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Crazy Cows – der Putz und Flicktag

Crazy Cows – der Putz und Flicktag

Heute war Putz- und Flicktag angesagt. Nachdem Mike Julia abgeholt hatte, um zum Flughafen zu fahren, habe ich gleich mal mit der Küche angefangen. Die hatte mal wieder eine Putzung nötig – nicht zuletzt wegen dem Geschirr, das sich da angesammelt hatte. Praktischerweise sind ja…

Nochmal eine Bucht und zur Marina

Nochmal eine Bucht und zur Marina

Nachdem wir in Fethiye waren, wollten wir wieder in die schöne Bucht nahe Dalaman. In der Hoffnung, dass dort jetzt mal frei wäre. Wir sind also den Golf von Fethiye aufgekreuzt. Das war zwar nett zum Segeln, aber ansonsten ein eher mühsames Unterfangen. Wenn der…

Das Yoga-Schiff und die Rennschnecken

Das Yoga-Schiff und die Rennschnecken

Nach Ecincik sind gings unter Segel in unsere Lieblingsbucht zwischen Dalaman und Fethiye. Alles wunderbar, keiner da. Jetzt mal das neue Bedienelement mit Kettenzähler für den Anker ausprobiert. Damit kann ich den Anker aus dem Cockpit bedienen. Funktioniert nach ein paar Anlaufschwierigkeiten einwandfrei. Ist einfach jetzt mit Touchscreen – nicht mehr so einfach wie vorher mit Drucktasten. Scheinbar muss eben alles in der Zwischenzeit einen Touchscreen für die Fingerabdrücke haben und erstmal booten. Aber ansonsten funktionierts super.

Am Morgen in Ecincik. Könnte glatt in der Südsee sein.
In der Bucht mit türkisgrünem Wasser
Unterwegs zur Bucht
Das Yoga Schiff mit lauter Frauen drauf, die Abends und morgens Yoga machen….

In der Bucht hatten wir dann erstmal unsere Ruhe. Heckleine noch raus, alles fertig. Etwa 1.5h lang. Dann kam eine Gület und hat sich gefühlte 2m nebendran reingenagelt. Ziemlich nervig. Und dann sind die auch noch über Nacht geblieben. Noch nerviger. Als dann am nächsten Morgen noch eine Gület kam, haben wir uns nach dem Frühstück aus dem Staub gemacht. Einmal um die Ecke rum – siehe da – da wars noch leer. Keiner da, also Anker rein und …. schon kamen 10 Wandererfrauen zum baden und kurz drauf zwei fette Katamarane, die auch keine Berührungsängste hatten. Also weiter…. aus dem Baden in einer schönen Bucht wurde dann am dem Tag nichts mehr.
Dabei sind momentan in der Türkei keine Ferien und es sollte etwas weniger Betrieb in der Ecke sein. War es im Grunde ja auch. Aber ich will nicht so genau wissen, wie es hier bei Hochbetrieb zugeht. Wir sind also Richtung Fethiye gesegelt, es sollte ja ganz gut Wind geben laut Wettervorhersage. War aber eher lau, sodass wir dann zum Teil mit nur 3 Knoten unterwegs waren. Aber… immernoch schneller als der mit der vergleichsweise neuen Bavaria 46. Den haben wir tatsächlich ‚abgehängt‘. Wenn man bei dem Tempo davon reden kann.

Schneckenrennen

In Fethiye haben wir dann zur Abwechslung mal nicht vor der Marina geankert, sondern weiter vorn in dieser grossen Naturbucht. Hier schien mir im Gegensatz zu vorher eher weniger Betrieb im Ankerfeld zu sein. Es gab reichlich Platz und auf 10m Wassertiefe ist der Anker auch ruckzuck unten.
Das Dinghy parat gemacht, Müll eingeladen und los gehts. Wir wollten ja zum Fischmarkt zum Essen gehen. Weil wir aber nun viel weiter vorn festgemacht hatten, sind wir in einem ganz anderen Viertel von Fethiye gelandet. Weiter westlich. Interessant war aber dann, dass wir dort ein türkisches Restaurant gefunden haben, das so ‚Essen bei Muttern‘ hatte. Fast alle Tische besetzt – also sind wir an den letzten freien gegangen und haben die auf dem Tisch liegende – überschaubare – Menukarte erklärt bekommen. Es gab 8 verschiedene Menüs, meist mit Suppe oder Yoghurt und Reis. Die Preisgestaltung war so simpel wie die Menüs. Jedes 60 Lira (2€). Zum trinken wahlweise Wasser oder Cola. Na denn mal los! 🙂

Essen bei Muttern. Die kam denn auch mal raus und hat gefragt, ob wir schon ein Menu gewählt hätten.
Julia hatte Köfte mit Suppe und Reis, ich Hühnchen mit offensichtlich selbst hergestelltem Yoghurt und Reis.
Da ist Eis drunter. Extrem lecker.
Haci Serif hiess der Laden.
Der äusserst nette Kellner hat noch ein Foto von uns und dem Plastikkörbchen fürs Brot gemacht.
Pistazienmus mit Eis. Wo ist denn das Eis?
Dazu einen türkischen Kaffee.

