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HES Kodunuz!

HES Kodunuz!

Heute morgen um 5 gings also los, die Heimreise anzutreten. Ich hatte ja noch ein paar Stunden zu fahren (so ca. 6) und deswegen habe ich also um 5:40 den Motor beim Fiat angeworfen und bin die Marmaris Serpentinen hochgefahren. Temperaturmässig gings da noch einigermassen…

Die Äpfel sind gegessen…

Die Äpfel sind gegessen…

und somit war es Zeit, alles aufzuklarieren. Die Packung mit den Äpfeln war ja auch leer.Morgen früh will ich um 6 Uhr losfahren also hatte ich gross keine Aufgaben mehr auf dem Zettel – ausser mit Okan nochmal die Aufträge durchzugehen. Es hatte heute schönen…

Stromausfall

Stromausfall

Nun liege ich hier im Hotel und versuche im Dunkeln zu schreiben. Etwas mühsam, ich hätte mir doch eine Tastatur mit Beleuchtung kaufen sollen. So ganz 10 Finger geeignet bin ich halt doch nicht, obwohl ich die meisten Tasten schon treffe. Nur manchmal verrutsche ich da halt.
Da ich ja zwischenzeitlich eine türkische SIM Karte habe, kann ich trotzdem schreiben.
Heute morgen mal einen kurzen Ausflug an einen kleinen Strand gemacht. Der liegt auf den Weg und jeden Tag bin daran vorbeigefahren. Jetzt aber mal rein da. Es ist ein überschaubares Stück Strand; im Anschluss daran kommen dann jede Menge Strandbars.

Also mal los zu dem Felsen, den man da hinten sieht. Auf dem Weg ein gestrandetes Boot. Schon etwas seltsam, so zu ‚parken‘. Dabei sieht das noch vergleichsweise gut in Schuss aus. Kann aber gut sein, dass es sich entweder im letzten Sturm losgerissen hat oder vielleicht während dem Sturm einen Ausfall vom Motor hatte. Dann kann das schon mal so aussehen.

So sieht das mit den Bars und der Segelschule aus. Interessant ist ja die Beluga Bar, vor der am Strand das Motorboot liegt wie ein gestrandeter Wal.
(Jetzt war übrigens zwischenzeitlich noch 3 mal Stromausfall zwischendrin….was machen die da nur? Auf dem Boot merkt man das übrigens kaum. Da gabs das auch mal zwischendrin, aber läuft eben dann einfach alles vom Bordnetz weiter, wie wenn nichts wäre…)


Die Bar zum gestrandeten Beluga Wal




Segelschule mit einigen Optimisten zum Segeln lernen für die Kleinen. Da hatte ich Glück, dass ich an der Badewanne vorbeigekommen bin. Es gibt zwar viele, die da drauf schwören, ja. Aber das Teil sieht einfach aus wie eine Kiste mit Segel drauf…



Nicht mit dem Auto reinfahren. Ok – mit dem Kranwagen geht also. Sieht ja auch nicht aus wie auf dem Bildchen. Ich nehme an, die waren da um einen Rettungsversuch mit dem gestrandeten Boot zu unternehmen. Zuerst standen die neben meinem Auto mit Blinklicht. Das habe ich vom Felsen aus gesehen und schon gedacht, die wollen mein Auto abschleppen. War glücklicherweise nicht so. Puh. Glück gehabt.

Jetzte aber mal auf zum Hafen. Zum Einen wollte ich ja wenigstens noch irgendwas gebacken kriegen und ausserdem wollte ja heute Okan mit mir zum Segelmacher wegen den ‚Cushions‘ wie er es immer nennt. Also wegen der Polster aus dem Salon.
Endlich habe ich mal die Solarpanels aus dem Auto geladen, die ich schon ewig rumfahre. Und dann mal aufs Boot an den Platz gelegt, wo die hinsollen. Da hab ich nochmal Schwein gehabt. Passt wie wenns abgemessen worden wäre. Montieren kann ich die aber leider noch nicht. Das hat einen vergleichsweise simplen Grund. Befestigt werden die mit Sikaflex. Das ist sowas ähnliches wie Silikon, nur besser. Silikon auf Booten hat die Eigenschaft, sich relativ schnell abzulösen oder halt sich sonstwie zu veränern oder die Funktion nicht mehr zu erfüllen. Sikaflex ist da um einiges besser. Aber: Ich habe mal am vorigen Boot bei so niedrigen Temperaturen Arbeiten mit Sikaflex gemacht. Und bei allem unter 10 Grad ist es kein Spass, das Zeug aus der Tube zu quetschen. Das tu ich mir nicht nochmal an…. 🙂
Davon mal abgesehen sollte man dafür besser zu zweit sein. Und der Laderegler liegt daheim, der kam erst nach dem Abflug.

