Autor: admin

Sail & Grill

Sail & Grill

Gestern morgen sind wir in Datca noch ein paar Sachen einkaufen gegangen: Lammkoteletts, Baklava, türkische Kekse aus der Konditorei, Honig, Marzipan…. eben so die absoluten Notwendigkeiten, die ausgegangen waren. Anschliessend sind die beiden Damen zum Duschen gegangen. Die Dusche / WC die ich von letztem…

Im Regenwald von Datca

Im Regenwald von Datca

Also wenn es ums Wetter geht – da wären wir wohl in der Schweiz von der Temperatur her fast gleich gut dran gewesen. Auch was den Niederschlag angeht. Am Morgen gings erstmal mit Regen los. Glücklicherweise gings nicht so lang. Also erstmal schwimmen gehen. Das…

Bozburun Gület Werft und Bucht

Bozburun Gület Werft und Bucht

Gestern morgen gab es erstmal noch ein Frühstück bei Murat, dann haben wir das Boot klar gemacht und sind los Richtung Bozburun. Genauer gesagt zur dortigen Werft und Marina. Dort haben wir vergleichsweise kompliziert festgemacht an der Kopfseite, glücklicherweise ohne Kratzer im Boot. Neben dran lag ein deutsch sprechender Gület Besitzer, der einen Motorschaden hatte mit seinem Ford Marine Motor. Er wartete auf den Mechaniker aus Istanbul und wir auf den Tankwagen.
Vor dem Festmachen hatte ich (glücklicherweise?) die Ankerwinsch getestet. Und festgestellt, dass sie nicht funktioniert. Was für ein Käse. Nächstes Mal checke ich alles vor dem Auslaufen durch. Alles.

Jedenfalls kam der Tankwagen dann und wir haben den Tagestank vollgefüllt und nochmal 200 Liter in den Haupttank. Jetzt sollte ja nichts mehr schiefgehen. Währenddessen habe ich nach der Ankerwinsch geschaut. Da war die Sicherung durchgebrannt. Seltsam. Also habe ich vorne unten im Schiff mal eine Überbrückung gebastelt und die eingesteckt. Kurz drauf war lautes Geschrei draussen zu hören – die Ankerfernbedienung im Cockpit war dabei, sich in Rauch aufzulösen. Also das Teil rausgerissen, das den Kurzschluss offensichtlich verursacht. Dann ging auch die Ankerwinsch wieder. Alles gut.

Frühstück bei Murat
Auf dem Weg nach Bozburun

Anschliessend sind wir vor Boszburun gab es noch ein wenig Übungssegeln vor Bozburun als Training für den Segelschein der beiden, danch in eine Bucht. Anker rein und dann musste wohl jemand schwimmen. Julia hat das gemacht und die Leine am Ufer festgemacht. Den Rest des Tages haben wir dann eher ruhig verbracht mit Abendessen, Wein trinken und die Ruhe in der Bucht geniessen….

Keine weiteren Pannen. 🙂

Das waren schon ein paar Meter zu schwimmen
Ankerbier und Tee mit Rum in schöner Kulisse
Butiful…
aber im türkisgrünen Wasser schwimmt man ganz gern, auch wenn es mit 22 Grad etwas kühler ist
Abendstimmung in der Bucht
Am nächsten Morgen dann Regen… Eine gratis Bootswäsche. Das ist auch gut, dann ist das Salz runter und die Luken sind ja nun definitiv dicht. Es kommt nichts mehr rein.
180 Liter für Yachting Monthly

180 Liter für Yachting Monthly

Nachdem wir gestern ja mit Mühen in die Bucht und an den Steg gekommen waren, sah der Tag heute mit dem Frühstück schon wieder ein wenig besser aus. Okan sollte heute kommen, sodass wir dann das Problem mit dem Motor beheben können. Aber eben –…

Abenteuer Segeln

Abenteuer Segeln

Gestern morgen hatte sich der Wind etwas beruhigt und es war Zeit, loszufahren. Alle Leinen eingeholt, Gangway rein, Stromkabel weg (wichtig 🙂 und dann gings los. Der erste Stop war dann an der Tankstelle. Da mussten wir dann allerdings erstmal etwa eine Stunde warten, weil…

Ein geruhsamer Tag bei 30kn Wind

Ein geruhsamer Tag bei 30kn Wind

Gestern sind wir zu dritt angereist. Nachdem ich meine gelbe Wurst mit Übergewicht eingecheckt hatte, gabs nach der nervigen Security Kontrolle am Flughafen erstmal ein 2. Frühstück beim Sprüngli. Bei der Security hat es Julia nach dem Zufallsmuster erwischt und da wurde alles nochmal gründlicher gemacht. Da kam der Sprüngli dann genau richtig. Erstmal wieder durchschnaufen…..