Nach dem Menu sind wir im gleichen Viertel ein wenig weitergelaufen und bei Haci Serif gelandet. Vielleicht vergleichbar mit einem Chocolatier in der Schweiz. Nur dass es keine Schokolade sondern Pralinen und Abwandlungen von Helva gibt. Ich habe mich für Pistazie entschieden. Drunter war dan Eis. Das war ja vielleicht lecker – einen türkischen Kaffee dazu und wir hatten auch Dessert noch nach dem Menu gehabt. Kaffee, Eis und Baklava hat dann das doppelte vom Abendessen gekostet. 🙂

Also waren wir dieses Mal nicht beim Fischmarkt. Aber das war auch gut so. Denn den kannten wir ja bereits und das war was Neues. Im Carrefour haben wir dann noch paar Oliven und Käse gekauft, dann ging es mit dem Gummitaxi (Dinghy) zurück. 10 Minuten Fahrt und etwas Sucherei im Ankerfeld, dann waren wir wieder zuhause….

Ein Katamaran im Ankerfeld. Mit Unterwasserbeleuchtung….wer’s braucht. Sicherlich sind die Fische da alle vollkommen gaga von dem Unterwasserlicht.
Segeln mit Hindernissen

Segeln mit Hindernissen

Am letzen Freitag war es endlich soweit. Den Firmen Laptop zugeklappt um dann zu packen für den Segeltörn mit der Mustang. Erstmal aber das Segel wieder eingepackt. Das war ja eben zwischenzeitlich angeliefert worden und sollte mit aufs Boot. Schliesslich hatte das ja schon im…

Nachlese

Nachlese

Zwischenzeitlich bin ich wieder zurück in der verregneten Schweiz und arbeite. Ich wusste gar nicht, dass die Schuhe so eng sind. 3 Wochen in Flipflops – wenn überhaupt – da können einen die Strassenschuhe schon mal drücken. Am Sonntag morgen hatten wir ein Super Frühstück…

Ab ins Gebälk

Ab ins Gebälk

Gestern Morgen war es in der Bucht noch einigermassen ruhig. Das war die Gelegheit mal in die Wanten zu gehen und die zweite Flaggenleine einzuziehen. So einfach geht das allerdings nicht, dazu muss man erstmal da hoch kommen. Ich habe mir also den Bootsmannstuhl angezogen und Andi hat mich hochgezogen. Die Leine rein und bei der Gelegenheit gerade noch die aufgeklappten Maststufen bis ganz oben wieder angeklappt. Da verheddern sich die Fallen immer drin…

Noch die Maststufen einklappen….

Danach konnte ich die Sea Shepherd Flagge hissen und nachdem wir glücklicherweise den Anker problemlos unter dem Felsen los hatten, gings unter vollen Segeln Richtung Sailors House. Das ist ja fast schon ein Standardprogramm. Zugegebenermassen ist es aber auch immer wieder gut dort.
Nach dem Duschen gabs am Abend lecker Essen direkt am Meer…

Unterwegs zum Sailors House
Lecker Essen in super Umgebung.

Heute morgen hatten wir ein wie gewohnt super Frühstück im Sailors House. Als wir zurück kamen, hat unser Nachbar gerade abgelegt und dabei einen unserer Fender abgerissen. Der war aber auf seinem Deck gelandet und er hat ihn wieder zurück gebracht. Am Schiff selber gab es keine Schäden. Man muss auch noch dazu sagen, dass er später noch angerufen hat und sich entschuldigt hat. Wenn es Schäden gegeben hätte, solle ich es Ihm sagen und reparieren lassen. Anschliessend wieder ein toller Segeltag bis kurz vor Marmaris. In Kumlubuek gehen wir mal noch baden und dann in die Marina.