Das wären dann nochmal 240W theoretische Leistung. Theoretisch deswegen weil das nur bei High Noon ohne Wolken erreicht wird. Naja, ganz so schlimm ist es nicht. Aber eben ein Maximalwert. Mit den Solarpanels auf dem Bimini Top kommt das dann auf insgesamt 840Wp. Hauptsache das Bier bleibt kalt….

Dann weiter mit Elektronikbasteln. Erstmal einen Kaffee und nebenbei eine Schlange gemacht für die Stromverteilerschienen.

Die Schlange reinfummeln….

Fertich!!

Jetzt musste ich dann aber doch mal wieder an das leidige Thema von gestern. Mein super duper 24V auf 12V Wandler aus China. Super Duper, weil der 1000W Maximalleistung hat und nur ein die Hälfte gekostet hat wie hierzulande (also DE oder CH). Leidig deswegen, weil ich zwar nun einen groben Plan hatte wie verkabeln. Mir aber immernoch Kabel und Kabelschuhe fehlten dazu, weil es der Baumarkt nicht hatte. Ausserdem musste ich dafür wieder in den ‚Schacht‘. Aber mit geächze und Gewürge war das Teil dann montiert. Schon mal ein Schritt. Wenn man das Bild vom Schacht sieht, dann kann man sich das eventuell vorstellen. Ich bin zwar kein Riese (glücklicherweise), aber um sich da drin wohl zu fühlen müsste man ein Zwerg sein….

Bisschen wie in einem U-Boot….

Und das ist besagter Wandler. Wenn man genau hinschaut, sieht man zwei verschmürzelte, halb verschweisste Stellen vorne dran. Das ist passiert, als ich mich in dem Kabuff umgedreht habe und zwei Kabel mit 24V da versehentlich mit dem Rücken drangedrückt habe. Roch ein bisschen nach Strom…. Aus einem Block Batterien mit 800Ah kommt schon bisschen was raus. Nichts für schwache Nerven… :))

Jetzt war das fürs Erste mal ok so. Ich brauchte sowieso noch einen leistungsfähigeren Schalter. Den bestelle ich erstmal und die anderen Teile und dann wird das richtig gemacht. Jawoll.

Zwischendrin noch bissl Kleinkram gemacht und Epoxy angerührt. Damit dann einen Taster von einer Schotklemme verklebt, damit das von der ToDo Liste kommt. Türrahmen geklebt und angefangen das Seitenteil zu kleben an der Couch im Salon. Da ruft ausgerechnet Okan wegen der Polster. Jetzt schnell fertig machen und mit ihm in die Stadt.

Da war ich dann beim Segelmacher / Polsterer / Rigger. (Für die Landratten: Das Rigg sind die Schnüre aus Drahtseil, die den Mast da halten, wo er sein soll. Vertikal auf dem Boot, statt horizontal neben dem Boot. Da bleibt der nämlich sonst nicht freiwillig. 🙂
Der Erdal (wie die Schuhcreme) hat da einen Laden, der dreiteilig ist. Aber nicht riesig. Auf jeden Fall sprangen gleich 4 Personen rum und es war eine Riesenaufregung. Ist aber normal hier. Man hat schnell mal den Eindruck es wäre Nachbars Katze gestorben. Dabei gehts nur um ein paar Polster.
Also mal auf der Stoffkarte geschaut…

Die Karte mit dem orientalischen Teppichmuster haben sie mir gar nicht gezeigt. Offensichtlich haben sie geahnt, dass das nicht von Erfolg gekrönt sein würde. Jetzt sollte ich dann also ein Angebot bekommen und dann können die loslegen.
Von den Katzen ist übrigens keine gestorben. Die eine lag gemütlich in der Papierablage,,,, (Sieht man leider nicht so gut, wegen der Covid Scheibe)


Die zweite war draussen im Katzenhaus von North Sails.

