Autor: admin

Eistee

Eistee

Heute morgen als Erstes nach dem Aufwachen in den Pool, den jemand freundlicherweise rund ums Boot angelegt hat. Wer braucht schon so einen Hotelpool. Glücklicherweise war das Boot auch noch am gleichen Platz, soll heissen der Anker hatte seinen Dienst verrichtet wie es gedacht ist.…

Solo… (Bir EFES, Lütfen)

Solo… (Bir EFES, Lütfen)

Heute morgen stand ja noch der Austausch der Rolle vom Grossfall an. Ich hatte den Riggern zwar gesagt, dass ich um 10 los will – aber die waren wohl der Meinung, sie sollten um 10 da sein. Nuja, ganz so schlimm war das auch nicht.…

Iki Kapak. Tamam.

Iki Kapak. Tamam.

Falsche Annahmen gemacht heute morgen. Wegen einem kaputten Rückschlagventil habe ich mich auf den Weg in die Stadt gemacht – ähnlich wie ein Landwirt, der in die grosse Stadt fährt, kam mir das vor. Wobei ich die Strecke nach Marmaris in der Zwischenzeit im gleichen Tempo fahre wie die hiesigen Taxis.
Momentan wird man aber etwas gebremst. Der hiesige Bürgermeister profiliert sich wohl und lässt die Strasse Richtung Marina neu machen. Das tut er denn auch auf mehreren Schildern kund. Deswegen ist jetzt etwa die Hälfte der Strecke eine Schotter oder Dreckpiste. Da kommt man sich vor wie irgendwo im Kongo oder in Australien auf einer Piste.
Die Bautechnik ist dabei schon interessant. Auf die alte Strasse wird Aushub draufgekippt und dann wohl neu asphaltiert. Das ist was für spätere Ausgrabungen, da werden sich die Archäologen wundern. Tatsächlich aber wird das wohl schneller gehen und an sich spricht ja nichts dagegen.

Quer durchs Outback
Für ein besseres Marmaris

Ja und dann zu Egemarin. Egemarin heisst Egemarin… warum wohl? Die Scharfsinnigen erraten es sofort. Der Eigentümer heisst Ege. Der war heute mit zwei Lehrlingen zugange, das war auch ohne das gesprochene zu verstehen wirklich witzig. So ging es uns doch allen auch mal. Ich wollte einen Meter Schlauch für die Bilgenpumpe. Denn wenn ich den Schlauch schon mal raushabe, dann kommt sowas einfach gerade neu rein. Und da standen die nun und die Unterhaltung kann ich mir so vorstellen: Ege: «Wie – was soll ich jetzt machen? Metermass nehmen, einen Meter abmessen, abschneiden, fertig!» Ich konnte mir dann doch ein Grinsen nicht verkneifen.

Nach diesem Intermezzo bin ich dann zur Frühstücks-Anna. Lecker wie immer. Diesmal war aber eine andere Bedienung da. Wesentlich aufmerksamer. Da musste ich nicht erst nach dem Salz für das Ei fragen. Das stand einfach da. Einfach gut, das türkische Frühstück. Zwischenzeitlich könnte ich fast schon auf den süssen Teil verzichten mit der Marmelade und dem Honig. Ok – auf die Marmelade. 🙂

Verf…. ist das lecker. Also – bis auf die Karotten.

Interessant dabei: Ich trinke hier eigentlich keinen Kaffee mehr. Ist mir dann einfach zu warm. Und der Tee passt halt auch super. Die nächste Stufe ist jetzt Tee ohne Zucker. Brauch ich aber noch ein bisschen dafür.

Als ich zurück kam, wollte Okan unbedingt mit mir und Mustafa frühstücken. Er hat dazu unter anderem Tahinli mitgebracht. Das ist eine Sesamschnecke. Legendär. Da lasse ich mich dann doch nochmal überreden. Ayhan kam dann auch noch dazu und mit Ihm bin ich dann nachher aufs Boot wegen den Umbauten, die er noch machen muss. Da musste er Mass nehmen. Es ging dann unter anderem um die Schranktüren. Seitdem weiss ich, dass Kapak eine Tür ist. Um also den Satz aufzulösen: ‚iki kapak. Tamam. = Zwei Türen. Gut/OK‘
So langsam verstehe ich doch schon das eine oder andere, ich sollte einfach länger da sein, dann würde das schon werden.

