Recent Posts

Im Osten nichts Neues

Im Osten nichts Neues

So oder so ähnlich hat sich das heute angefühlt. Nach dem fantastischen Mahl gestern Abend bei Okan … was kann da noch kommen? Ramadan für mich. Ich hatte heute den Eindruck, dass ich nicht mal zum Essen gekommen bin – aber trotzdem nicht so viel…

Verschiebungen, Schwan und Dinner

Verschiebungen, Schwan und Dinner

Heute war mal richtig was los. Es begann damit, dass ich dachte, ich leide unter Inkontinenz. War aber wohl nicht so – es hatte in der Nacht geregnet. Okan und Mustafa haben jetzt den Auftrag bekommen, dieser leckenden Luken endlich mal Herr zu werden. Geht…

Schildkrötentempo

Schildkrötentempo

Heute morgen zu lange geschlafen. Um 9 Uhr Ortszeit bin ich aufgewacht und habe dann als Allererstes die neue Heckdusche besichtigt. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein Grosser für mich.

Neu mit kalt UND warm…
Es duscht!

Danach habe ich dann erstmal die neuen Duschen hier getestet. Unglaublich, aber das ist alles jetzt einwandfrei. Es muss hier über den Winter ein grösserer Wandel stattgefunden haben. Das ganze Management ist neu und es gibt zwischenzeitlich sogar einen Lebensmittel Laden hier in der Marina. Neben einem Marinegeschäft und anderen. Na sowas aber auch. Das war die letzten zwei Jahre eigentlich alles nur Baustelle hier.

Dann los in die Stadt. Vorher noch den Mietvertrag bei der Marina verlängert. Jetzt kriegt man auch eine unterschriebene Kopie und eine Quittung. Na sowas. War vorher alles eher hemdsärmlig.
Zwischendrin dann noch eine Schildkröte retten. Was läuft das Tier auch auf der Strasse rum am morgen. Ich habe sie dann auf die andere Seite gesetzt, vermutlich dachte sie anschliessend, sie sei rübergebeamt worden. 🙂

Im Marineladen dann Kabel und Stecker gekauft. Schon noch ein Wort, was so Marinetaugliches Zeug kostet. Aber gut, muss ja auch bissl was aushalten…
Als ich dann zurück war, gings ans kurzweilige Kabel machen. Alles eigentlich kein Thema – ausser wenn die U.S. Norm bei der Steckerbelegung türkisch interpretiert wird. Der Stecker am Boot hatte eine eigenwillige Belegung und so musste ich das nochmal aufmachen, deswegen nochmal in die Stadt.
Dort gabs dann aber wenigstens noch fein Mittagessen. Suuuper leckere Lammspiesse von einer Familie die einen kleinen Laden in dem Einkaufszentrum da führt. Festlich!

Elektrobasteln mit Gaslötkolben
fertiges Kabel

Den Rest des Tages habe ich dann mit lauter Kleinkram verbracht. Bilgepumpe reparieren, Anschluss für den Boiler vorbereiten, altes Navigationssystem anfangen abzubauen. Alles nichts, wo man wirklich Resultate sieht – aber es kostet einfach Zeit.
Achja – eins war da noch. Auf dem Weg zur Marina habe ich dieses kleine Häuschen mit Tennisplatz inspiziert. Und mit dem Auto drauf geparkt. Wäre eigentlich noch nett, wenn man das umbaut/renoviert. Direkte Sicht auf die Marina und das Meer.

Auto Tennis

Sicht vom Tennisplatz Häuschen aus

Zum Schluss gabs dann noch türkischen gereiften Weisskäse und Rotwein. Morgen werde ich wohl den Tag über nicht viel essen, denn ich bin bei Okan und Frau zum Abendessen eingeladen….

Frühstück bei YUSUF’s

Frühstück bei YUSUF’s

Es ist mal wieder soweit – Ostern bei MUSTANG. Ich habe mir die Woche frei genommen, um allerlei Arbeiten zu erledigen und in Auftrag zu geben. Die Reise nach Marmaris verlief weitgehend ereignislos, das ist wohl eine Nebenerscheinung der Routine, die sich langsam so einstellt.…

Winter…

Winter…

…einen Blogeintrag bin ich bis jetzt noch schuldig geblieben für dieses Jahr. Den Abschluss dieses bewegten Jahres. Viele Höhen, viele Tiefen. Sonnenschein, Wind und Regen. Nach der letzten Woche Segeln mit der Mustang sind wir in die Marina eingelaufen und haben da mit dem neuen…