Der Rest des Tages war dann nicht mehr viel. War auch gut so, nach einem ganzen Tag draussen bei etwa 7 Grad langt es dann also auch bald. Der Rest war ein (sehr guter) Döner, Fussgängerzone mit dem ELVIS Süpermarkt und den Torten bestaunen um dann pünktlich bei Stromausfall im Hotel zu sein. Und ja, Strom ist zwischenzeitlich wieder da. ;

Gute Aussichten

Gute Aussichten

Heute morgen habe ich dann doch mal die Kartoffeln probiert. Jeden Tag haben sie mir die angeboten, aber irgendwie war mir einfach nicht so nach kalten Kartoffeln. Alsdenn, probieren wir mal. Nachdem ich noch einen Muskelkater vom feilen hatte (musste das Loch im Schaltpaneel aus…

Theorie und Wirklichkeit

Theorie und Wirklichkeit

Heute morgen hatte ich ein wenig Mühe, in die Gänge zu kommen. Nachdem ich dann mal aufgestanden war, musste dann aber schon noch was gehen. Also mal geschaut, ob ich heute einen Sightseeing Tag einlege. Da habe ich dann festgestellt, dass es in Marmaris ein…

Originale

Originale

Heute Morgen bin ich tatsächlich mal aus der täglichen Routine ausgebrochen. Zuerst bin ich mal einkaufen gegangen. Dabei habe ich festgestellt, dass man den Tee hier in anderen Packungsgrössen kauft. 1kg Teepackungen waren gerade im Angebot…Doch etwas viel für aufs Boot.

Der Tee kommt hier übrigens aus dem eigenen Land, die Anbaugebiete sind am schwarzen Meer.

Und dann bin ich am Abzweig zur Marina statt nach rechts abzubiegen dann gerade aus gefahren. Ich wollte mal wissen, wo es da hin geht. Und siehe da, da kommt dann ein ‚Milli Parki‘. Heisst wohl sowas wie Naturpark. Und da wohnt der Marmaris Salamander. Zumindest steht das dort auf einem Schild. Das Wetter war allerdings alles andere als einladend, um jetzt da einen längeren Spaziergang zu unternehmen.

…offensichtlich gibts den ‚lykischen Salamander‘ nur da. Gesehen habe ich ihn allerdings nicht in echt.

Dann wieder zum Boot. Es war noch da und doch schon einiges an Zeit vergangen, bis ich mal angefangen habe was zu arbeiten. Ich habe erstmal einen Kaffee gemacht und den türkischen Teekocher ausgepackt. Der wird dann morgen zum Einsatz kommen, für heute gabs erstmal Nescafe. Ich habe noch keine Ausrüstung für türkischen Kaffee….

Dann habe ich (endlich) mal angefangen. Und angefangen Lampen zu ersetzen. Glaubt man kaum wie lang das geht. Der erste Anlauf ist am fehlenden Kabel gescheitert. Das hatte ich jetzt. Aber dann musste ich auf der einen Seite noch ein Loch bohren (Das hiess Kabtrommel und Borhmaschine holen, weil ich noch keinen Akkuschrauber habe), Stecker ancrimpen, Halterung anschrauben, die Sicherung wieder reindrehen (weil ich das Kabel blöd durchgeschnitten hatte, und so fort. Die dritte Lampe im Raum wollte ich eigentlich durch eine andere Leuchte ersetzen. Die zuckte aber nur kurz auf, dann war sie tot. Aha. Verträgt tatsächlich nur 12V. OK – es stand ja drauf. Also die alte Lampe wieder dran. Bleibts halt so, bis ich was schöneres mit 24V gefunden habe. Dann den ganzen Kram wieder zusammensammeln…. Zeit vergeht. Aber irgendwann wars fertig.
Alt:

Neu:

Nebenbei habe ich mal noch ein bissl Wasser aud em Tank abgelassen. Aber mit der Wasserpumpe an Bord kann das wohl Tage gehen, bis das mal leer ist.

Also erstmal zu Okan, einen Tee trinken. Da sind wir die Aufträge nochmal durchgegangen. Die Seitenteile im Salon werden ausgetauscht, wenn sie dieses Bambus noch kriegen. Ansonsten versuchen sie es mit streichen nach einem Abschleifen. Wenn das auch nicht geht, dann wird es weiss überstrichen. Die Leisten ums Fenster werden auch ausgetauscht. Durch die undichten Luken haben die ziemlich gelitten. Und dann werden die noch die Bretter unter dem Sofa und den Betten rausnehmen, abschleifen und lackieren. Angeblich sei das günstiger als neue Bretter kaufen und zuschneiden. Das wäre nämlich mein Vorschlag gewesen.
Montag werden die Polster dann zum Polsterer gebracht, damit der ein Angebot machen kann.