Zwischendrin habe ich dann den neuen Schlauch eingebaut und dabei festgestellt, dass das Rückschlagventil gar nicht kaputt, sondern verstopft war. Ja – lustig. Egal. Jetzt habe ich eins in Reserve. Zu dem Thema meinte Okan dann, dass der Doktor (Vorbesitzer) wohl meinte, dass das wie in einem menschlichen Herz sei – so viele Rückschlagventile wie er da eingebaut hätte. Ich habe nämlich einfach eins weggelassen und das ging locker. Eigentlich kann man noch eins weglassen, aber jetzt ist es halt drin.
Danach noch zwei neue Batterien für das Bugstrahlruder montiert, die sind jetzt nur noch halb so gross wie vorher – ein hoch auf den Fortschritt! Die alten Batterien vom Boot zu schleppen war dann aber ein Kraftakt.


Am Nachmittag hatte ich dann noch eine Videokonferenz mit einer neuen Firma. Das ging wirklich noch ganz gut, einfach via Handy. Danach habe ich mir erstmal ein Eis gegönnt.

Hasen Eis

Dann noch ein paar Sachen gemacht, bevor ich plötzlich völlig K.O. war. Merkwürdig. Entgegen meiner Gewohnheiten habe ich mich mal hingelegt… und bin sofort 1h weg gewesen. Sowas.

Danach habe ich mit Okan zusammen noch eine Weile einen Verschluss für die Tankdeckel gesucht…und gefunden. Wir haben uns dann noch einen Tee zusammen getrunken und er hat mir erklärt, wie der Name seiner neu entstandenen Firma ‚ATLAS TEKNIK‘ zustande gekommen ist. Die von der Marina haben wohl gemeint, er müsse ja aber einen Namen für seine Firma haben und die anschreiben. Er hat den Namen gewählt, weil sein Vater wohl eine Firma namens ‚ATLAS AKÜ‘ (Atlas Batterien/Akkumulatoren) hatte. Er hat da wohl als Jugendlicher immer Batterien zusammengebaut….

Spaghetti  facon Anna

Spaghetti facon Anna

Eigentlich weiss ich gerade gar nicht, was ich erzählen soll. Zwar hatte ich angefangen mir Gedanken zu machen, wie es mit dem elektrischen weitergeht. Da habe ich noch etwas offen. Das tut zwar im Moment mit dem Navigationssystem, aber ab und an kommt eine Meldung,…

Da ölt der Bär….

Da ölt der Bär….

Heute morgen 0600 Turkish Summertine fing der Tag an. Nichts für Schlafkappen, zugegeben. Der unschlagbare Vorteil ist die für einen Mitteleuropäer sehr angenehme Temperatur zu der Zeit. Nicht, dass ich da sonderlich empfindlich wäre – aber wenn man paar Sachen zu tun hat, dann ist…

Das Tagwerk bei 36 Grad

Das Tagwerk bei 36 Grad

Ich hatte mir schon nicht so viel vorgenommen für heute. Aber selbst das ist manchmal schwierig.

Nach dem Aufstehen gleich begonnen, die Bodenplatten abzunehmen. Damit ich die Dichtungen von Frischwassertank ersetzen kann. Das ist jetzt schon ein Jahr offen und jetzt wirds Zeit. Das Problem ist eben, dass sonst bei Schräglage beim Segeln das Wasser rausläuft. Will man nicht haben.

Dann wars aber schon 8.30 und ich musste dringend los. Frühstück bei Anna. Endlich mal wieder ein gutes türkisches Frühstück. Iam! Das restliche Programm war nicht so prickelnd. Geldautomat, dann zum Carrefour. Ein bisschen was musste ich ja schon noch einkaufen. Bier ist zwar ein Grundnahrungsmittel, aber bei etwa 36 Grad nicht sooo die beste Wahl.

Nach den Einkäufen dann Okan getroffen. Wir haben zusammen Kassensturz gemacht und er sagte, dass er mit dem Motor fertig wäre. Das ist natürlich der Hammer! Ich war der Meinung, dass das jetzt noch paar Tage geht Aber so, wie am Sonntag abend wohl die Heinzelmännchen da waren und das Bett schon gemacht hatten – so hat sich das mit dem Motor und dem Windanzeiger in Wohlgefallen aufgelöst.

Den Rest des Tages habe ich dann mit der Suche nach der Wasserleitung und dem Ersetzen derselbigen zugebracht. Kein Spass. Boots-Yoga bei 36 Grad. Immerhin, die Hälfte habe ich mal gemacht. Ich weiss immernoch nicht, wo diese ?!#@$%!! Wasserleitung in den Tank geht. Meine schlimmste Befürchtung ist, dass ich nochmal den Herd rausnehmen muss. (WTF!!!)

