Autor: admin

Pedi – Fehlanzeige. Statt dessen Kurucabüku für 38kn Wind.

Pedi – Fehlanzeige. Statt dessen Kurucabüku für 38kn Wind.

Gestern wollten wir den Fliegen entfliehen und dann in Pedi ankern. Die Zahl der Fliegen in Seskli Beach war schon wirklich unerträglich. Die fanden unsere Marmeladengläser (und alles andere, inclusive uns selbst) offensichtlich sehr anziehend. Also auf nach Pedi. Es war Sturm angekündigt, in Böen…

Das Gourmet Menu und der Backofen von Seskli Beach

Das Gourmet Menu und der Backofen von Seskli Beach

Gestern nachmittag sind wir nach nicht so langer Fahrt in der neuen Marina von Rhodos eingelaufen. Andi hat das Hafenmanöver gefahren und wir haben ohne irgendein Hafenkino elegant angelegt. Danach kam dann erstmal Programm. Die Männer Boot waschen, mit Frischwasser betanken und einkaufen – die…

Tilos-Rhodos

Tilos-Rhodos

Nach Astypalea hattenwir einen weiteren Segeltag bei unserem ‚Inselhopping‘ bis nach Tilos. Wie angekündigt ging es am Vormittag wieder mit Böen über 30kn los. Nachdem wir die Insel hinter uns gelassen hatten, hat sich der Wind aber auf angenehme 15-20kn eingependelt – um dann vor Tilos den Betrieb praktisch ganz einzustellen. Bei Tilos haben wir in einer Bucht geankert, die recht gross war. Am Ufer gab es ein kleines Hotel und einen Campingplatz. Ein klein wenig Infrastruktur brauchten wir dann jetzt doch, das Bier war alle. Ein unhaltbarer Zustand. Da musste dann ein Stosstrupp mit dem Dinghy auf die Insel und die weitere Versorgung wenigstens einigermassen sicherstellen.
Wir waren also dort und haben da einen gaaaanz einfachen Campingplatz vorgefunden. Das muss ich mir unbedingt merken. Nur ein WC/Waschhaus und sonst nix. Wunderbar. Da haben Andi und ich uns doch erstmal ein kaltes Bier mit Blick aufs Meer gegönnt. Dabei wurden wir aber vom Boot aus beobachtet…. :))

Am Donnerstag haben wir uns dann von der grösseren Bucht in eine kleinere verlegt. Die war ungefähr 4 Seemeilen weiter südwestlich und wunderschön. Blöderweise lag da schon eine Segelyacht vor Anker. Irgendwie schien es uns aber, als ob die nicht bleiben würden. Und so war es dann auch, es war eine Charteryacht mit Skipper. Den Anker nochmal zu verlegen haben wir uns gespart – wozu die Arbeit. Ging ja auch so. Die Bucht haben wir dann erkundet und versucht dort wilden Salbei oder Thymian zu finden. Wo es das auf Astypalea in rauen Mengen gab, war hier leider Fehlanzeige. Blöde Sache, wir haben hier immer wieder mit den ‚Wadenstechern‘ zu kämpfen. Die sehen aus wie Stubenfliegen – bis auf den Unterschied, dass sie eben stechen. Vornehmlich in die Beine, aber ander Körperteile trifft es dann schon auch. Durchaus lästig, die Viecher. Und die Fliegenklatsche an Bord wurde zum wichtigsten Instrument. (Steht jetzt auch auf der Einkaufsliste. Da muss noch eine neue her.)
Unter dem Holzrost im Cockpit befindet sich zwischenzeitlich ein regelrechtes Fliegengrab. Genau wissen wir das nicht, aber das sollten schon über hundert sein in der Zwischenzeit….

Wenn wir in Rhodos Marina sind, müssen wir da dringend mal mit Wasser durchspülen, auch Wasser tanken und das Boot mal abwaschen. Durch die Starkwindsegelei ist das Boot komplett mit einem Salzfilm bedeckt, der mal runter sollte. Davon abgesehen haben wir seit gestern abend kein Wasser mehr, der Tank muss also auch gefüllt werden. In etwa 3h werden wir wohl in der Marina sein und dann die Arbeiten und den Einkauf erledigen. Zu allererst gibt es aber einen ’schicken Drink‘ (Julia 😉 in der Bar an der Marina. Zurück in der Zivilisation.