Ein paar Luxemburgerli sind halt schon gut
da sind dann schon alle guter Dinge

Jetzt, da ich meinen obligatorischen Blog wieder schreibe fällt mir auf, dass ich nicht wirklich viele Bilder gemacht habe die letzten zwei Tage. Das muss noch besser werden. 🙂
Nach einem pünktichen Flug sind wir dann in Istanbul gelandet, da wars dann nicht wirklich wärmer wie in der Schweiz. Und Regen hatte es auch noch. Aber gut, in der Türkei kann man auch gut essen also sind wir zum türkischen Sprüngli namens MADO. Da habe ich nicht mal ein Bild gemacht, aber lecker wars trotzdem. Anschliessend weiter nach Dalaman und mit dem Taxi in die Marina. Wird schon ziemlich schnell dunkel hier… Um etwa 22:00 waren wir dann am Boot und haben uns erstmal flachgelegt.

Heute morgen war es dann schon ziemlich windig und die Prognose nach noch mehr Wind. Und zwar gleich so viel, dass ich entschieden habe, dass wir nicht lossegeln. Also erstmal zu Onur, der hatte ja für uns eingekauft. Schon mal einen türkischen Kaffee bekommen und den Tag schön angefangen.

Damit aber nich genug. Danach hat es sich Anna (die Frau von Mustafa) nicht nehmen lassen noch Frühstück zu machen. Das war eine lustige Runde und wir haben königlich gespeist mit selbstgemachten Oliven, Kuchen, Tahinli (Sesamkringel mit Sesampaste), Käse und selbstgebackenen Böreks.
Ein Chirurg aus Istanbul war auch noch dabei. Er war schon in Deutschland und der Schweiz und unterrichtet jetzt als Professor. So lernt man Leute kennen. Weiss man ja nie, wann man mal einen Gesichtschirurgen brauchen kann um die Identität zu wechseln. :))

türkischer Kaffee bei Onur
Frühstück bei Anna.
v.l.: Jeanette, Julia, Anna, der Chirurg, Okan, Mustafa

Also hat sich der Tag nach Einräumen der Sachen und ein paar Kleinigkeiten, die ich noch am Boot gemacht habe eher gemütlich entwickelt. Immerhin, die Solarpanels laufen jetzt und tun was sie sollen und das AIS weiss jetzt auch seine Position und sollte die senden. Kann man dann später sehen, wo wir sind.
Die Entscheidung, erstmal abzuwarten hat sich als gut erwiesen. Sogar in der Marina – im Becken von Marmaris – hatte es schon 30 Knoten Wind. Das wäre dann ‚draussen‘ ziemlich ungemütlich geworden.
Also den Rest des Tages mit Siesta und anschliessendem Ausflug nach Marmaris verbracht. Bei Southwest haben wir Sarah begrüsst und noch ein paar Gurte abgeholt fürs Boot. Gabs einen Tee. Wie überhaupt überall. Am Schluss haben wir dann langsam mit dem Tee abgewunken und lieber ein Wasser genommen.

Am Abend noch gut gegessen und dann war der Tag seltsamerweise doch recht schnell wieder rum. Morgen machen wir uns dann auf den Weg und werden sicher zum segeln kommen. Es soll auf jedenfalls ruhiger werden – das merkt man jetzt schon.

Anna und der Fisch …am Wellness Tag

Anna und der Fisch …am Wellness Tag

Heute…. nein, gestern am letzten Tag in Marmaris war endlich mal schönes Wetter. Sonnig und schön warm. Sehr gut, das passte ja für den letzten Tag. Der war ja als mein mehr oder minder einziger echter Ferientag im Plan. Wenn da nicht doch noch Okan…

Mission complete.

Mission complete.