Was solls. Nachdem ich mich den Tag über mit Zitronenwasser und einer Orange von Ayche über Wasser gehalten hatte, gab es dann ein bissl was zum essen mit Blick aufs Meer. Man beachte das Messer. Das ist von meinem Opa. Ihm hätte das das sicher gefallen….

Und im Hintergrund hören die Russen auf dem Boot gerade die Musik vom Klassenfeind. Interessant…. :)))

Wurst, Käse und Granatapfelwein….
Beim Schreiben…. 🙂
Bilder, die keiner sehen will
7:52

7:52

Ein kurzer Zwischenbericht, bevor es morgen um 7:52 mal wieder losgeht Richtung Marmaris. Aus Gründen, die dem Einen oder anderen bekannt sind, komme ich nochmal in den Genuss nach dem Boot zu schauen. Vielleicht kann ich ja sogar noch ein bisschen frei machen und mal…

Gedünsteter Hase mit Gemüse

Gedünsteter Hase mit Gemüse

Nachdem wir beim Sailor’s House waren, haben wir dann das erste Mal in einer Bucht übernachtet. Ungünstigerweise hatte ich wohl eine SIM-Karte gekauft, mit der die Abdeckung ziemlich schlecht war. Deswegen gab es in praktisch keiner Bucht mehr Empfang und so konnte der Blog nicht…

Be flexible

Be flexible

Endlich! Nachdem ich nun doch schon einige Fragen nach den Blog Einträgen hatte – es ist nichts passiert. Ausser dass ich entweder zu beschäftigt oder schlicht zu faul war. Solls geben. Nun sitzen wir hier im Hafen von Datca (Mandeln und Honig) und hören die Musik von sicher 3 Kneipen gleichzeitig bei einem türkischen Tee und einem Tässchen Rum.

DONNERSTAG – Reisetag
Alles fing wie üblich in Zürich am Flughafen – Checkin 2, Reihe 5 an. Und auch wie üblich musste ich wieder mal 10kg Übergepäck buchen. Zusammen hatten Julia und ich dann 50kg dabei, inclusive 2 Angelruten als Sperrgepäck. Alles soweit gut, ich hatte ja da schon Übung drin.

50kg

Danach gings dann zum Flugzeug, wie schon öfter mit Pegasus. Das ist zwar mit Zwischenlandung in Istanbul und 3h Aufenthalt dort, aber das sollten wir noch brauchen. Der Flug hatte diesmal tatsächlich eine Stunde Verspätung, bis er mal abgeflogen ist. Da dachten wir dann, das ist ja dann gut, dass wir etwas Reserve haben. Blöderweise ist dann der Flug nach Dalaman auch noch eine Stunde später abgeflogen. 🙁
Schliesslich sind wir dann doch noch im Hotel ‚Cooks Club‘ angekommen und konnten dort dann noch den Pool und die geschlossene Bar bewundern. Das mit der Nacht im Hotel war notwendig geworden, weil es mit der neuen Lackierung des Boots Verzögerungen gegeben hatte. Deswegen stand das Boot am Donnerstag abend noch an Land…

Der Pool. 50m links davon das Meer. Ich frage mich immer, wer sowas braucht, wenn das Meer nebendran ist.
Die Flip Flops passen…

FREITAG – Einkaufstag

Nach dem Frühstück im Hotel und einem kurzen Besuch bei Okan und dem Boot sind wir in die Stadt und haben da fast einen Hitzschlag bekommen. 36 Grad. Das ist schon ein Wort, nach den gemässigten Temperaturen in der Schweiz. Den Laden mit den Nüssen und den Gewürzen habe ich dann leider nicht mehr gefunden, wohl eine Nebenwirkung des Temperaturschocks.

Frisch lackiert (und sicher 3 mal geschliffen, um die Beulen rauszukriegen)
Die ganzen Macken sind weg….

