Autor: admin

Tag 7 – das vorläufige Ende und der Käse mit Mustafa

Tag 7 – das vorläufige Ende und der Käse mit Mustafa

Heute hätte ja eigentlich angestanden, in den Mast hochzugehen und dann den Windmesser zu installieren. Da aber Okan vollkommen ausgelastet war, ein Boot parat zu machen zum Einwassern habe ich dann schlussendlich beschlossen, mir den Stress am letzten Tag zu ersparen und das zu delegieren.…

Sittin‘ on the dock of the bay…

Sittin‘ on the dock of the bay…

Heute war es nicht so ein bilderreicher Tag. Ich habe nicht mehr so viel technisches Zeugs fotografiert und ausserhalb der Marina gabs grad auch nicht so viel. Oder vielleicht einfach vergessen. Auf jeden Fall war ich wieder bei Anna und habe gefrühstückt. Das viel heute…

Dem Kompresör ist nix zu schwör

Dem Kompresör ist nix zu schwör

(—> WARNUNG! Dieser Beitrag enthält Bilder die verstörend wirken können.)


Heutiges Tagesziel:

– Matratzen zum neu machen bringen
– Honig kaufen
– Frühstücken
– Aufträge an Okan vergeben bzw besprechen
– Verkabelung des Navigationssystems fertig stellen

Um es vorwegzunehmen, die Ersten vier Punkte haben ganz gut geklappt. Zunächst mal die Maratzen einpacken – ob das wohl in den FIAT passt? Ich war da nicht so zuversichtlich, muss ich sagen. So riesig ist der ja nun nicht. Aber siehe da….

…da hats ja noch Luft!

Zuerst wollte ich mal frühstücken. Irgendwie lohnt das sich hier nicht, sich auf dem Boot einen abzubrechen mit Frühstück machen, bei etwa 45 Lira. Dieses Mal wollte ich aber mal in der Stadt frühstücken, auch wenn es denn ein wenig teurer wäre. Könnte ich auch gerade auf den Markt oder so. Dann bin ich allerdings beim Migros vorbeigekommen und da ich ohnehin noch was besorgen wollte habe ich mich das auf den streng reglementierten Parkplatz gestellt. Darf man nur parken, wenn man einkauft. Wollte ich ja, also alles gut.

Honig Geschäft

Da ich ja nun einen Parkplatz hatte (nicht so einfach in Marmaris), bin ich dann noch in das Honig Geschäft (ja…ein Laden nur für Honig 🙂 und anschliessend zu Annas Cafe. Das war alles gerade ‚ums Eck‘. Und bei Anna war das Ambiente zugegebenermassen schon ein bisschen heimeliger wie bei Yusuf’s Köfte-Braterei-Fastfood Laden. Allerdings mit 45 Lira eine Lira teurer als bei Yusuf. Der Aufpreis hat sich aber durchaus gelohnt…

Nett frühstücken bei Anna

Das alles ging dann eine Weile und schliesslich war ich wieder am Auto und wollte von dem Parkplatz runter. Nicht so einfach, wie sich herausstellte. Der Parkplatzwärter hat mir wortreich auf türkisch klargemacht, dass der also nur zum Einkaufen wäre der Parkplatz. Ich habe ihm dann meinen Kassenzettel gezeigt – aber sie sind wohl der Meinung, dass das zu lang war. Die Schranke hat er dann doch aufgemacht. Warum nicht gleich so, geht doch.
Jetzt noch zu SouthWest und die Matratzen abgeben, anschliessend zur Marina.

Dort erstmal einen Tee bei Okan und dem Kompresör und die anstehenden Dinge besprechen.

Tee bei Okans Werkstatt
Der Kompresör

Nun aber mal ran, die Kabel vom Navigationssystem verlegen sich ja nich von selber. Okan kannte das Thema und meinte nur ‚5 Meter pro Tag‘ – wieso lacht der so?

Gut, dass ich so ein dünner Hering bin 😉
Granateeeeeee!!!!!

