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Überraschung!

Überraschung!

Für heute hatte ich mir ja vorgenommen, die vier grossen Winschen zu machen. Blöderweise bin ich am Morgen nicht so in die Gänge gekommen. Vielleicht noch eine leichte Dröhnung von den Benzindämpfen vom Vortag? Bis ich dann was gefrühstückt hatte und losgelegt hatte, gings eine…

Die Dose der Pandora

Die Dose der Pandora

Trotz Freitag dem 13. fing der Tag ganz gut an. Ich war um 6 wach und habe dann mal ein Joghurt mit Walnüssen und Honig gegessen – und mir mal selber einen türkischen Tee gemacht. Was wollte ich nochmal heute? Achja. Winschen Service. Okan hatte…

Da steppt der Bär den Tango

Da steppt der Bär den Tango

Heute morgen war erstmal nichts mit Frühstück. Zuerst unter die Spüle liegen ud den Schlauch wieder vom Wasserhahn in der Pantry ausbauen. Grmpf. (Aber es kommt noch besser 🙂 Anschliessend gings dann wie einst Walter Röhrl im Fiat auf der kopfsteingepflasterten Strasse Richtung Marmaris. Das musste jetzt einfach fertig werden mit dem Wasserdingsbums da.
Um 08:33 bin ich dann bei Egemarin eingelaufen und wollte den Schlauch umgetauscht haben. Der etwas missmutige Ali hat mir dann erklärt, dass einfach eine Dichtung (bzw. zwei) fehlen. Die müssten aber dabei gewesen sein. Waren sie aber nicht, habe ich ihm gesagt. Dann musste ich eine Stunde warten, bis sie die Dichtung wo auch immer her besorgt hatten. Zwischenzeitlich bin ich dann eben statt zu Anna zu einem Bäcker in Laufentfernung gelaufen. Wirds ja auch was geben.

Irrtum meinerseits. Dachte, das wäre mit Feigen gefüllt. War aber so Nutella Schmiere… Das Gipfeli war dann mit Käse gefüllt…
Nettes Kätzeli. Der ist wohl auch warm. Hat nichts an, ausser dem Halsband. 😉

Nu aber hurtich zurück, kann es kaum erwarten, wieder unter die Spüle zu liegen und mich zu verrenken. Dabei den Boden einzunässen. (Mit Schweiss!)

Wer sagts denn. Kommt Wasser. Aber nicht so, wie ich das gern hätte. Könnte mehr sein. Nicht so prostatisches Gerinsel.
Nachdem ich den Murks des Vorbesitzers entfernt hatte. Ärzte halt.
Okan hatte Mitleid mit mir und hat einen Lüfter gebracht.
Nochmal eine Stunde später…
(Zwischenzeitlich hatte ich dann auch die ‚fehlenden‘ Dichtungen gefunden beim Aufräumen. ups. 🙂
Nebenbei noch was für ‚Schöner Wohnen‘ gemacht

Wie immer – dann alles wieder zusammenbauen und versorgen. Ich sollte mal einen Werkzeugversorger haben, das wär was. :)) Nach einer kurzen Siesta nichts wie los in die Stadt. Die Matte musste runter, das geht hier ratzfatz und für 5 Euronen. Mit rasieren 9. Die Bikinizone wachsen habe ich weggelassen diesmal. (Sind eher die Ohren und die Nase. Es hat den Friseur aber wohl so gestört, dass er dann das Gewächs elektrisch ein wenig gekürzt hat)

a close shave – empfehlenswert!
Mixed Grill mit Salat. Patates habe ich weggelassen. Ist mir zu wuchtig bei den Temperaturen.
Und ja, ich habe mich so halb verfranst da drin. Ein Labyrinth von Läden. Alles was man so braucht – oder halt eben auch eigentlich nicht.
Anschliessend noch Essen im Grand Bazar. Nicht so super heimelig, aber was solls. Essen war gut. Iammi!
Da gehts rein in den Grand Bazaar. Kann sein, dass man nie wieder rausfindet. Good news: Es gibt auch Essen da drin, man kann also eine Weile überleben.

Zur Feier des Tages – schliesslich ist heute Freitag – gings dann noch ein bisschen in Ausgang. Wollen wir doch mal sehen, wie Marmaris zur Hochsaison aussieht. Und … was soll ich sagen. Da steppt der Bär. Unglaublich, wieviel Bespassung möglich ist. Bis anhin hatte ich das noch nie so mitbekommen, entweder war Corona … oder Winter.

