Autor: admin

Welcome on Board!

Welcome on Board!

Heute (Sonntag) mal noch schnell den Rost auf den Edelstahlteilen entfernt. Ja, das gibts. Sogar mehr, als einem lieb ist. Aber mit dem Mittel, das mir Okan gegeben hat, war das gar nicht mehr so ein Ding mit schweisstreibendem polieren. Einfach drauf das Zeug und…

Crazy Cows – der Putz und Flicktag

Crazy Cows – der Putz und Flicktag

Heute war Putz- und Flicktag angesagt. Nachdem Mike Julia abgeholt hatte, um zum Flughafen zu fahren, habe ich gleich mal mit der Küche angefangen. Die hatte mal wieder eine Putzung nötig – nicht zuletzt wegen dem Geschirr, das sich da angesammelt hatte. Praktischerweise sind ja…

Nochmal eine Bucht und zur Marina

Nochmal eine Bucht und zur Marina

Nachdem wir in Fethiye waren, wollten wir wieder in die schöne Bucht nahe Dalaman. In der Hoffnung, dass dort jetzt mal frei wäre. Wir sind also den Golf von Fethiye aufgekreuzt. Das war zwar nett zum Segeln, aber ansonsten ein eher mühsames Unterfangen. Wenn der Wind direkt in den Golf bläst, muss man schon lange kreuzen bis man da mal raus ist. Das letzte Stück haben wir dann eben mit dem Motor gemacht, um da rauszukommen. Für so etwas wäre sicher das neue Segel besser gewesen, damit hätten wir noch mehr Höhe gegen den Wind rausholen können. Aber die TNT Express Leute lassen sich ja Zeit mit Ihrer ‚Express‘ Lieferung. Die Befürchtung ist halt, dass das wieder mal am türkischen Zoll hängt. Das ist schon eher lästig mit denen. Da hatte ich ja schon mit den Solarpanels Probleme. Jetzt hoffe ich nur, dass das Segel wenigstens bis Ende Urlaub ankommt. Dass ich das hier ausprobieren kann – die Hoffnung habe ich schon fast aufgegeben.

Auf jeden Fall sind wir dann bis zur Bucht und haben dort weiter hinten geankert – die Bucht in die wir wollten war schon (wieder) mit einer Gület belegt. Dort war es auch nett, wo wir da waren und so haben wir den Sonnenuntergang mit einem ‚Apero‘ und anschliessendem Abendessen genossen. Blöderweise gab es dann ziemlich viel Schwell in die Bucht rein. Das war schon recht ungemütlich, gegen Mitternacht hat es sich dann (endlich) beruhigt.

Abendessen in der Bucht
Captain Morgan für den Kaptan

Am Freitag Morgen sind wir dann nach dem Frühstück recht früh los. Wir hatten uns bis zu dieser Bucht recht viel Zeit gelassen. Jetzt mussten wir die ganzen 30sm an einem Tag machen. Bis zur Bucht in dem das TUI Hotel steht bei Dalaman konnten wir aber dann doch wider Erwarten segeln und dort gabs einen Zwischenstop zu Mittag mit baden und qikong für Julia auf dem Boot. War wohl nicht so einfach bei Wellengang, deswegen eine abgewandelte Version mit Festhalten am Want. 🙂

Danach hatten wir wieder echt Schwein. Der Wind war nicht ganz so gegenan wie ich gedacht hatte, und so sind wir dann hart am Wind mit etwa 5 Knoten fast bis Marmaris gesegelt – anstelle zu motoren.

Nein… es war nicht so kalt wie es aussieht…. 🙂

Das Anlegemanöver in der Marina hat dann auch funktioniert und wo sind wir am Abend dann nach einem Ankerbier mit Mehmet vom Boot gegenüber und einem Ayran für Okan dann in den Cooks Club gegangen. Irgendwas mussten wir ja zu Abend essen und in die Stadt fahren wollten wir nicht mehr. Dort gab es europäisches Essen zu ebenfalls europäischen Preisen. Oder leicht drüber.

Nach dem Essen waren dann Okan und Ayse in der Marina. Ayse wollte uns unbedingt nocheinmal sehen – vor allem auch Julia. Denn nach diesem Segeltörn wird es wieder eine ganze Weile dauern, bis wir uns wieder sehen.

