Autor: admin

Teak Wonder

Teak Wonder

Heute morgen hatte ich das Gefühl, es müsse mal endlich was geschafft werden. Speziell die Kabel vom Windgenerator richtig zu ‚büscheln‘ (also ordentlich mit Kabelbinder), Verkleidungen wieder dran und so anderes Kleinkrams wie Deck putzen. Ich hatte ja eine grosse Buddel ‚Teak Wonder‘ gekauft. Nachdem…

Das tanzende Gummibärchen mit haarigem Bauch

Das tanzende Gummibärchen mit haarigem Bauch

Gestern Abend war ich ja wieder mal im vollkommen vereinsamten Cooks Club in Laufentfernung zum Essen. Musste sein, denn zum Einen wollte ich was essen und ausserdem hatte ich keine Schlüssel mehr vom Scooter. Die hatte mir Okan ‚abgenommen‘. Ich wollte sie ihm sowieso geben,…

Auszeit

Auszeit

Nachdem es mich vorgestern abend mit heftigem Schüttelfrost hingelegt hat, habe ich mich gestern erst wieder um etwa um 1400 aufraffen können mich aus der Kabine zu bewegen. Dementsprechend lief an dem Tag nicht viel. Ich habe es dennoch geschafft, die Wasserpumpe wieder in Stand zu setzen. Allerdings war ich nach der Aktion wieder so geschafft, dass ich wieder hingelegen bin. Zum Abendessen dann zum ‚Cooks Club‘ – da kann man hinlaufen.

Auf dem Weg zum Cooks Club

In dem Restaurant war ich der Einzige. Gähnende Leere. Aber es gab trotzdem was, also habe ich ein Lamm Irgendwas bestellt. Keine Ahnung, wie sich das nannte. Einfach ein Stück Fleisch auf den Grill gehauen bei Zürcher Preisen.

Da gähnt die Leere.
Einfach, aber man konnte es essen. Kriegt jetzt also keine Sternebewertung.

Es ist bei den zwischenzeitlich wirklich vielen Booten schon noch interessant, was das alles ist. Neben vielen ’normalen‘ Booten hat es auch ziemlich viele fette Teile. Nicht so gross wie das von Abramovic aber schon auch gross. Kein Wunder, dass man zwischenzeitlich meint, man kann die Miete für den Liegeplatz nach Belieben erhöhen….

fette Teile

Am heutigen Tag ist dann gefühlt zwar auch nicht so viel gegangen. Aber immerhin war ich mal zur Zahnreinigung. Das war so eine Geschichte. Dort, wo ich meinte da sei es sagten sie mir ’nein, das ist 15 Minuten zum Laufen die Strasse runter‘. Also ich da hingelaufen. Dort meinten sie ’nein, wir sind das auch nicht‘. Ja super. Der Arzt meinte, das sei ein Nebeneffekt weil es so viele gäbe, die das zwischenzeitlich in Marmaris machen. Da gäbe es dann Internet Agenturen, die sich dazwischenschalten und eine Kommission kassieren. Man weiss dann nie wo man landet. Am Besten, man geht rein und spricht direkt mit dem Arzt – so wie wir jetzt.
Aber – good news – Sie können das auch machen, wenn ich wollte. Klar. Und so bin ich doch noch zur Zahnreinigung gekommen. tiptop.

Den Rest des Tages habe ich mich mit dem Windgenerator und dem Fön beschäftigt. Ersin, der Edelstahl-Metallbauer war da und wir haben zusammen besprochen wie der Mast aussehen soll. Und wo er stehen soll. Ich habe Ihm dann gesagt, er soll das dickste Edelstahlrohr nehmen, das da passt. Also Wandstärke. Die Ideen von Okan mit 2-3 Winkeln zwischendrin musste ich ihm ausreden. Solche Gimmicks nur damit das Ding in der Mitte ist braucht es nicht. Es wird ein gerades Rohr, basta.

Unboxing – Der Windgenerator. German Engineering produced in Portugal. Werden wir dann sehen, ob das der altehrwürdigen portugiesischen Flotte würdig gewesen wäre.

Und dann … gings noch um den Fön. Ja, richtig gehört – Haartrockner. Ich habe ja schon eine Weile einen Inverter rumliegen, der auf Montage wartet. Das Ding macht dann aus 24 Volt 220 Volt. Also wie Steckdose. Einfach gesagt: Man kann sich auf hoher See mit einem Haushaltsfön die Haare richten.
Das zu installieren ist an sich nicht schwierig, aber ich habe mich bis jetzt ein wenig darum gedrückt. Nachdem ich den Kampf gegen die Batterieanschlüsse dann aber doch noch gewonnen hatte, lief er dann.