Abends um halb zehn war mir dann klar, warum Okan so gelacht hat. Dass es nicht einfach werden würde, war mir ja schon klar. Aber einen halben Tag – und immernoch trennt mich ein halber Meter vom Elektroraum, wo ich mit dem Kabel hin muss ?! Und es sieht aus, als ob ein Orkan durch Boot gefegt hat. Gut, vorn schon nicht mehr. Aber in der Pantry war das um 21.30 der Stand als Julia angerufen hat und ich mir dann doch mal ein Bier aufgemacht habe.

Was solls. Morgen weiter. Geduld ist alles beim Boots-Yoga.

Im Osten nichts Neues

Im Osten nichts Neues

So oder so ähnlich hat sich das heute angefühlt. Nach dem fantastischen Mahl gestern Abend bei Okan … was kann da noch kommen? Ramadan für mich. Ich hatte heute den Eindruck, dass ich nicht mal zum Essen gekommen bin – aber trotzdem nicht so viel…

Verschiebungen, Schwan und Dinner

Verschiebungen, Schwan und Dinner

Heute war mal richtig was los. Es begann damit, dass ich dachte, ich leide unter Inkontinenz. War aber wohl nicht so – es hatte in der Nacht geregnet. Okan und Mustafa haben jetzt den Auftrag bekommen, dieser leckenden Luken endlich mal Herr zu werden. Geht…

Schildkrötentempo

Schildkrötentempo

Heute morgen zu lange geschlafen. Um 9 Uhr Ortszeit bin ich aufgewacht und habe dann als Allererstes die neue Heckdusche besichtigt. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein Grosser für mich.

Neu mit kalt UND warm…
Es duscht!

Danach habe ich dann erstmal die neuen Duschen hier getestet. Unglaublich, aber das ist alles jetzt einwandfrei. Es muss hier über den Winter ein grösserer Wandel stattgefunden haben. Das ganze Management ist neu und es gibt zwischenzeitlich sogar einen Lebensmittel Laden hier in der Marina. Neben einem Marinegeschäft und anderen. Na sowas aber auch. Das war die letzten zwei Jahre eigentlich alles nur Baustelle hier.

Dann los in die Stadt. Vorher noch den Mietvertrag bei der Marina verlängert. Jetzt kriegt man auch eine unterschriebene Kopie und eine Quittung. Na sowas. War vorher alles eher hemdsärmlig.
Zwischendrin dann noch eine Schildkröte retten. Was läuft das Tier auch auf der Strasse rum am morgen. Ich habe sie dann auf die andere Seite gesetzt, vermutlich dachte sie anschliessend, sie sei rübergebeamt worden. 🙂

Im Marineladen dann Kabel und Stecker gekauft. Schon noch ein Wort, was so Marinetaugliches Zeug kostet. Aber gut, muss ja auch bissl was aushalten…
Als ich dann zurück war, gings ans kurzweilige Kabel machen. Alles eigentlich kein Thema – ausser wenn die U.S. Norm bei der Steckerbelegung türkisch interpretiert wird. Der Stecker am Boot hatte eine eigenwillige Belegung und so musste ich das nochmal aufmachen, deswegen nochmal in die Stadt.
Dort gabs dann aber wenigstens noch fein Mittagessen. Suuuper leckere Lammspiesse von einer Familie die einen kleinen Laden in dem Einkaufszentrum da führt. Festlich!

Elektrobasteln mit Gaslötkolben
fertiges Kabel

Den Rest des Tages habe ich dann mit lauter Kleinkram verbracht. Bilgepumpe reparieren, Anschluss für den Boiler vorbereiten, altes Navigationssystem anfangen abzubauen. Alles nichts, wo man wirklich Resultate sieht – aber es kostet einfach Zeit.
Achja – eins war da noch. Auf dem Weg zur Marina habe ich dieses kleine Häuschen mit Tennisplatz inspiziert. Und mit dem Auto drauf geparkt. Wäre eigentlich noch nett, wenn man das umbaut/renoviert. Direkte Sicht auf die Marina und das Meer.

Auto Tennis

Sicht vom Tennisplatz Häuschen aus

Zum Schluss gabs dann noch türkischen gereiften Weisskäse und Rotwein. Morgen werde ich wohl den Tag über nicht viel essen, denn ich bin bei Okan und Frau zum Abendessen eingeladen….

