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Das tanzende Gummibärchen mit haarigem Bauch

Das tanzende Gummibärchen mit haarigem Bauch

Gestern Abend war ich ja wieder mal im vollkommen vereinsamten Cooks Club in Laufentfernung zum Essen. Musste sein, denn zum Einen wollte ich was essen und ausserdem hatte ich keine Schlüssel mehr vom Scooter. Die hatte mir Okan ‚abgenommen‘. Ich wollte sie ihm sowieso geben,…

Auszeit

Auszeit

Nachdem es mich vorgestern abend mit heftigem Schüttelfrost hingelegt hat, habe ich mich gestern erst wieder um etwa um 1400 aufraffen können mich aus der Kabine zu bewegen. Dementsprechend lief an dem Tag nicht viel. Ich habe es dennoch geschafft, die Wasserpumpe wieder in Stand…

Bad Hair Day

Bad Hair Day

Gerade bin ich von Okan wieder zurückgekommen….

Heute morgen hatte ich wohl die Schlafkrankheit und bin ewig nicht aufgewacht. Normalerweise geht das ja von allein, aber heute bin ich erst kurz vor 9 aufgewacht. Dann gleich mal frisch ans Werk und einen Tee kochen. Wasserhahn auf – Hm. Wieso höre ich die Frischwasserpumpe nicht?
Also los auf die Fehlersuche anstelle Tee. Zunächst habe ich es nicht gefunden, an was es lag. Also musste die Pumpe doch raus. Dann habe ich unten den Druckschalter geöffnet und sofort war es klar.

Da ist wohl vo Auspuff her Salzwasser drangespritzt. Strom, Salzwasser und Metall ist nicht so eine gute Kombination.
Dann machen wir den Filter vielleicht auch gerade sauber, wenn wir schon mal dran sind.

Der Tag heute ist in Bezug auf Bilder (und auch Text) nicht so ergiebig. Das ist auch dem Umstand geschuldet, dass ich momentan friere und hoffe, dass ich das nachher im Bett wegkriege.
Es war dann heute noch Ayhan da und wir haben besprochen, was gemacht werden muss. Das ging schon etwas länger, bis wir dass gemeinsam dann besprochen und beschlossen hatten. Handschlag und Ayhan macht das so, dass es wieder ordentlich aussieht. Und sicher besser als vorher.

Nach ein paar Einkäufen (unter anderem besagter Druckschalter) und dem Kuaför bin ich dann zu Okan gefahren. Der Kuaför hat ganze Arbeit geleistet. Haare schneiden, rasieren, wachsen, Gesichtsmassage.

Nach all dem bin ich zu Okan und Ayse gefahren und es gab ziemlich lecker Essen wieder. Irgendwann musste ich dann aber abwinken und bin zur Mustang gefahren. Jetzt trinke ich aus medizinischen Gründen noch einen Rum und ab in die Heia.

1. Noter

1. Noter

Heute morgen habe ich eine Weile überlegt ob ich nun in dem auf dem Boot herrschenden Chaos einen Tee machen will oder nicht. Alternative: warten und dann Tee trinken bei Okan & Mustafa. Ich habe mich für die Alternative entschieden. Als Okan da war, gab…

Die MUSTANG gibt einen Willkommensdrink aus

Die MUSTANG gibt einen Willkommensdrink aus

Heute morgen gings sehr früh los. Ich wollte spätestens um 6 los, bin dann aber tatsächlich schon um 5 losgefahren. Gute 7 Stunden Autofahrt – da muss was gehen. Ok, um 5 bin ich los, weil ich 4:30 wach war. Die Klimaanlage (brauchte ich zum…

Troja/Ilion/Wilusa am Hellespont

Troja/Ilion/Wilusa am Hellespont

Endlich. Seit dem letzten Oktober keinen ‚offiziellen‘ oder richtigen Urlaub mehr gehabt – jetzt war das mal wieder soweit. Wie auch schon die vorigen Male, die ich in die Türkei gereist bin, ging das nicht ohne etwas Gepäck ab. 40kg mussten es wieder mal sein. Wenn ich das alles zusammenzähle, müsste doch das Schiff langsam untergehen ?! Tatsächlich ist es aber wohl nicht so schlimm, weil vorher irgendetwas (oder vieles) mal rausgeflogen ist. Bei der jetzigen Reise hatte ich neu einen Windgenerator dabei. Der soll möglichst diese Woche montiert werden. Damit wäre die MUSTANG dann praktisch autark. Was den Strombedarf angeht. Bei Wasser und Diesel nicht. Da ist aber ohnehin die Frage, ob sich das lohnt.

