht von Ekincic eingelaufen, waren baden und haben dann fein zu Abend gekocht. Heute morgen haben wir eine Müllbeutel Expedition ausgerüstet und sind an Land gegangen mit dem Dinghy. Wir wollten dort mal ein Eis essen – und – die grossen Müllbeutel waren aufgebraucht, da mussten neue her. Ekincic ist wirklich schön, ein 400 Seelen Dorf mit Campingplätzen und zwei kleinen Hotels. Da geht es noch recht beschaulich zu.

Heute werden wir schauen, dass wir es zu einer Bucht schaffen und vielleicht morgen dann nach Fethiye…..

Mustang Julia, Knidos, Datca Touchdown und das Sturm Barbecue

Mustang Julia, Knidos, Datca Touchdown und das Sturm Barbecue

Am Morgen haben wir uns nach dem Frühstück entschieden, in eine Bucht südöstlich von Bodrum zu fahren. Das war dann eine rechte Distanz von über 30sm. Die haben wir bei einer steifen Brise recht zügig abgesegelt. Der Wind kam mit bis zu 26kn raumschots und…


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