Als wir dann in Marmaris zur Abkühlung ein Eis gegessen hatten und alle Einkäufe erledigt waren ging es wieder in die Marina. Gut, dass wir dazu einen Mietwagen hatten. Das wäre sonst mit Taxi doch etwas mühselig geworden. Vor allem auch, weil ich noch die neuen Matratzen bezahlen mussten und im Marine Laden eine neue türkische Flagge kaufen. Die alte Flagge war schon ziemlich zerfleddert – und das geht gar nicht. Glücklicherweise haben und die Leute von SothWest die Matratzen zum Boot transportiert. Der Opel Astra ist für sowas nicht gebaut…
So konnten wir also erstmal die ganzen Einkäufe (auch die aus dem Honig-Laden 🙂 versorgen. Jetzt ebenerdig und über die nagelneue Gangway. Letztes Jahr hatte ich dafür einfach ein Brett. Ich dachte mir, das ist einfach und geht nicht kaputt. Nur – es ist auch schwer und schleift dann dauernd auf der Hafenmole, wenn sich das Schiff bewegt. Das macht (nachts in der Achterkabine extrem gut hörbare) Geräusche und tut auch dem Boot nicht so wahnsinnig gut, weil es immer dranschlägt.

Das neue Logo ist dran…
Die neue Gangway und dank Achim ein genialer neuer Schriftzug am Heck.

Jetzt mussten noch die Segel drauf. Wir haben nach dem Einräumen unserer Sachen und der neuen Matratzen am Abend noch die beiden Vorsegel geschafft, dann war es genug für den Tag und es gab erstmal einen Sundowner. Das Grosssegel ging dann nicht mehr, weil es zuviel Wind hatte. Beziehungsweise aus der falschen Richtung. Wir haben das auf den nächsten Morgen verschoben, nach der Arbeit in der Hitze waren wir einfach erstmal K.O.

Sundowner: EFES Sommerversion
OMG! Ein Selfie

Da wir ja nun noch den Mietwagen hatten, sind wir in die Stadt zu Mehmed Ocakbasi. Immer wieder gut….
Feines Essen und der Rosenverkäufer hat auch noch was verdient.


SAMSTAG – Arbeitstag

Aufstehen – Frühstück – Lazyjack & Grossegel montieren – Bimini montieren – Versuch, den neuen Windgeber zu montieren – Deck schrubben. Das war das Programm. Die Plexigläser in den Luken waren samt der Dichtungen ersetzt worden und nun allem Anschein nach auch dach dem Deck schrubben dann endlich mal dicht. Sollte jetzt das Problem der undichten Luken tatsächlich damit erledigt sein? Das wäre ja schon ein wahrer Fortschritt! Man glaubts ja nicht, wie lange man für den ganzen Kleinkram braucht, bis so ein Schiff wieder parat ist. Den Windgeber zu montieren haben wir nicht mehr geschafft, das neue Kabel liess sich nicht in den Mast ziehen.
Dann wollten wir los….
Aber das wohl nicht. Mit einem Mal ging das Bugstrahlruder nicht mehr, das ich Julia stolz vorführen wollte. Es stellte sich heraus, dass die Pole der vorderen Batterie derart oxidiert waren, dass da wohl kein Stromfluss mehr möglich war. Okan hat das aber in gekonnt souveräner Art schnell mal repariert. Dumm nur, dann es dann schon Abend war. Also nichts mit Bucht am Abend. Tanken mussten wir ja auch noch.

Am Vorabend bei Mehmed
Okan im Mast…

SONNTAG – Sailor’s House

Nach dem ausgezeichneten Frühstück von Julia gings dann los zum Tanken. Das hat ganz gut geklappt, bis auf kurzes Zicken des Motors. Der wollte nach dem Tanken nicht mehr anspringen. Ein wenig tätscheln und streicheln hat es dann aber gebracht und los gings!

Tankstop. Der kleine Tank fasst 180l. ca. 80 gingen rein. Das langt für ca. 40 Betriebsstunden. Also etwa 200sm
warten bis der Tank voll ist…

Jetzt durch die Bucht von Marmaris, zunächst ohne Segel. Man kann das zwar auch mit Segen machen, aber es gibt dort immer wieder unberechenbare Düseneffekte, sodass man ständig Kurs und Segel wechseln muss. Das lohnt sicht nicht. Blöderweise war dann draussen erstmal Flaute. Das ging aber nach einer Weile motoren dann vorbei und wir hatten so gut Wind, dass wir mit 8kn Fahrt mit nur dem Grosssegel und schterlichem Wind dann schneller waren als gedacht.

Erstmal Flaute vor Marmaris
Später dann achterlicher Wind und gut Fahrt…

Während der ganzen Zeit hat uns der Wind bis vor die Bucht beim Sailors House geschoben. Dann nochmal eine Halse und bis vor die Haustür gesegelt. Wunderbar! Auch das Anlegen haben wir gut hinbekommen und uns dann auf das Abendessen gefreut. Seit letztem Jahr gibt es ja neue Duschen, da kann man sich prima landfein machen und dann einkehren.