….macht aus 24V wieder Steckdosenstrom

Wunderbar. Hätte ich ja beim Einbau gar nicht so wegen der einen Schraube fluchen müssen, die mich 15 Minuten lang aufgehalten hat. Geht doch. Jetzt noch ausprobieren….
Er läuft! …… aus……. ????

Da hätte ich vorher drauf schauen sollen. Der Inverter hatte nur 1300 Watt. Das kann nicht gehen. Jetzt habe ich einen neuen mit 5000W bestellt. An dem kann man notfalls auch einen Wassermacher betreiben.

Nach einem netten Hafenkino der englischen Flotte bei mir am Steg gehe ich jetzt was essen. Genug Elektrik für heute.

Bad Hair Day

Bad Hair Day

Gerade bin ich von Okan wieder zurückgekommen…. Heute morgen hatte ich wohl die Schlafkrankheit und bin ewig nicht aufgewacht. Normalerweise geht das ja von allein, aber heute bin ich erst kurz vor 9 aufgewacht. Dann gleich mal frisch ans Werk und einen Tee kochen. Wasserhahn…

1. Noter

1. Noter

Heute morgen habe ich eine Weile überlegt ob ich nun in dem auf dem Boot herrschenden Chaos einen Tee machen will oder nicht. Alternative: warten und dann Tee trinken bei Okan & Mustafa. Ich habe mich für die Alternative entschieden. Als Okan da war, gab…

Die MUSTANG gibt einen Willkommensdrink aus

Die MUSTANG gibt einen Willkommensdrink aus

Heute morgen gings sehr früh los. Ich wollte spätestens um 6 los, bin dann aber tatsächlich schon um 5 losgefahren. Gute 7 Stunden Autofahrt – da muss was gehen. Ok, um 5 bin ich los, weil ich 4:30 wach war. Die Klimaanlage (brauchte ich zum Heizen, sonst wars a….kalt) war jetzt nicht so der Brüller. Also duschen, meine Siebensachen zusammengepackt und los.

5 Uhr morgens mit Troja im Rücken Richtung Didim

Auf dem Weg dann wieder mal eine Polizeikontrolle, diesmal einer von der «Tourism Police». Der war wohl so angeschrieben, weil er mehr als türkisch konnte. Die anderen Polizisten winken mich immer weiter, wenn ich sie in Englisch anspreche. Der wollte jetzt mal den Pass sehen, den er dann abgelichtet hat mit seinem Tablet. Naja. Die machen das hier alles elektronisch. Wie ja auch die Autobahngebühr. Das System nennt sich ‚HGS‘, man fährt an den Kontrollstellen durch und kriegt die Rechnung dann automatisch auf die Kreditkarte. Simpel und schnell eigentlich. (Da schreien die Datenschützer zwar wieder – aber wenn man nicht mit ‚Nakit‘ (=Bargeld) zahlt ist man ohnehin ja irgendwie registriert. Also wieso aufregen. )

Die Fahrt bis Didim war ansonsten recht entspannt. Morgens von 5 bis etwa um 9 bin ich über leere Landstrassen und dreispurige Autobahnen gefahren. Kommt einem richtig merkwürdig vor, vor allem auf der Autobahn. Einen Stau hatte ich nie. Stellenweise dachte ich, es wäre Weltuntergang gewesen und ich habs nicht mitbekommen. Was auch nicht so schlimm wäre…. genau genommen.

Irgendwann ging auch mal die Sonne auf, dann gings am Meer lang. Sehr nett. Den von der Sonne angetrahlten Mond habe ich leider mit dem Warten auf die perfekte Stelle zum fotografieren voll verpasst.

Ich gebs zu. Ich war zu faul zum aussteigen, deswegen ist die Leitplanke noch mit drauf.

Um Izmir hat der Verkehr dann zugenommen, aber immernoch nichts eigentlich. Dann habe ich mal angehalten und tatsächlich bei Starbucks einen Kaffee bestellt. Bei einer ganz netten Bedienung, muss ich sagen. Sowas. Und das mir, wo ich den Laden ja eigentlich nicht mag. Aber Kaffee gibts hier nicht in so rauen Mengen und ausserdem war er hier mit 48TL (CHF 1.35) ja im Gegensatz zu Zürich durchaus bezahlbar. Noch schnell auf die super türkischen Toiletten (alle mit eingebautem Bidet, jaja… 🙂 und weiter gehts Richtung Süden.

Irgendwann rechts abbiegen Richtung Didim. Sofort wird es noch ländlicher als vorher. Eine Landschaft am Meer wie am Wattenmeer und ein Haus zu verkaufen, offensichtlich von jemand aus Deutschland.