Frühstück bei YUSUF’s

Frühstück bei YUSUF’s

Es ist mal wieder soweit – Ostern bei MUSTANG. Ich habe mir die Woche frei genommen, um allerlei Arbeiten zu erledigen und in Auftrag zu geben. Die Reise nach Marmaris verlief weitgehend ereignislos, das ist wohl eine Nebenerscheinung der Routine, die sich langsam so einstellt.…

Winter…

Winter…

…einen Blogeintrag bin ich bis jetzt noch schuldig geblieben für dieses Jahr. Den Abschluss dieses bewegten Jahres. Viele Höhen, viele Tiefen. Sonnenschein, Wind und Regen. Nach der letzten Woche Segeln mit der Mustang sind wir in die Marina eingelaufen und haben da mit dem neuen…

Ankerbier ohne Empfang und die Coast Guard

Ankerbier ohne Empfang und die Coast Guard

Schon beim Sailors House war es ja mit dem Empfang eines Mobilfunk Signals und damit auch der Internetverbindung eher mau. Daher gab es jetzt leider nichts mehr zum Lesen. Vor allem eben auch nicht, was in den Tagen zwischendrin passiert ist.
Dass es dann vollkommen ruhig gewesen wäre, kann ich aber auch nicht behaupten. Am Sailors House musste ich erneut den Perkins wieder zum Laufen bringen. Der wollte nämlich wieder mal nicht. Mist. Schlussendlich konnte ich ihn aber überzeugen, doch wieder zu starten und dann liessen wir ihn einfach auch während dem Segeln laufen – selbst wenn die Geräuschkulisse nicht gerade das ist, was man sich so wünscht. Wir hatten mit Okan (Mechaniker) in Ciftlik abgemacht. Das ist eine Bucht etwa 15 sm weiter Richtung Marmaris.

Dort wurde dann der Rest der Dieselpest nochmal aus dem Tagestank abgesaugt. Es war der Verdacht, dass die Zuführung vom Diesel ein Problem hat. Allerdings…. am nächsten Morgen wussten wir dann, dass es das nicht war.

Also erneut ein wenig näher an Marmaris ran und ein weiteres Treffen mit Okan, der dann mit dem Motorboot anrauschte. Nach einiger Suche zusammen hatten wir es dann – es war der Start/Stop Schalter am Motor. Der machte ein wenig, was er wollte und wann er es wollte. Also haben wir ihn rausmontiert und nun wird es einen manuellen Zug geben, mit dem man den Motor abstellt. Wie bei einem Traktor eben. Hauptsache, der Motor startet in jeder Lebenslage. Das ist schon noch wichtig.

Anschliessend sind wir dann in eine Bucht, in der es keinen Empfang gab. Dort waren wir dann eineinhalb Tage, in denen wir dann etwa 70% des Wassersystems auf dem Boot erneuert haben. Für 100% hat es leider nicht gelangt. Denn es dauert auf dem Boot alles etwas länger, weil die Schläuche ja immer irgendwo ‚hinter den Kulissen‘ verlaufen.

Wenigstens konnte man in der Bucht dann schön baden und Schwimmen und hatte auch bis auf sporadisch auftauchende Gülets und SUP Paddler seine Ruhe. Nach einem super Abendessen (Omelett mit allem was so noch an Gemüse da war) und morgendlichem Schwimmen war dann auch der letzte Tag (Freitag) angebrochen.
Es war nochmals ein schöner Segeltag, bei dem wir noch von der Coast Guard angehalten und darauf hingewiesen wurden, dass vor uns militärisches Sperrgebiet ist. 🙂
Wir haben den Tag dann mit einem gemeinsamen Abendessen mit Jörn und seiner Crew in Marmaris abgeschlossen und uns vom Albatros Taxi nach Hause in die Marina bringen lassen.

Morgen werden dann die Segel abgenommen und das Boot fürs Winterlager vorbereitet….

Rückenwind

Rückenwind

Am Morgen gabe es ein super Frühstück mit allem was man sich so wünschen kann: Omelett, Tomaten, Gurken, Käse, Oliven, selbstgemachte Orangenmarmelade, Honig, Orangensaft… Das ging zwar eine Weile, war aber zusammen mit der Crew von Jörn eine tolle, entspannte Sache und guter Start in…


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