Heute morgen hatte ich schon Okan per Whatsapp angepingt, dass ich seine Hilfe und Werkzeuge brauche. Ich hatte zwar eine Idee, wie ich das dicke(re) Radarkabel zum Cockpit hochbringe, aber da hätte ich Löcher vergrössern müssen. Und dazu Hilfe und Werkzeug. Schlussendlich habe ich mich…

Das verträumte Einhorn

Das verträumte Einhorn

Gestern bin ich bis um 11 (23:00) noch mit der Solarpanel Verkabelung und Montage der Solarregler beschäftigt gewesen. Nachdem die Strom hatten meinten die beiden natürlich gleich, sie würden gerne eine Update haben. Und das sei keine Wahl, sondern Muss. Na schön, machen wir das eben auch noch. Manchmal frage ich mich ernsthaft, ob es denn bald kein Gerät mehr gibt, das ohne Update klarkommt. Vielleicht brauche ich auch mal einen update?

Geschafft! Jetzt sind die alten Kabel raus, durch neue solartaugliche ersetzt (ächz!) und det Janze einigermassen ordentlich hingebaut. Damit sollten jetzt von den Panels hinten max. 600W kommen. Das wäre schon deutlich besser als die 100W aus den 4 alten Panels. Ziel: Bier kühl halten mit Sonnenlicht. 😉 OK, es gibt noch andere Dinge wie Navigation, Autopilot und derlei.
Löten für Fortgeschrittene auf dem Rollbar. Ging alles gut, bis ein (Motor) Boot vorbeigefahren ist. Dabei habe ich leider das Cuttermesser aus Andis supergenialem Werkzeugkoffer im Wasser versenkt. Schade drum… aber das zu bergen ist nicht wirklich eine Option – bei 23m Wassertiefe. Auf jeden Fall ist die Bastellösung mit dem alten Kabel jetzt auch passé. Jetzt ist da ein deutsches Industrie-Qualitätskabel aus Stuttgart drin. (Die sind wirklich gut)

Man stelle sich das vor: Die Kabel zusammenlöten habe ich tatsächlich in Shorts gemacht. Die Sonne kam heute mal raus und dann wirds ziemlich schnell warm. Das war mal richtig gut nach den ganzen Wassergüssen die letzten Tage. Immerhin: Die Bilge hinten ist tatsächlich noch trocken, trotz den ganzen Niederschlägen. Das ist ja schon mal ein gutes Zeichen. Jetzt muss nur noch Ayhan die Fassungen der letzten Luken neu machen, dann ist ganz dicht.

Nachdem die Sache mit dem GPS Kabel auch erledigt war und zuverlässig funktioniert, war es an der Zeit mal bei Onur vorbeizuschauen. Ich wollte das noch organisiert haben, dass er an Pfingsten aus seinem Laden alles was an Lebensmittel notwendig ist besorgt. Damit wir das dann nicht mehr machen müssen. Er meinte, dass er good news und bis dahin sein Angebot ausgebaut haben wird. Dann wäre ohnehin alles (auch Gemüse etc) da. Ich weiss zwar Stand heute nicht genau, wo er das dann noch in den Laden reinbringen will, aber ist ja auch egal – ich habe mit ihm abgemacht, dass ich Ihm eine Liste schicke und dann sehen wir ja…

Wesentlich spektakulärer wurde es dann heute nicht mehr. Ich sass sicher eine Stunde da und habe gerätselt, wie ich das Radarkabel jetzt in Cockpit bringe. Genauergesagt in den Kasten, in dem der Chartplotter drin ist. Da muss das Kamel nochmal durch das Nadelör. Ich habe dann beschlossen, dass der Tag zu schön wäre um jetzt da weiter dran zu hirnen. Auch das Eis von Onur hat nichts geholfen. Ich dachte… vielleicht fällt mit später noch was ein. Dem Inschenör is nix zu schwör, heisst es ja bekanntlich.

Also: Aufräumen, Duschen und weg. Und war es dann. Das verträumte Einhorn lag auf dem Boden in der (Männer!) Dusche ??? In Form einer leeren Duschgelflasche. Geschmacksrichtung ‚Dreamy Unicorn‘. Vorbei die Zeiten mit dem Axe Effekt oder Old Spice. Soweit ist es gekommen. Da staunt man und es werden die intimsten Geheimnisse offenbar. (Muhahahaaa!!!!! Hab ich gelacht unter der Dusche! Die Russen duschen mit Dreamy Unicorn!! :))))

Ein Abstecher ins Naturschutzgebiet oberhalb der Marina. Alles supergrün. Eines der Boote da unten ist die Mustang. Kann man vermutlich nicht mehr erkennen. Es wäre sonst das mit der hässlichen blauen Plane drauf.