Ankerbier ohne Empfang und die Coast Guard

Ankerbier ohne Empfang und die Coast Guard

Schon beim Sailors House war es ja mit dem Empfang eines Mobilfunk Signals und damit auch der Internetverbindung eher mau. Daher gab es jetzt leider nichts mehr zum Lesen. Vor allem eben auch nicht, was in den Tagen zwischendrin passiert ist.
Dass es dann vollkommen ruhig gewesen wäre, kann ich aber auch nicht behaupten. Am Sailors House musste ich erneut den Perkins wieder zum Laufen bringen. Der wollte nämlich wieder mal nicht. Mist. Schlussendlich konnte ich ihn aber überzeugen, doch wieder zu starten und dann liessen wir ihn einfach auch während dem Segeln laufen – selbst wenn die Geräuschkulisse nicht gerade das ist, was man sich so wünscht. Wir hatten mit Okan (Mechaniker) in Ciftlik abgemacht. Das ist eine Bucht etwa 15 sm weiter Richtung Marmaris.

Dort wurde dann der Rest der Dieselpest nochmal aus dem Tagestank abgesaugt. Es war der Verdacht, dass die Zuführung vom Diesel ein Problem hat. Allerdings…. am nächsten Morgen wussten wir dann, dass es das nicht war.

Also erneut ein wenig näher an Marmaris ran und ein weiteres Treffen mit Okan, der dann mit dem Motorboot anrauschte. Nach einiger Suche zusammen hatten wir es dann – es war der Start/Stop Schalter am Motor. Der machte ein wenig, was er wollte und wann er es wollte. Also haben wir ihn rausmontiert und nun wird es einen manuellen Zug geben, mit dem man den Motor abstellt. Wie bei einem Traktor eben. Hauptsache, der Motor startet in jeder Lebenslage. Das ist schon noch wichtig.

Anschliessend sind wir dann in eine Bucht, in der es keinen Empfang gab. Dort waren wir dann eineinhalb Tage, in denen wir dann etwa 70% des Wassersystems auf dem Boot erneuert haben. Für 100% hat es leider nicht gelangt. Denn es dauert auf dem Boot alles etwas länger, weil die Schläuche ja immer irgendwo ‚hinter den Kulissen‘ verlaufen.

Wenigstens konnte man in der Bucht dann schön baden und Schwimmen und hatte auch bis auf sporadisch auftauchende Gülets und SUP Paddler seine Ruhe. Nach einem super Abendessen (Omelett mit allem was so noch an Gemüse da war) und morgendlichem Schwimmen war dann auch der letzte Tag (Freitag) angebrochen.
Es war nochmals ein schöner Segeltag, bei dem wir noch von der Coast Guard angehalten und darauf hingewiesen wurden, dass vor uns militärisches Sperrgebiet ist. 🙂
Wir haben den Tag dann mit einem gemeinsamen Abendessen mit Jörn und seiner Crew in Marmaris abgeschlossen und uns vom Albatros Taxi nach Hause in die Marina bringen lassen.

Morgen werden dann die Segel abgenommen und das Boot fürs Winterlager vorbereitet….

Rückenwind

Rückenwind

Am Morgen gabe es ein super Frühstück mit allem was man sich so wünschen kann: Omelett, Tomaten, Gurken, Käse, Oliven, selbstgemachte Orangenmarmelade, Honig, Orangensaft… Das ging zwar eine Weile, war aber zusammen mit der Crew von Jörn eine tolle, entspannte Sache und guter Start in…

Mitternachtsschwimmen mal anders

Mitternachtsschwimmen mal anders

Gestern sind wir dann in Marmaris los. Nachdem wir das Deck von der Ascheschicht befreit hatten und die Genua montiert war. Das war eine ziemliche Schrubberei, aber es hat sich gelohnt. Mir war nicht bewusst, dass Wasser so schwarz aussehen kann. Danach kam dann Jörn…

Kleine Wunder und der Käse

Kleine Wunder und der Käse

Heute Morgen sah die welt doch schon wieder um einiges besser aus. Der Gewittersturm vom Vorabend hatte sich verzogen und so langsam wurde alles mal wieder ein wenig trockener wie auch schon mal. Für unsere Verhältnisse mit Nachfrost auch schon richtig angenehm warm. Da liegt sogar eine kurze Hose drin, ohne dass man friert.