‚Es gibt schlimmere Tage als diesen‘ :)

‚Es gibt schlimmere Tage als diesen‘ :)

Nachdem wir gestern einen harten Ritt bei ziemlich Wellengang (ca. 3m) und Windstärken zum Teil über 30kn auf dem Weg nach Tilos hatten, haben wir beschlossen Astypalea anzulaufen. Dort den Anker setzen und den Sturm abwarten. Das Boot hat sich im Sturm sehr bewährt, allerdings…

Astypalea, Anafi und Santorini

Astypalea, Anafi und Santorini

Jetzt gings eine Weile, bis ich wieder mal dazu komme etwas zu schreiben. Nicht ganz einfach, während nebendran die Zwiebeln geschält werden. 🙂 Das, weil wir momentan wieder vor Anafi vor Anker liegen und der Wind so stark ist, dass alles wegfliegt. Seit dem letzten…

50 Meilen nordwestwärts

50 Meilen nordwestwärts

Gestern sind wir nochmal einen Tag in der Marina von Rhodos geblieben – wegen vorhergesagtem Starkwind. Und auch, weil Julia noch noch mit Ihrer Erkältung zu tun hatte. Also habe ich mal das Steuerbord Positionslicht provisorisch repariert. Für den Fall, dass wir doch noch eine Nachtfahrt machen. Dass das Teil nicht funktioniert, war an Pfingsten aufgefallen – als wir nachts beim Sailors House eingelaufen sind.
Dann wollte der Chartplotter noch Aufmerksamkeit. Da hatten der Schreiner und Okan dafür gesorgt, dass das Stromkabel lose war und das Gerät die ganze Zeit rumgesponnen hat. Dann noch angefangen, die Dämmung vom Motor einzubauen und mit ein bisschen lau lau zwischendrin war’s dann ruckzuck abends. Zeit für einen Drink in der Marina Bar.

Anschliessend bin ich dann noch in die Stadt, ich wollte noch den mittelalterlichen Stadtkern, den Grossmeister Palast und eben einfach was von Rhodos sehen. Ging alles gut, aber ich habe festgestellt dass ich so einen Touristenrummel nicht mehr so gewöhnt bin. Kein Wunder, hier machen ja auch ständig irgendwelche Kreuzfahrtschiffe fest.

Heute morgen gings dann um 5.30 los. Aufstehen, duschen und um kurz nach 6 ablegen. Wir hatten 50 Meilen vor uns. Nachdem wir uns durch den schon recht kräftigen Gegenwind um die Ecke bei Rhodos gekämpft hatten, gings dann gleich zur Sache. Mit ordenlich Wind haben wir Richtung Symi die 9 Knoten Marke geknackt.

Zwischendrin bei Symi noch ein Aufreger – die Grossschot hatte sich gelöst. Ich dachte schon, das wäre wieder gebrochen, wie letztes Mal vor Kos. Aber es war nur der Schäkel, der hatte sich wohl aufgerüttelt. Den wildgewordenen Baum einzufangen hat uns wertvolle Minuten und Nerven gekostet. Hinter der Insel drehte der Wind wie ein Brummkreisel. Schlussendlich hatten wir ihn aber wieder dran und am Abend kam nochmal Schraubensicherung rein. Das will ich nicht nochmal haben.
Mit Spitzenwerten von bis zu 30 Knoten Wind sind wir dann in einer Bucht angekommen. Allerdings – dem Wind geschuldet – eine Insel unterhalb von Gyali. Was solls – geht auch. Hauptsache endlich Ankerbier. Wir hatten die Strecke doch recht flott geschafft, trotz teilweise recht hoher Welle. Am Schluss wurden wir nochmal richtig geduscht….

Morgen weiter nach Astypalea, die nächste Etappe.

Welcome to Greece

Welcome to Greece

Gestern gings los. Die letzten Sachen in den grossen gelben Sack stopfen und den dann ins Auto wuchten. Keine Ahnung, wie das ging. Wir hatten gesagt, wir nehmen dieses Mal zusammen ein Tasche und ich hatte ein paar T-Shirts drin. Wie ging jetzt das? :))…

Ready to go? ….Vorbereitungen zum Griechenlandtörn 2023

Ready to go? ….Vorbereitungen zum Griechenlandtörn 2023

Jetzt können wir langsam die Stunden zählen, bis es los geht. Am Samstag um 11.35 sollte Pegasus wieder Richtung Türkei starten – mit uns und unserem Gepäck an Bord. Dieses Mal ist geplant, die heimische Gegend zu verlassen und einen längeren Törn anzugehen. Um die…

Der Abschluss – höllecool

Der Abschluss – höllecool

Nachdem wir uns Samstag morgen aus der Bucht verabschiedet hatten, ging es Richtung Marmaris. Genauergesagt zurück zur Marina Adaköy.

Adieu Bucht

Die Strecke war dann auch bald geschafft und wir hatten nochmal ein Anlegemanöver vor uns. Wir mussten in der Marina festmachen, das gelang aber dank der exzellenten Crew und Unterstützung der Marina reibungslos, ohne Hafenkino und in kürzester Zeit. …wieder mal Zeit für ein Ankerbier. 🙂
Anschliessend Boot aufklaren und Schoten, Grosssegel und anderen Kram versorgen. Koffer packen. Duschen. Taxi organisieren, in die Stadt und dann zu Okan und Ayse. Dort waren wir zum Abendessen eingeladen.