Aber mal vom Anfang an. Es begann natürlich am Flughafen Zürich mit dem einchecken. Der nette Herr meinte, ich hätte aber nur 30kg gebucht, bis ich ihm die aktuelle ‚Baggage allowance‘ auf der Pegasus App gezeigt hatte. Dann war Ruhe und er hat das Gepäck klaglos entgegen genommen. Schnarcher. Meint der ich wäre ein Anfänger?

Vorher: Zürich
Nachher: Istanbul SAW

Auch wieder wie gewohnt habe ich dann das Sperrgut abgegeben, Kim getroffen für die Autoübergabe und schon gings los. Leicht verwirrt bin ich dann in Istanbul ausgestiegen – ich hatte das nicht mehr so auf dem Radar, dass es zu der (Jahres) Zeit ja zwei Stunden Zeitverschiebung sind.

In Istanbul dann den netten Zollbeamten erstmal erzählt, dass im viereckigen Karton ein Windgenerator ist. Sie wollten dann wissen wofür der sei.

«Für mein Boot. In Marmaris.»
«Was für ein Boot?»
«Eine Segelyacht»
«Welche Flagge?»
…und so weiter und so fort. Und ob es mir da gefalle, wo ich denn rumsegeln würde…. Fehlte eigentlich nur noch der Tee, dann hätten Sie wieder mal Ihrem Ruf alle Ehre gemacht. Aber war dann alles ok und schöne Ferien noch. So ist das hier eben, eigentlich schon noch nett meistens.

Die Sache mit dem Mietwagen ging dann an sich auch schnell. Wenn ich nicht 10 Minuten in dem Parhaus umhergeirrt wäre mit dem Auto auf der Suche nach der Ausfahrt. Sowas hatte ich ja noch nie. Aber hat nichts mit nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit zu tun. Eine Ausfahrt, die also solche beschildert war, war nachher eine Sackgasse und der Rest so doof beschildert… naja. Auf jeden Fall gabs einen upgrade mit dem Auto, um den ich nicht traurig war. Der Fiat Aegean ist zwar auch ok – aber der Suzuki Vitara Hybrid Automat ist schon paar Ecken besser.

Das war vor den Matschlöchern. Jetzt geht der Farbton etwas mehr ins Braune. Ich hatte am Hellespont einen Ausflug ins Gelände gemacht und festgestellt, dass die Matschlöcher da ziemlich tief und ziemlich klebrig sind. Und rutschig. So ist das – alles für ein Foto, da muss das Material auch mal ran. 🙂
Nach den Matschlöchern war ich dann ziemlich nah dran am Meer. Mir war nicht so bewusst, dass der Hellespont (alte Bezeichnung) oder die Dardanellen genauso eng sind wie der Bosporus. Da auf der anderen Seite ist Europa, ich stehe gerade auf dem asiatischen Kontinent.
Zwischenzeitlich kommt man auch über eine Brücke auf die andere Seite. Man muss also die Truppen nicht mehr wie die Perser damals mit dem Schiff rüberbringen. Oder sind die geschwommen? Hmmm…

Die Suche nach Troja war am Anfang etwas harzig, ich bin im nahegelegenen Bauerndorf gelandet und musste mich da erstmal orientieren. War aber gar nicht so schlecht, hat ein schönes Bild gegeben:

Ich weiss nicht, wie es Euch geht. Aber ich mag sowas. Schwarzweiss. Butiful.

Aber WTF ist jetzt dieses Troja? Ich werde ja wohl nicht so lange wie Schliemann suchen müssen.

Die Aufkleber haben die Griechen wohl auf dem Rückweg auf das Schild geklebt. Immer gut, wenn man weiss wo es lang geht. Schliesslich anstrengend, so ein Pferd rumschieben.

Dann war ich da. Troja. Endlich. Das war schon auf meiner Liste der ‚last 100 places to see before…‘ – ihr wisst schon. Jetzt ist das ja Weltkulturerbe. Das erkennt man auf dem Gelände wie auch bei den Weltnaturerben daran dass es überall die gleichen blöden Holzstege gibt. Kommt nachher ein Bild.
Irgendwie müssen die Menschenmassen (die heute aber zum Glück nicht da waren) ja da durch geschleust werden.

Der trojanische Hund. War wohl ein Irrtum mit dem Pferd. 🙂
Das Pferd ist nicht mehr so fit und wird wieder neu aufgebaut…
So siehts aus in Troja. Das ist ein jüngerer Teil, vermutlich Troja IX.

Troja selbst ist nicht einfach Troja. Die Siedlung besteht aus mindestens 9 Schichten über etwa 3-4500 Jahre. Man denkt heute, dass das Troja von Homers Ilias die Schicht VI oder VII war. Das Ganze reicht bis in die Bronzezeit zurück und hatte letzte Auftritte als Touristenattraktion unter Kaiser Hadrian.
(Das war der mit dem Wall gegen die Pikten … also Schotten. Die waren damals für die Römer nicht so einfach.)