Vor etwa einer Stunde ist Julia ins Taxi gestiegen Richtung Flughafen, sie fliegt heute nach Hause. Und am Sonntag kommen Kim, Nick und Marc zum Segeltörn. Bis dahin habe ich noch einige Sachen zur Vorbereitung zu tun….

Schön segeln macht Spass! :))

Das Yoga-Schiff und die Rennschnecken

Das Yoga-Schiff und die Rennschnecken

Nach Ecincik sind gings unter Segel in unsere Lieblingsbucht zwischen Dalaman und Fethiye. Alles wunderbar, keiner da. Jetzt mal das neue Bedienelement mit Kettenzähler für den Anker ausprobiert. Damit kann ich den Anker aus dem Cockpit bedienen. Funktioniert nach ein paar Anlaufschwierigkeiten einwandfrei. Ist einfach…

Segeln mit Hindernissen

Segeln mit Hindernissen

Am letzen Freitag war es endlich soweit. Den Firmen Laptop zugeklappt um dann zu packen für den Segeltörn mit der Mustang. Erstmal aber das Segel wieder eingepackt. Das war ja eben zwischenzeitlich angeliefert worden und sollte mit aufs Boot. Schliesslich hatte das ja schon im…

Nachlese

Nachlese

Zwischenzeitlich bin ich wieder zurück in der verregneten Schweiz und arbeite. Ich wusste gar nicht, dass die Schuhe so eng sind. 3 Wochen in Flipflops – wenn überhaupt – da können einen die Strassenschuhe schon mal drücken.

Am Sonntag morgen hatten wir ein Super Frühstück zusammen mit Okan und Ayse. eigentlich wollten wir ja nur was kleines machen. Aber das geht bei Ayse nicht. :)) Dementsprechend opulent – aber auch sehr schön war dann das Frühstück.

Danach haben wir mit den ‚Aufräumarbeiten‘ begonnen. Schoten waschen, Boot abwaschen, Abdeckungen montieren, Sachen versorgen. Zugegeben, den Aufwand hat man beim Charter nicht…. Aber eben auch nicht den Vorteil kommen und gehen zu können wann man will.
Um 17:00 hat Ahmet Andi und Sandra zum shopping in der Stadt abgeholt. Ich bin kurz danach mit dem Roller auch losgefahren, ich wollte den mal wieder bewegen.
(Während ich das schreibe, schüttet es draussen wie aus Kübeln – welcome home 🙂
In der Stadt waren die Besorgungen schnell erledigt – auch Andi und Sandra waren sehr erfolgreich.
Also sind wir wieder zu Memet Ockabasi gegangen, denn das Restaurant was uns Okan noch genannt hatte, war leider geschlossen.

Essen bei Memet
Die Katzen sind hier nicht so klapprig wie in Griechenland…
Vollmond auf der Rückfahrt

Am nächsten Tag musste ich dann ziemlich früh los (5:30) um mit dem Taxi nach Dalaman zu fahren. Dort dann ins Flugzeug und die Heimreise antreten.
Währendessen haben Andi und Sandra die restlichen Sachen versorgt. (Danke Euch!!!, das war wirklich eine tolle Hilfe – Mega!)

Alles am Platz…
…und das Dinghy eingepackt

In Zürich gelandet, habe ich das Auto aus dem Parkhaus geholt und bin dann heimgefahren. Gewöhnungsbedürftig, die Temperaturen. Aber es ging ja noch mit 20 Grad.

Jetzt wartet die Mustang darauf, dass wir im Oktober wieder kommen und sie nochmals bewegen. Es war ein super Segeltörn mit einer super Crew. Vielen Dank!!

Ab ins Gebälk

Ab ins Gebälk

Gestern Morgen war es in der Bucht noch einigermassen ruhig. Das war die Gelegheit mal in die Wanten zu gehen und die zweite Flaggenleine einzuziehen. So einfach geht das allerdings nicht, dazu muss man erstmal da hoch kommen. Ich habe mir also den Bootsmannstuhl angezogen…

Plitsch, Platsch – Blasen und Geblubber

Plitsch, Platsch – Blasen und Geblubber

Gestern morgen sind wir in Richtung einer Bucht aufgebrochen, von der ich dachte dass sie für das Grillen am Abend geeignet ist. Wegen dem Grill ist es eben besser, wenn man nicht mit Heckleine festmacht. Das Boot richtet sich dann ja von selbst im Wind…