Blick vom Sailors House
Lecker Seebarsch

Murat und Okan haben uns wieder vorzüglich bedient! Einziges Problem war der Wind. Der blies immernoch kräftig und unüblich von Osten. Da wars dann doch ziemlich fris (frisch). Nach dem Essen war es dann Zeit, Richtung Boot zu gehen und den Tag ausklingen zu lassen.
Soweit der Plan. Hätten da nicht noch ein Rudel Russen für Aufruhr gesorgt in der Nacht. Die kamen ohne Positionslichter rein – und zwar hinter dem Steg, an dem man normalerweise festmacht. Eigentlich nicht so spektakulär. Aber zwei Meter Tiefgang und 1.5m Wasser sorgen nicht mehr für wirklich Wasser unter dem Kiel. Sie wurden dann von Murat rausgeschleppt und er hat das Boot dann souverän für die Crew an den Steg gefahren und angelegt. Auch noch neben uns. 🙁 Bisschen Fender schieben, dann ging das aber auch. Unsere Nachbarn links waren auch deutschsprechend, und der meinte nur ‚Na, die werden wohl auch noch besoffen sein…‘
Wer weiss es. Ich kann nur sagen, dass am nächsten Morgen zwei prall gefüllte Müllsäcke mit Flaschen auf dem Boot standen. Liegt also im Bereich des Möglichen.

MONTAG – Bucht

Nach dem Frühstück haben wir uns bei Murat und Okan verabschiedet. Okan ist ein junger Mann, den ich von letztem Jahr noch kannte. Er mich auch – und so hat er erzählt, dass er das Mustang Logo, das ich ihm geschenkt hatte noch hat. Und auch, dass er in Deutschland eine Ausbildung zum Kapitän machen will. Super! Das ist eine tolle Sache und wir haben ihm viel Erfolg gewünscht und Kontaktdaten ausgetauscht.
Jetzt aber los in die Bucht Richtung Norden.

Knapp 8kn am Wind. So muss das sein.
17t in Fahrt…

Alles in allem auch wieder ein guter Segeltag und nach ein bisschen hin und her haben wir es auch geschafft, den Anker zu setzen. Dank der langen Ankerkette kann man es sich erlauben ein wenig weiter entfernt zu ankern und dann das Ankerbier zu geniessen, bevor der Grill angeworfen wird.

Eine Gület unter Segeln, das sieht man selten…
Nett hier in der Bucht
Ankerbier

DIENSTAG – Datca

Nach dem Frühstück mit morgendlichen Schwimmen haben wir beschlossen, den Plan vom Vorabend umzusetzen und nach Datca zu fahren. Glücklicherweise bin ich noch auf die Idee gekommen, einen Platz zu reservieren und so haben wir nun einen Liegeplatz direkt an der Stadt.

Liegeplatz direkt an der Stadt
Kleiner Hasensnack zu Mittag.


Noch Gemüse, Kräuter, Lammfleisch einkaufen und dann wollten wir los einen Roller mieten und nach Knidos. Soweit die Idee. Es gab nur zwei Hindernisse.

Rohrbruch auf der Strecke nach Knidos

Das eine war der Rohrbruch einer Hauptwasserleitung. Das zweite Hindernis war das, dass der Roller es einfach mit seinen 50ccm nicht den Berg hoch geschafft hat. Ich war dann doch etwas genervt, denn eigentlich wollte ich ja gleich einen 125ccm Motor. Der Youngster dort war aber wohl der irrigen Meinung, ich hätte dafür keine Lizenz. Und ich hätte nicht gedacht, dass es ein 50ccm Roller wirklich nicht auf einen Berg schafft. Ist aber so. An einer Spitzkehre ging ihm die Puste aus. Bei Vollgas 0 km/h.
Also umgekehrt, den untauglichen Roller zurückgegeben und Fisch essen gegangen….

Das Fischrestaurant. Hier haben wir unsere Nachbarn aus der Marina auch getroffen.
Lecker Fisch
Countdown: 5d to go – Vorbereitungen

Countdown: 5d to go – Vorbereitungen

Nachdem ich Ostern beim Boot war, steht nun zu Pfingsten der nächste Besuch in Marmaris an. An Ostern schien das noch so weit entfernt, nun sind es nur noch 5 Tage. Dann werden wir (Sven & Julia) eine Woche auf dem Boot verbringen. Der Plan…


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