Beim Aufrödeln

Jetzt mussten mal wieder die ganzen Schoten dran und eigentlich auch noch die Genua. Die war ja zur Reparatur bei SouthWest und sollte dann ja schon mal wieder drauf. Parat gelegt habe ich sie schon mal….
Dann kam der ‚Agent‘ wegen einer anpassung des Transitlog. Das Papier, was man braucht um bei einer Kontrolle nicht allzu fest aufzufallen. Da muss die vorhandene Crew wenigstens einigermassen korrekt abgebildet sein und daher war das notwendig, das neu zu machen. Das haben die dann auch sehr zuverlässig erledigt und so war ein weiterer Schritt Richtung segeln getan.
Als das also gemacht war, habe ich dann begonnen die neue Bilgenpumpe einzubauen. Lang genug gedrückt – ausserdem war ich zu faul für Handbetrieb. Das war wieder mal eine lustige Übung. Auf dem Bauch liegend in den Eingeweiden des Schiffes rumfuhrwerken. Eigentlich wollte ich ja noch die elektrischen Anschlüsse der Bilgenpumpe neu machen – aber da kam dann Okan dazwischen.
Er hatte Bekannte da aus Deutschland und hatte sie auf dem Boot gegenüber zussammen mit seiner Frau Aische mit einem opulenten Frühstück verwöhnt. Und Okan wäre nicht Okan, wenn er dann nicht gefragt hätte, ob ich auch dazu komme. Was für eine Frage – klar.

Frühstück mit Okan, Aische, Jeanette, Wolfgang, Tim, Felix

So kam es denn auch, dass ich Wolfgang und seine Frau Jeanette kennenlernte. Interessanterweise ist er Fahrlehrer in Fulda und kennt wiederum Bekannte von mit und meinen Eltern den ehem. Erzbischof und den Chefarzt der dortige Klinik. Die Welt ist ein Dorf.

Danach aber dann ran an Speck und die neue Pumpe eingebaut. Glücklicherweise tut sie dann was sie soll und das Thema ist fürs Erste mal erledigt. Zwar von der Elektrik nicht ganz wie ich das haben will, aber das war nun eben dem exzellenten Frühstück geschuldet. Zwischenzeitlich hat aber dann Okan noch die Batterie vom Generator geladen, die aus unerfindlichen Gründen wieder leer war. Jetzt brauchts dafür wohl noch ein Ladegerät… also auf den Einkaufzettel.

Dann sind die übrigen Mitsegler eingetroffen und es ging mit dem Onkel von Mike mit dem Taxi zum Einkaufen. Ich brauchte ja noch paar Sachen wie Schlauch und das Ladegrät sowie natürlich Lebensmittel. Mikes Onkel ist da die Geduld in Person und hat uns begleitet. Im Supermarkt ist er mitgegangen und hat uns dann noch bei der Einkauferei geholfen. Das schliesst auch eine Empfehlung für einen guten Tee mit ein … 😉 War nur einer der Momente, die ich nun blöderweise nicht fotografiert habe.

Zurück auf dem Boot… Wasserpumpe tut mal wieder nicht mehr. Also habe ich die als Sofortlösung erstmal gegen eine Neue ersetzt. Jörn und die Anderen sind derweil ins Restaurant und haben es sich gut gehen lassen. Derweil sah es auf dem Boot bei mir so aus:

Doch lieber Charter?

Ein Plan musste her Der war dann: Erstmal die Pumpe ersetzen. Also wieder zur Hälfte in den Motorraum kriechen und unter Fluchen das alte Teil ausbauen und das Neue rein.

Hydropower at work 🙂

Und – oh Wunder – nachdem das gemacht war, ging es wieder. Die restlichen Arbeiten habe ich aber erstmal vertagt. Dunkel war es eh schon und spät auch. Nichts von wegen nett Köfte vom Grill im Restaurant. Aber fliessend Wasser ist ja auch was wert.

Aufräumen und Käsebrot mit Rotwein.. Sehr gut. Das ist ja auch mal eine Belohnung, nach den Verrenkungen. Wäre ja alles nicht so wild, wäre es nicht so, dass das schon der gefühlte 20. Anlauf war. Aber irgendwann wird es schon. Schliesslich ist auch der Dieselfilter jetzt in Ordnung und der Motor startet zuverlässig. Es hatte mir jemand mal mit den Worten erklärt: ‚Das ist ein tolles Schiff. Aber es braucht Deine Geduld.‘ So kann man es sagen…

Und jetzt ist erstmal fertig. Morgen früh muss noch das Genuasegel drauf. Gute Nacht….

(Achja. Das kleine Wunder: Im Marine Laden wollte ich eigentlich noch eine Ersatz Deckenlampe kaufen für eine, die nicht mehr tat. Hatten Sie leider dann nicht in der richtigen Ausführung. Und heute Abend probiere ich die aus – geht wieder… ???? Auch gut. Kann ja auch mal was ohne weiteres Zutun wieder gehen. :)))

Thunderstruck mit Mandarinchen

Thunderstruck mit Mandarinchen

Heute morgen gegen 8:30 gings los. Geduscht, Müll versorgt und 40kg Gepäck ins Auto geladen. Da Kim immer so nett ist, das Auto in der Garage am Flughafen zu holen, musste ich es also nur da abstellen und die zwei Taschen dann auf die Gepäckwaage…


Translate »