Die restlichen Bilder verschiebe ich mal in die Galerie. Nach dem alten Geröll (hochinteressant übrigens) gabs dann erstmal ein bisschen was zu Essen.

turkish food…. iam.

Heute übernachte ich in einer Pension an einem Campingplatz. Das ist noch einfacher als der Zwischenstop in Bursa, den ich hier einfach ausgelassen habe. War nicht so spektakulär und ich hatte dort keine Zeit einen original Iskender Kepab zu essen. Als ich angekommen bin, war der schon zu und zum Frühstück… naja. Macht ja auch erst um 10 auf. Ich war aber um 8 schon unterwegs nach Troja.

Morgen geht es dann nach Didim. Auch noch was Altes. Es gibt hier eben viel Geschichte, Ich bin gespannt, was mich da so auf der Reise erwartet… Um 6 Uhr morgens geht es los. Spätestens.

Das zugehörige Troja Museum ist nagelneu (2018). Sehr gut gemacht und sehenswert!

Während ich hier am schreiben war, kam jetzt Oran. Er betreibt diesen Mini Camping mit ein paar Zimmern hier. Er ist Fremdenführer und war bei den Ausgrabungen des Tübingers Manfred Korfmann dabei. Sie zählen zu den bedeutensten Ausgrabungen, die hier in der Neuzeit gemacht wurden.
Es gab ein paar selbstgemachte Köfte und ein Bier – nach Sonnenuntergang, es ist gerade Ramadan.

Auf dem Tisch stehen meine Köfte. Die Zeichnungen oben an der Wand hat alle sein Vater gemacht.
40 Seemeilen und Abendessen bei Okan

40 Seemeilen und Abendessen bei Okan

Am Freitag hatten wir eine längere Etappe vor uns. Insgesamt etwa 40 Seemeilen von der Bucht bei Datca bis nach Marmaris in die Marina. Erstmal schön schwimmen in der Bucht, dann sind wir los. Frühstück gab es während der Fahrt. Es war ja am Anfang…

Flautengrillen

Flautengrillen

Nach dem Frühstück sind wir in die Richtung der Bucht aufgebrochen, wo wir dann ankern wollten. (Kurucabüku) Leider war den ganzen Weg Flaute, also mussten wir motoren. Das Ankermanöver war schnell erledigt, obwohl der Anker in der Bucht (wie auch schon mal) nicht gleich beim…

Bozburun Bucht und Datca

Bozburun Bucht und Datca

Gestern gings nach dem Frühstück weiter in eine Bucht bei Bozburun. Marc ist dabei das ganze Stück bis dahin in die Bucht gesegelt. Es hatte zwar gut Wind – aber Gegenwind. Also sind wir zwischen Symi (Griechenand) und dem Festland gekreuzt. Glücklicherweise hat es mit einem Schlag gelangt und wir konnten dann direkt bis in die Bucht segeln. Erst kurz vor dem Ziel haben wir die Segel runtergenommen, den Anker gesetzt und die Heckleine ausgebracht. Am Abend gab es dann Essen auf dem Boot und anschliessend Sternenhimmel anschauen und mit blinkendem Plankton schwimmen.

Gemüse schnippeln fürs Abendessen

Am Morgen Frühstück und bei null Wind nach Datca getuckert. Schade, dass es keinen Wind hatte. Gegen Ende Jahr lässt der Meltemi eben dann schon mal nach. Das Ankermanöver in Datca verlief schon fast extrem routiniert, wir sind also innerhalb einer halben Stunde schon mit dem Dinghy unterwegs in die Stadt gewesen. Dort haben wir erstmal die notwendigen Einkäufe erledigt. Marzipan, Honig, Gemüse, Lammkoteletts… und anderes noch.
Am Abend dann Essen im Fischlokal – das war wieder mal ausgezeichnet! Beim Essen vom ‚Atom‘ Meze ist allerdings den einen oder anderen kurzzeitig die Luft weggeblieben. ‚Atom‘ sind getrocknete Chilies mit Yoghurt…. 🙂
Die Anzahl von Katzen und Hunden, die uns da begrüsst haben war schon bemerkenswert. Vor allem aber die ‚Hundeattacke‘ auf Marc.
Mit dem Dinghy gings dann durch die Nacht wieder zurück zum Boot.

Die Hunde-Begrüssungs-Spielattacke
Welcome on Board!

Welcome on Board!

Heute (Sonntag) mal noch schnell den Rost auf den Edelstahlteilen entfernt. Ja, das gibts. Sogar mehr, als einem lieb ist. Aber mit dem Mittel, das mir Okan gegeben hat, war das gar nicht mehr so ein Ding mit schweisstreibendem polieren. Einfach drauf das Zeug und…


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