Das Wattenmeer in der Türkei
Ev Sahibi = Haus zu verkaufen

Danach gings nochvoll übers Land durch ein typisches türkisches (Land)Dorf. Dann habe ich den Appollon Tempel gefunden. Gut, er ist nicht gerade klein. Der grösste steht wohl auf Samos (kommt dann später mal) und der hier ist der zweitgrösste. Imposant. Man stelle sich vor, dass die Mauern heute nur noch zu einem Drittel stehen.

Das ist mit Absicht das Bild mit den Menschen drauf. Die kamen, als ich gerade gehen wollte. Man sieht daran gut die Grösse des Tempels. Schon faszinierend. Und heute schafft man es nicht mal mehr einen Flughafen zu bauen.

Man beachte: Hier sind keine UNESCO Laufstege verbaut. Dieser Tempel ist deswegen wohl nicht so interessant – für die anderen. Ich finde, der gibt fast noch mehr her als Troja. Auch er hat als Orakel Tempel eine lange Geschichte hinter sich. Das Orakel wurde wohl auch von Alexander dem Grossen befragt, als er in Ephesos weilte. Später haben dann die Christen eine byzantinische Kirche in den Tempel hineingebaut. Wurde aber von den Archäologen dann entfernt.

So sieht das innen im Appollon Tempel aus. Gewaltig – nicht? Da bin ich ja dann auf den Hera gespannt. Wobei der zwar wohl grösser war, aber man sieht nicht mehr so viel.

Um 14:30 bin ich dann an der Marina angekommen und traute meinen Augen nicht. So viele Boote habe ich hier noch nie gesehen! Ich konnte nicht mal mehr mit dem Auto zu Steg fahren…. Wird wohl definitiv Zeit, die Marina zu wechseln.

Irgendwo da hinten ist die Mustang

Die Mustang lag dann aber friedlich am Steg und nachdem ich meine Sachen verstaut, das Auto abgegeben, ein paar Dinge in Marmaris besorgt hatte…. gab es von der Mustang einen Rum als Willkommensdrink zum Ausklang des Tages. (Und zum schreiben)

schwimmt noch…. Prost!
Troja/Ilion/Wilusa am Hellespont

Troja/Ilion/Wilusa am Hellespont

Endlich. Seit dem letzten Oktober keinen ‚offiziellen‘ oder richtigen Urlaub mehr gehabt – jetzt war das mal wieder soweit. Wie auch schon die vorigen Male, die ich in die Türkei gereist bin, ging das nicht ohne etwas Gepäck ab. 40kg mussten es wieder mal sein.…

40 Seemeilen und Abendessen bei Okan

40 Seemeilen und Abendessen bei Okan

Am Freitag hatten wir eine längere Etappe vor uns. Insgesamt etwa 40 Seemeilen von der Bucht bei Datca bis nach Marmaris in die Marina. Erstmal schön schwimmen in der Bucht, dann sind wir los. Frühstück gab es während der Fahrt. Es war ja am Anfang…

Flautengrillen

Flautengrillen

Nach dem Frühstück sind wir in die Richtung der Bucht aufgebrochen, wo wir dann ankern wollten. (Kurucabüku) Leider war den ganzen Weg Flaute, also mussten wir motoren.

fast wie Urlaub…

Das Ankermanöver war schnell erledigt, obwohl der Anker in der Bucht (wie auch schon mal) nicht gleich beim ersten mal gegriffen hat. Mit etwas Nachdruck (Motorkraft) gings dann aber.

Salat zu Mittag – Hasenfutter

Die Jungs haben das Standup Paddle Board aufgepumpt und sind zum Strand gepaddelt – auf der Suche nach der Strandbar.

Expedition zur Strandbar

Scheints erfolgreich und Marc war auf dem Rückweg dann am meditieren…. :))

Gegen Abend dann den Grill angeworfen und die ganzen Lammkoteletts und zwei Steaks gegrillt. Dazu gabs Bulgur mit Trockentomaten von Nick. Ziemlich saulecker, das Ganze.

Die legendären Lammkoteletts

Zum Dessert dann noch Baklava und Kaffee / Tee…. dann war der Tag schon rum. Morgen sollten wir für den Rückweg nach Adaköy dann wieder Wind haben. Dann gehts auch mal wieder ohne Motor.

Bozburun Bucht und Datca

Bozburun Bucht und Datca

Gestern gings nach dem Frühstück weiter in eine Bucht bei Bozburun. Marc ist dabei das ganze Stück bis dahin in die Bucht gesegelt. Es hatte zwar gut Wind – aber Gegenwind. Also sind wir zwischen Symi (Griechenand) und dem Festland gekreuzt. Glücklicherweise hat es mit…


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