Die Mole kenne ich eigentlich nur leer..
Pirates of the Caribbean in Turkey
noch mehr…
Nochmal was zum Thema
etwa 1 km Gülets
Top!

Aber es gibts auch noch anderes. Zwischendrin stand dann eine Statue von Kemal. Sogar eine ziemlich gute, finde ich. So welche wie Kemal Atatürk bräuchte es öfter auf der Welt.

Peace at Home. Peace to the World.
Fundstück. Die Dame am Meer. Sass da so rum…. Sieht entspannt aus.
…und ein Eis mit türkischen Kaffee.
Hier kommen die vornehmeren Gülets
Schick. Die könnten bei mir auch mal polieren kommen.
Es gab dann noch ein Bier…

Auf der Heimfahrt dann noch ein paar Wildschweine auf 9 Uhr gesichtet. Dachte mal, ich halte nicht zum Streicheln an…..

Die goldene Stunde

Die goldene Stunde

Heute morgen habe ich fast verschlafen. Normalerweise wache ich ja schon auf, wenn der Hahn kräht. Also – ja es gibt hier einen, anstelle Muezin. Aber irgendwie dachte ich, dass 5:30 etwas früh ist. Und dann … ja dann bin ich Schlafkappe erst wieder um…

Zwei grosse Melonen und Zombie Öl

Zwei grosse Melonen und Zombie Öl

Wie die letzten paar Male, so fing es auch diesmal gänzlich unspektakulär an. Packen – das waren 40kg. Davon 34 in der grossen gelben Tasche, die ich mir mal gekauft hatte. Gute Investition war das, muss ich schon sagen. Die hält das aus und ist…

Sabotage durch die Militär Schildkröte (Turkish Mutant Ninja Turtle)

Sabotage durch die Militär Schildkröte (Turkish Mutant Ninja Turtle)

Nun ist es schon einen Tag später, bis ich dazu komme zu schreiben. Der Montag war einfach recht gefüllt bis um 22:00 und ich musste ja am nächsten Tag wieder um 5:30 raus um zum Flughafen in Dalaman zu fahren.

Morgens nochmal in den Pool gesprungen, abgeduscht um dann den Motor, der jetzt zuverlässig läuft, anzuwerfen. Erstmal noch Kühlwassser kontrolliert, den Anker hoch und dann gings los – aus der Bucht raus, in der ich nun fast zwei Tage ‚rumgehangen‘ bin. Der Autopilot ist eine super Erfindung, ganz speziell wenn man allein unterwegs ist.
Also erstmal eine Kaffee und provisorisches Frühstück gemacht. Der Plan war, etwa um 10 an der Tankstelle zu sein. Dann etwa um 11 in der Marina – bevor der Wind einsetzt und das Anlegen in der Marina wieder schwieriger zu machen.

Kaptan is leaving the bay


Beim rausfahren aus der Bucht hat mich dann eine ‚Supergület‘ überholt. Ein anderer Name fällt mir da gerade nicht ein dafür…

Die Riesen Super Gület

Nachdem ich aus der Bucht raus war, habe ich dann Kurs auf Marmaris angelegt. Nicht ganz direkt, denn da ist noch das Militärsperrgebiet dazwischen. Und man tut gut daran, da wenigstens den Bogen um die vorgelagerte Insel zu machen. Mich hatte da letztes Mal schon mal die Küstenwache angehalten, das brauche ich nicht nochmal. Es war nur sehr wenig Wind – dazu noch aus einer ungünstigen Richtung. Also einfach mit Motor. Das war mir auch nicht so unrecht, ich wollte ohnehin, dass er mal eine Weile läuft – einfach auch aus Testzwecken.