Zuerst wollte ich ja mal noch in die Stadt, aber irgendwie wars mir dann nicht mehr so superwohl. Irgendwie kalt. Also die Besorgungen im Süpermarche gemacht – die karamelisierte Schokolade mit Pistazien hätte das Zeug zum Exportschlager, meinte Matthias. Also habe ich von diesen mit ‚Gold‘ betitelten Schokoladen mal einen Sack gekauft. Irgendwas muss ja in meine Tasche rein. Das ist eine 110 Liter Tasche. Und nix drin. Da ist mir heute aufgefallen, dass die aussieht wie eine ausgezutzelte Weisswurscht. Aber ist halt so, auf dem Rückweg habe ich zumeist nicht viel dabei. Ich könnte ja WC Papier kaufen und die damit füllen. Für die nächste Corona Welle. Und das dann in Deutschland auf dem Schwarzmarkt verhökern – ein Vermögen machen und auf Weltreise gehen. Sounds like a plan.

Will ich Euch nicht vorenthalten: Das Regal mit Waren für die Ausländer. Sogar Schweizer Munz Schokolade ist dabei. Warum allerdings der Text nach ‚Swiss‘ überklebt ist? Ich habe gerade keine Ahnung, was da noch steht. Aber interessant ist das.

Nach dieser Erkenntnis habe ich mich bei YUSUF der Prozessablaufs- und Verhaltensforschung gewidmet. Kurz vor dem bei Sonnenuntergang im Saal ertönenden ‚Allaaaaaaa….uuuuu….aaaakbaaarrrrr‘ ist es gewaltig hektisch bei den Bedienungen. Diejenigen, die Bestellungen aufnehmen, organisieren und abarbeiten, haben schwarze Poloshirts an. Die Abräumer und Läufer (ich nenn die mal so) haben ein orangenes Outfit. Wobei die Schwarzen schon auch Tabletts mit reinbringen, das ist wohl nicht so in Stein gemeisselt. Eher nach dem Motto: ‚Hauptsache, der Laden läuft‘. Wie genau die Bestellungsübermittlung in die Küche funktioniert, habe ich bis jetzt noch nicht rausgefunden. Der Ober lässt den angekreuzten Zettel (mit dem man am Schluss an der Kasse bezahlt) auf dem Tisch liegen. Vielleicht haben die da auch so einen automatischen Leser wie an der Kasse?

Mit gegenüber sass ein älteres Ehepaar vom Lande. Auf jeden Fall sah es so aus. Und es sah auch so aus, als ob es der Wunsch der Frau war, mal nett hier essen zu gehen. Die Miene des Mannes liess das vermuten. Oder es gehört hier bei der Landbevölkerung zum Standard Gesichtsausdruck. Ich weiss es nicht.

Egal wie – diesmal war ich mutig und habe auf türkisch (oder dem, was ich dafür halte) noch eine Suppe bestellt. Mir war aufgefallen, dass die alle so eine Suppe nehmen. Will ich auch! Und die – Linsensuppe – mit einer Zitrone dazu war auch wirklich gut. Hatte nicht den Eindruck, dass das Tütensuppe ist. So nach und nach kam dann auch mal der Rest. Bei Ramadan sind die schon echt gefordert mit dem Service.
Jetzt ist für heute mal Schluss, bin echt gerädert. Das war gestern wohl doch schon einiges, was ich da gemacht hatte. Nicht zu vergessen, rein rauf, raus, runter, hoch, drumrum, so geht das hier die ganze Zeit. Boots-Yoga eben. 😉

Zusatz: Die Katze vom Titelbild lag vor der Marina Rezeption, wo ich Strom gekauft habe.

Kabelschlacht Tag2 und News aus Griechenland

Kabelschlacht Tag2 und News aus Griechenland

Heute morgen sah die Welt ganz gut aus. Sonnenschein und trocken. Schon mal was. Also los nach Marmaris, die gekürzten Hosen (im Preis inbegriffen) abholen und frühstücken. Also ja, tatsächlich war die Reihenfolge umgekehrt. Prioritäten setzen ist bekanntlich wichtig. Also Sonnenbrille auf (jaaaa…. tatsächlich) und…


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