Die vom Zoll und der Schlächter von Datca

Die vom Zoll und der Schlächter von Datca

Gestern sind wir nach eher kurzer Fahrt zwischen zwei Inseln durch von Symi aus in Datca eingelaufen. Marina Platz gab es keinen, wollten wir aber auch nicht. Bei den Temperaturen ist es besser vor Anker, da kann man jederzeit ins Wasser springen….
Mit dem Agenten hatte ich um 14:00 abgemacht. Also kurz vorher mit dem Dinghy übergesetzt und dann ging Sandra erstmal Schuhe kaufen in dem Lederladen am Hafen. Das ging so schnell, dass wir dann pünktlich um 14:00 beim Agenten waren. Der hat zwei Hunde bei sich und mit Ihm sind wir dann zur Immigration gelaufen. In der Türkei läuft das immer mit video check, man muss also vor Ort sein dafür. Nach 10 Minuten war das erledigt, dann gings zu den Jungs vom Zoll. Witzigerweise war dort ein ehemaliger Arzt, der fliessend Deutsch sprach. Seine Geburtsstadt war Nürnberg und er wohnt jetzt in Datca bei seiner Mutter. Die Überprüfung, ob jetzt das Boot tatsächlich existiert fand dann mit einem museumsreifen Fernglas statt. Der vom Zoll hatte allerdings einige Mühe die deutsche Flagge zu erkennen. Ich hatte die ja extra klein gewählt, das war jetzt eher hinderlich. Also werde ich wohl mal eine neue, grössere kaufen – um den Einklarierungsprozess zu beschleunigen. Danach meinte der Agent, sie könnten mich nicht einklarieren. Ich schaute Ihn mit fragendem Blick an, da meinte er mit einem Grinsen: «Du musst erstmal mit uns zusammen einen Tee trinken. Dann ist der Prozess abgeschlossen und Du bist einklariert mit Deinem Boot.» 🙂 Welcome to Turkey!

Durchfahrt nach Datca
Beware of the rocks

War wieder sehr heiss hier in Datca, also sind wir nach dem Einkauf (Yoghurt, Ayran) wieder zum Schiff und erstmal baden und Siesta machen gegangen. Um 7 wars dann einigermassen erträglich – ab in die Stadt! Dinghy anwerfen und los.
Zwischendrin hatten wir noch den beiden Mädels vom Nachbarboot zugeschaut. Offensichtlich wollten die mit dem Dinghy rumfahren und der Vater war der Ansicht, dann müssen sie auch selber damit zurechtkommen. Gab einige missglückte Startversuche, bis dann die Mutter geholfen hat nachdem eine der Beiden schon die Schmollhaltung angenommen hatte. Wir haben uns ausgemalt, wie wohl die Dialoge abgelaufen sind. 🙂

In der Stadt gabs dann eigentlich eher Standardprogramm. (Was ja nicht heisst, dass es schlecht ist.)
Zuerst zum Mandel und Honig Laden, dann zum Metzger Tatli. Der hat die besten Lammkoteletts. Nicht ganz gratis, dafür aber wirklich gut. Heute abend ist Grillen angesagt.

Nach den Besorgungen haben wir es uns im Fischlokal gut gehen lassen. Die waren dort auch zu nett und haben das gekaufte Fleisch in Ihrem Kühler ‚zwischengelagert’….
Noch Baklava einkaufen und dann aufs Boot. Die Nacht war sehr ruhig und es hat sich auch ein wenig abgekühlt. Nach dem nächtlichen Baden war das also ein richtiges Wohlfühlklima. Heute Morgen haben wir erstmal ein bisschen rumgegammelt mit Schwimmen, Kaffee trinken bevor wir dann unter Segel Richtung einer Bucht aufgebrochen sind. In etwa 1h werden wir wohl da sein. Wunderbar.

Symi: 11’000 Schritte bei 41 Grad und das hyperaktive Frettchen von nebenan

Symi: 11’000 Schritte bei 41 Grad und das hyperaktive Frettchen von nebenan

Gestern morgen nochmal baden und dann gleich los Richtung Symi. Mit Kurs raumschots gab es zwei Stunden entspanntes Segeln, bis wir dann in Symi (Hafen) eingelaufen sind. Überraschenderweise waren die Angaben im Hafenhandbuch nicht richtig. Man musste nicht ankern, sondern zwischenzeitlich gab es Mooring-Bojen. An…


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