Das Kap am Ende der Bucht. Da ist schon Sonnenschein…
Hier rechts abbiegen

Ich war so etwa eine halbe Meile von der Insel weg, da dachte ich ‚Da schwimmt doch irgendein Müll im Wasser‘. (So geht es mir in dem Moment meist, wenn ich so ein Exemplar sichte. 🙂 Das war sogar noch eine recht Grosse und sie hatte tatsächlich den Kopf aus dem Wasser. Ich habe den Motor gedrosselt und überlegt, ob ich nochmal umdrehen soll für ein Foto. Wie es dann genau vor sich ging, weiss ich nicht mehr – auf jeden Fall kam mir etwas komisch vor. Die Batteriespannung war abgesunken – ist denn die Lichtmaschine nicht mehr am Laden?
Also mal runter und die Motorabdeckung weggenommen. Da kam mir dann eine Riesendampfwolke entgegen und das Wasser aus dem Kühler sprudelte munter in die Bilge. Na super! Erstmal Motor aus und Okan angerufen. Er meinte, er könnte nach Ecincik kommen. Aber das half nicht viel, dazu hätte ich ja 1.5h zurück müssen. Was ein Glück, dass es ein Segelboot ist. Habe ich eben bei lauem Wind die Segel gesetzt direkt vor der ‚Militärinsel‘. Das brachte zwar nur 1.5kn Fahrt, aber besser als nichts. Dann habe ich mich daran gemacht, das Kühlwasser nachzufüllen. Vorsichtig aufgemacht…. Gluck Gluck Gluck…. hmmm… da geht aber viel rein. Läuft das unten wieder raus?
Da fiel mein Blick auf die Lichtmaschine. Und dass da etwas nicht mehr da war, was da hätte sein sollen. Nämlich der Keilriemen. Der hatte sich zerbröselt und lag in der Bilge. So ein Mist. Ich hatte den ja immer mal noch nachspannen wollen, hatte das zwar auch Okan gesagt – aber gut, dabei ist es wohl geblieben. Er hat eben dann immer eine Weile gequietscht, wenn Last auf der Lichtmaschine war. Aber da habe ich mir so viele Gedanken nicht drum gemacht, denn meist hörte das ja dann schnell auf. Jetzt hatte es zwar auch aufgehört, aber aus einem anderen Grund. Mist.

Da war ja noch ein Ersatzkeilriemen? Alsdenn – Die nicht vorhandenen Ärmel hochgekrempelt und das Teil gewechselt. Während ich so am arbeiten war, gab es dann immer mal noch Unterbrechungen. Der Wind hatte gedreht und der Bug der Mustang zeigte genau auf die Insel. Das musste echt eine Verschwörung sein. Wo hatte ich nochmal meine Alukappe hingelegt? Echt wahr.

Schweisstreibende Arbeit: Keilriemen ersetzen unter erschwerten Bedingungen.

Nach einer Weile hatte ich das dann aber inclusive kreativer Keilriemenspanntechnik mit Hilfe einer Winsch geschafft und der neue Keilriemen war drauf. Den Motor angelassen und da das Wasser nun nicht mehr so prominent aus dem Kühler spritzte, habe ich die Segel geborgen und die Fahrt mit dem Motor fortgesetzt. Das ging dann mit Verzögerung auch ganz gut. Da hatte mir doch die Schildkröte echt ein Ei gelegt, anstatt das am Turtle Beach loszuwerden.

Bei der Einfahrt ins Becken von Marmaris kamen mir dann 20 Schiffe gleichzeitig entgegen. Ich war schon versucht, die Hände hochzunehmen. Aber es waren nur Gülets. Etwa die Hälfte davon so Party Dinger. Ich habe mich dann zwischen denen durchgewühlt, denn ich wollte ja zur Tankstelle.

Die Gület Armada von Marmaris

Die Tankstelle war der nächste Aufreger. Das hatte ich ja auch noch nie allein gemacht. Aber es sollte eine Weile dauern, bis ich dran kam. Da waren einige Boote vor mir und dann noch so ein unverschämter Typ mit seinem Katamaran, der sich einfach mal vorgedrängt hat. Hatte ich jetzt auch noch nicht erlebt. Nur gehört, dass die Russen manchmal zu solchen Aktionen fähig sind. Vermutlich war das einer.

Es ist was los an der Tanke. Mit dem Boot bei etwas Wind wartet es sich nicht ganz so komfortabel wie im Auto.

Es war offensichtlich. Der Tag war ein Test meiner Geduld. Anders konnte das ja nicht sein. Irgendwann kam ich dann dran und habe ziemlich weit vorn anlegen müssen. Einen Passanten habe ich gefragt, ob er mir helfen kann, denn von den Tankwärtern war keiner zu sehen. Das hat er dann auch gemacht und so habe ich das mit der Tankerei dann auch erledigt gehabt. Gülle (Fäkalientank) abpumpen ging an dem Ort leider nicht. Der Schlauch zum Tanken war zwar lang genug, aber der zum Wastewater abpumpen eben nicht. Was solls. Ein anderes Mal halt. Da hatte ich jetzt keinen Nerv mehr, dann das Boot nochmal verlegen und nochmal warten.