Zeit für einen türkischen Kaffee in einem für uns hektischen Marmaris war trotzdem noch.

Ein rechter Szenenwechsel vom beschaulichen Datca über ruhige Buchten bis zum hektischen Marmaris. Das fordert einen ziemlich, selbst in ein paar Tagen gewöhnt man sich an die ruhigere Taktrate.

Am Abend waren wir dann bei Okan und Ayse zum Abendessen eingeladen. Ein wundervoller Abend, den wir alle sehr genossen haben. Ayse hat uns mit Ihrer Kochkunst verwöhnt und es entstand die Idee einmal einen Tag türkisch kochen bei Ihr zu lernen. Wer weiss, vielleicht bekommen wir das mal hin – wäre sicher ein Erlebnis. Bis dahin muss ich aber noch mehr türkisch lernen. Man kann ja nicht alles mit dem Google Übersetzer machen.
Okans Freund Ahmet hat uns mit dem Taxi nach dem ‚Schneeglöckchen Kuchen‘ von Ayse dann abgeholt und in der Marina abgeladen. Am nächsten Morgen um 6.30 sollte er uns dann wieder abholen und nach Dalaman bringen.

Sonnenaufgang am Sonntag, wenn der Hahn kräht
Die Skippers

Von Dalaman ging es dann wie üblich nach Istanbul. Der Anschlussflug ist von Pegasus allerdings auf den Folgetag verschoben worden. Also haben wir uns ein Unterhaltungsprogramm ausgedacht. Zuerst auf den Gewürzmarkt – oder Ägyptischen Markt. Dann waren Julia und Jeanette nach einem türkischen Kaffee im Medusa Haus die blaue Moschee anschauen, während ich die unterirdischen Zisternen angeschaut habe.

Vom Medusa Haus habe ich leider kein Bild, aber von der Garteneingangstür…

aus Wikipedia:
Ursprünglich soll die Zisterne von Kaiser Konstantin in Auftrag gegeben worden sein. Ihr Aussehen und ihre Größe verdankt die 138 Meter lange und 65 Meter breite unterirdische Zisterne jedoch Kaiser Justinian. Dieser ließ die Zisterne zwischen 532 und etwa 542 als Wasserspeicher für den Großen Palast anlegen. Zuvor befand sich an diesem Standort eine Basilika, daher wird die Zisterne auch cisterna basilica genannt. Sie hat ein Fassungsvermögen von ca. 80.000 Kubikmetern Wasser. Zwölf Reihen von 28, insgesamt also 336 jeweils acht Meter hohen Säulen mit überwiegend korinthischen Spolienkapitellen tragen das Gewölbe. Das Wasser, das in bester Qualität aus dem Belgrader Wald im Hochland nördlich von Istanbul über die Aquädukte des Hadrian und den Valens-Aquädukt kam, diente zur Versorgung des kaiserlichen Haushaltes.

Nach dem Sightseeing haben wir uns vom Taxi zur Überraschung des Abends fahren lassen. Julia hatte die Idee für ein Abendessen im Kempinski. Im Palast mit Blick auf den Bosporus. Ich hatte das reserviert und doch tatsächlich einen Platz auf dem Balkon bekommen. Wohl kein Wunder, es war doch für die Jahreszeit eher frisch. Aber windgeschützt ging es doch ganz gut und so hatten wir vollee Programm. Ein geniales Michelin-Stern Abendessen mit Blick auf den Bosporus und eine Hochzeit, die da gerade stattfand.
Der Weg zum Restaurant war denn auch abenteuerlich, wir mussten in einem der Säle durch die Gesellschaft durch. Und die hatten da im Saal einige Geigerinnen verteilt, bei denen man dann aufpassen musste, dass sie einem nicht mit dem Bogen treffen – wenn man da hinten vorbeigeht.

Danach war es Zeit, zurückzufahren. Der erste Taxifahrer war etwas ungeduldig – vielleicht wollte er das Wahlergebnis feiern. Auf jeden Fall war er dann schon weg, bis wir kamen. Aber in ein paar Minuten war wieder einer da und hat uns durch das ‚Wahlfeier-Getümmel‘ zum Flughafen Hotel gefahren. Glücklicherweise war es trotz der Stichwahl friedlich und das alles hat einwandfrei geklappt.

‚Höllecool‘ (Zitat Jeanette :))

…der mit der Boje tanzt

…der mit der Boje tanzt

Gestern gab es mal wieder einen längeren Segeltag. Bei bestem Wetter (das gibts hier auch endlich mal), sind wir nach ein wenig baden und sonnen los. In der Bucht hat sich schon einer mit einem Zweimaster gefreut, dass wir ablegen und dann anschliessend dort wohl…


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