Plitsch, Platsch – Blasen und Geblubber

Plitsch, Platsch – Blasen und Geblubber

Gestern morgen sind wir in Richtung einer Bucht aufgebrochen, von der ich dachte dass sie für das Grillen am Abend geeignet ist. Wegen dem Grill ist es eben besser, wenn man nicht mit Heckleine festmacht. Das Boot richtet sich dann ja von selbst im Wind…

Die vom Zoll und der Schlächter von Datca

Die vom Zoll und der Schlächter von Datca

Gestern sind wir nach eher kurzer Fahrt zwischen zwei Inseln durch von Symi aus in Datca eingelaufen. Marina Platz gab es keinen, wollten wir aber auch nicht. Bei den Temperaturen ist es besser vor Anker, da kann man jederzeit ins Wasser springen….Mit dem Agenten hatte…

Symi: 11’000 Schritte bei 41 Grad und das hyperaktive Frettchen von nebenan

Symi: 11’000 Schritte bei 41 Grad und das hyperaktive Frettchen von nebenan

Gestern morgen nochmal baden und dann gleich los Richtung Symi. Mit Kurs raumschots gab es zwei Stunden entspanntes Segeln, bis wir dann in Symi (Hafen) eingelaufen sind. Überraschenderweise waren die Angaben im Hafenhandbuch nicht richtig. Man musste nicht ankern, sondern zwischenzeitlich gab es Mooring-Bojen. An denen fädelt dann ein ‚Mooring Guy‘ ein langes Seil ein – das muss man ihm aber geben und darauf war ich nicht wirklich vorbereitet. Also schnell die neue Heckleine geschnappt und ihm die gegeben. Während Andi das Anlegemanöver gefahren hat, habe ich zusammen mit Sandra versucht der entsandenen Leinen Wuhling Herr zu werden.
Schlussendlich lagen wir dann aber ohne Hafenkino sicher festgemacht im Hafen. Zeit, sich mal umzuschauen. Was für eine schöne Stadt! Fast wie aus dem Bilderbuch. Und wir waren vergleichsweise zentral mit unserem Platz.

Blick nach vorn auf Symi
Blick nach hinten

Dann gings los – ich wollte das mit dem ausklarieren hier ja mal selber machen und nicht mit einem Agenten. Irgendwann muss man ja wissen, wie das geht. Was dann folgte war eine ware Odyssee bei 41 Grad. Wir sind als erstes zur Port Authority gelaufen. Waren ein paar Meter, aber was solls. Die meinten dann, dass wir zum Anpassen der Crewliste und zum auschecken zur Polizei gegenüber am Hafen sollten. Also einmal alles rumlaufen. Fragen. Stempel abholen. Wunderbar. Der Mensch im Container meinte, dass die Crewliste nicht angepasst werden muss. Das würde so langen. Also wieder zurück zur Port Authority. Die haben uns dann eröffnet, dass das eben nicht langt und dem Hohlkopf im Container erklären müssen wie das richtig funktioniert. Also nochmal alles zurück laufen – und wieder hin. Dann war es ok und wir hatten alles notwendige. Uff! Resultat: Insgesamt 11’000 Schritte.

11’000 Schritte musst Du tun…
An der Katze rechts, da ist die Port Authority
hin und her – immer wieder…..
Beim Container. Der drin hatte es schön klimatisiert. Wir nicht.
Bei der Port Authority
…und wieder zurück, genau auf die andere Seite..
Nach der Lauferei zu Lela zum Duschen. Hier gab es kaltes Wasser. Suuuper!!!

So hatten wir den ganzen Nachmittag also mit den Behörden verbracht. Aber gut – jetzt wissen wir wie es geht. Und anstelle 135 Euro für einen Agenten hat das nur 11 euro insgesamt gekostet. Damit war das Abendessen dann bezahlt. Erarbeitet. 😉

Zwischenzeitlich war neben uns dann eine weitere Yacht angekommen. Vornehmes Teil, auch etwa 45 Fuss aber sah aus wie eine Rennziege. Und drauf war das verhaltensauffällige Frettchen. Der auf dem Boot war da ständig nervös am rumwuseln. Da zuzuschauen war unser Hafenkino zur Entspannung, nachdem wir die neue Crewliste geschrieben hatten.

Die zwei Alten aus der Muppetshow beobachten und kommentieren….
…wie das Frettchen nervös auf dem Boot rumwuselt. Den Hut, den er zwischendrin mal aufgesetzt und akkurat zurecht gezupft hat, hat er da nicht mehr auf.

Dann gabs noch zum Ausgleich ein schönes Abendessen, einen Absacker auf dem Boot (Ouzo) und wir haben versucht zu schlafen. Um 23 Uhr hatte es immer noch 30 Grad. Wir haben uns gesagt, dass wir also in Datca nicht in den Hafen gehen sondern an den Anker. Denn da kann man nochmal baden gehen vor dem Schlafen. Das hilft.

Pedi – Fehlanzeige. Statt dessen Kurucabüku für 38kn Wind.

Pedi – Fehlanzeige. Statt dessen Kurucabüku für 38kn Wind.

Gestern wollten wir den Fliegen entfliehen und dann in Pedi ankern. Die Zahl der Fliegen in Seskli Beach war schon wirklich unerträglich. Die fanden unsere Marmeladengläser (und alles andere, inclusive uns selbst) offensichtlich sehr anziehend. Also auf nach Pedi. Es war Sturm angekündigt, in Böen…


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