Zurück in der Marina habe ich dann alles mit Okan besprochen und habe festgestellt, dass es hier in Marmaris viel wärmer war. Okan meinte, es sei einfach heute heiss. Und das war es. Als dann Okan meinte, er müsse wohl mal eine Stunde schlafen, war ich froh, dass nicht nur ich mich so gerädert fühle. So habe ich tatsächlich auch mal Siesta gemacht. War ganz gut, danach habe ich den Rest noch aufgeräumt, Okan überredet zum Abendessen und bin dann duschen gegangen.

Der Abend mit Okan war wirklich nett und wir hatten es kurzweilig. Er hat mir dann auch von den Turbulenzen wegen der Inflation erzählt. Eigentlich wollte er sich ein kleines Häuschen kaufen. Aber dann seien die Immobilienpreise durch die Decke. Jetzt überlegt er sich wie er das dann hinkriegt…. Man merkt es schon, es sind an einigen Stellen die Preise stark angestiegen.

Deswegen haben wir uns aber das Essen trotzdem nicht vermiesen lassen – es gab Kebap ‚Ali Nazir‘. Das ist eine Zubereitung auf einem Yoghurt/Auberginen Bett. Ziemlich lecker…

Kebap Ali Nazir
Da haben wir gut gespeist…
Der grüne Schraubenzieher

Der grüne Schraubenzieher

Heute morgen Standardprogramm. Aufstehen ca. 7 Uhr und dann erstmal in den Pool. Fast ein bisschen frisch, jetzt waren es nur noch 25.5 Grad – statt der 26. Aber man will ja wach werden, auch wenn mit Sonnenaufgang dann ein ziemlicher Landwind durch die Bucht…

Eistee

Eistee

Heute morgen als Erstes nach dem Aufwachen in den Pool, den jemand freundlicherweise rund ums Boot angelegt hat. Wer braucht schon so einen Hotelpool. Glücklicherweise war das Boot auch noch am gleichen Platz, soll heissen der Anker hatte seinen Dienst verrichtet wie es gedacht ist.…

Solo… (Bir EFES, Lütfen)

Solo… (Bir EFES, Lütfen)

Heute morgen stand ja noch der Austausch der Rolle vom Grossfall an. Ich hatte den Riggern zwar gesagt, dass ich um 10 los will – aber die waren wohl der Meinung, sie sollten um 10 da sein. Nuja, ganz so schlimm war das auch nicht. Denn Okan kam und dann gab es ein Frühstück an der Werkstatt. Gar nicht so unflott muss ich sagen. Sinnigerweise hat das Frühstück Anna gemacht (also gleicher Name wie das Café Anna in Marmaris). Lecker!
Jetzt bin ich dann schon so geeicht, dass ich den Tee auch ohne Zucker trinke. Geht durchaus. 😉

Hoppla, ein Selfie!
Das Werkstatt-Frühstück von Anna

Während dem Frühstück fragte mich dann Okan, ob ich denn den Wassertank schon getestet hätte. Nein, hatte ich nicht. Ich wollte das Wasser nicht in den Tank laufen lassen, während ich am frühstücken bin. Und vermutlich hatte ich mich auch nocht getraut. Nach so einigen Rückschlägen…

Dann kamen auch die Rigger mal und haben die Rolle vom Grossfall (Für Landratten: Das Seil, wo man das Grossegel mit hochzieht 🙂 ausgetauscht. War wohl auch nötig, wenn man die alte Rolle sieht.

Da rollt wohl nicht mehr viel….
Dicht!!!!!

Irgendwann ruft dann Okan: ‚Der Wassertank ist voll!‘ Ich habe nach unten geschaut und gesagt: «Das kann nicht sein. Da unten ist alles trocken. Bist Du sicher? » Also nochmal Wasser aufgedreht und gewartet, bis es oben übergelaufen ist. Tatsache. Der Tank ist dicht!!!!! Huraaaaaa!
Eine lange Geschichte hat Ihren Abschluss gefunden. Jetzt ist die Bilgenpumpe arbeitslos und es wird unten im Schiff wohl trocken sein in Zukunft. Was ein Segen. Noch schnell eine neue, stärkere Wasserpumpe eingebaut – die wird wohl damit fertig, dass irgendwo in der Zuleitung (die ich noch nicht ersetzt, weil nicht bis zum Tank gefunden habe) wohl ein wenig Luft reinkommt oder was auch immer noch für ein Minimalproblemchen jetzt noch da ist.
Relativiert sich alles – das meiste funktioniert jetzt. Das hat wohl auch Okan zu dem Satz bewegt, dass das sehr professionell gemacht sei. Er hätte ja die neuen Leitungen gesehen. Tut auch mal gut. 🙂

Als sich die Rigger verabschiedet haben, hat mir Murat (so hiess er glaube ich) erklärt, dass der wichtigste Satz in türkisch ist: ‚Bir Efes, Lütfen‘ (Ein Efes Bier bitte). Er spricht ein wenig Deutsch und wollte wissen, wie das so sei. Klarer Fall – viel besser als mein türkisch. Aber vielleicht wird das ja noch.

Dann noch zum Laden vor und Olivenöl kaufen, das war nämlich keins mehr da. Und vielleicht will ich in der Bucht ja mal einen Hasen Salat machen. Anschliessend klarmachen zum Ablegen. Ich habe der Marina Bescheid gesagt, dass ich raus will und die kamen gleich zu dritt angerückt mit Schlauchboot und haben dann die Leine von dem Boot neben mir (der Vater ist der Ingenieur und nett – der Sohn ist mitsamt seiner Freundin eher arrogant) weggemacht. Die verlief nämlich vor meinem Boot, da hätte ich gar nicht raus können.

Jetzt war es soweit. Ein wenig nervös war ich schon. Das erste Mal allein mit einer Segelyacht auf dem Mittelmeer. Uff. Erstmal mit dem Motor aus der Marmaris Bucht raus. Da hatte es mit 20kn recht ordentlich Wind, das war mir für den Anfang mit Grosssegel und Genua etwas zu viel – allein.

Unter Motor aus der Marmaris Bucht. 24.7kn Wind. Sieht man rechts unten. Der Windmesser geht!

Es wurde dann etwas ruhiger und so habe ich mal mit dem kleinsten Segel angefangen. Hat geklappt. Ich bin dann noch bis querab von dem türkischen Militärgebiet mit Motor und Segel. Dann bin ich mutig geworden und habe das Grossegel gesetzt. Entspanntes Segeln raumschots mit gleicher Geschwindigkeit wie mit dem Motor. Nur leiser und man braucht keinen Moscht. Hat was.

Erstmal nur mit dem kleinsten Segel
Dann doch noch mit Grossegel

Wunderbar – alles gut. Ich bin dann in die Bucht vor dem Schildkrötenstrand eingelaufen, dazu musste ich nochmal eine Halse machen. Ging auch gut und das Grossegel dann runterbekommen war kurz nochmal aufregend, weil ich zwei Anläufe brauchte. Beim Ersten ist es nicht richtig gefallen und hatte sich verheddert. Also nochmal Stück hoch und dann wieder runter. Wer sagts denn. Geht doch. Und das obwohl mir dann nochmal so einer mit seinem Wohnfloss in den Weg gekommen ist. Wie blöd muss man sein, dass man nicht sieht, dass ich mit dem Segel beschäftigt bin?

Einfahrt in die Bucht von Ekincik – Grossegel noch oben
Beim Anker habe ich nur einen Anlauf gebraucht. Hält wie Sau, der Ultra Anker. (Nein, ich weiss nicht genau wie Sau hält….:)
Futterzeit mit Ankerbier
Nett hier…
Schöön. So hab ich mir das ungefähr vorgestellt.
Let’s call it a day

Alles in allem nicht schlecht. Das Wasser meines Aussenpools hat hier übrigens 26.5 Grad. Da werde ich jetzt nochmal reinspringen in der Dämmerung…..

Hier sieht man wo Ekincik ist. Von Adaköy bin ich gestartet, die Bucht zwischendrin ist militärisches Sperrgebiet. Nicht reinfahren. Die verstehen keinen Spass. 🙂
Iki Kapak. Tamam.

Iki Kapak. Tamam.

Falsche Annahmen gemacht heute morgen. Wegen einem kaputten Rückschlagventil habe ich mich auf den Weg in die Stadt gemacht – ähnlich wie ein Landwirt, der in die grosse Stadt fährt, kam mir das vor. Wobei ich die Strecke nach Marmaris in der Zwischenzeit im gleichen…


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