Kaum zu glauben, aber all das geht alles eine ganze Weile. Zwischendrin hat mir Okan dann auf einem Motorboot noch ein Beispiel gezeigt, wie so lackierte Bretter dann aussehen. Schon nicht schlecht. Wobei man schon sagen muss…. sie sind unter dem Polster. Man sieht sie normalerweise nicht. Aber: wenn sie lackiert sind, nehmen sie auch keine Feuchtigkeit auf. Das ist schon besser.
Dann haben wir noch den Furler angeschaut. Nein, das ist kein pelziges Tier. Das ist ein Aufrollmechanismus für das Vorsegel. Und einer von denen tut gerade nicht mehr so, wie er soll. Da ist irgendwas am Kugellager nicht mehr gut und es knarzt und dreht sich schwer. Okan hat noch so ein Teil rumliegen, zwar nicht gleiches Modell, aber darauf kommts nicht an.

Das ist das Pelztier…..

Und dann habe ich noch eine Ankersicherung entdeckt. Blöderweise schon ein anderes Teil in China bestellt. Aber macht nichts, kann man vielleicht auch nochmal verwenden. Da es von China war, wars ja nicht so teuer. Und sonst kanns vielleicht sonst noch jemand verwenden. Vielleicht Okan – er betreibt ja einen Regen Handel mit Teilen, neu und alt.
Das hier ist die Ankersicherung. Da es unter (sehr ungünstigen) Umständen vorkommen kann, dass die Kette von der Ankerwinsch springt – was nicht so toll ist – kann man sie damit sichern. Geniales Patent. Einfach die Klappe rum – fertig.

Was war noch? Achja. Ich habe noch einen Blic auf die Elektrik geworfen. Und ja…. es sieht halt aus wie die Elektrik auf einem Blauwasser Schiff. Teils geordnet, teils chaotisch, aber zumeist eben vergleichsweise gut zugänglich. Kann ja mal was nicht tun dran.

Dann noch einen Blick in den ‚Bauch‘ des Schiffes geworfen, die Bilge abgepumpt, bzw noch einen Teil nebendran mal rausgeschöpft. Weiss nicht, wieso da Wasser war. Mal beobachten, ist aber sicher nix Wesentliches.

Dann war es nach dem Aufräumen schon wieder dunkel. Zeit was zu Essen zu besorgen. Ich war wieder bei Memed und habe diesmal Lamacun, also die türkische Pizza mitgenommen.

Danach gabs als Dessert noch den Vergleichstest ‚Dido Trio‘ gegen ‚1927‘. Das eine ein türkisches Produkt, das andere quasi Schweiz. Nestle halt.

Ein Kopf an Kopf Rennen war das…. Schlussendlich hat mir der Mix aus 3 Schokoladensorten bei dem türkischen Produkt eigentlich besser gefallen. Das hatte was…. 😉

Dann noch schnell einen Blick auf die Original Bedienungsanleitungen und Pläne werfen. Da steht mir noch was bevor, den Kram zu sichten und zu digitalisieren. Die Bedienungsanleitungen muss ich allerdings nicht machen, die kann man grösstenteils runterladen.
Deutscher Konstrukteur, mit dem habe ich schon gesprochen. Die Werft hat ansonsten grosse Schiffe gebaut. Kann man also davon ausgehen, dass die wissen, was sie da so tun.

Und hier noch das Schmankerl des Tages. Kreative Elektrik.


PS.: Das Titelbild musste ich noch unterbringen. Das musste ich dann am Morgen aufräumen. Ich war gestern geflüchtet, bevor ich nochmal in das Silikon am Boden reintrete. 😉

Eigener Herd ist Goldes Wert

Eigener Herd ist Goldes Wert

Zunächst einmal ganz, ganz herzlichen Dank für Eure Kommentare zu den Beiträgen. Ich freue mich immer sehr über jede Art der Rückmeldung! Das ist immer der Aufsteller für mich und motiviert sehr. Da fühlt man sich eigentlich nicht wirklich allein. Gut, Okan und seine ganzen…

The Rock

The Rock

Was habe ich nur für ein Glück. Offensichtlich war meine Reinemachfrau wieder da. Also – die, die das richtig und sehr gut macht. Die letzten zwei Tage war das eher nicht so der Brecher. Erst fehlten Sachen wie der Badvorleger und anderes…. am nächsten Tag…

Marmorböden und ‚Nachhaltigkeit‘

Marmorböden und ‚Nachhaltigkeit‘

Heute morgen gings etwas später los, weil ja ohnehin erst um 10 mit Okan abgemacht war bei seinem Kollegen/Freund wegen dem Herd. Also dann mal los und den Laden suchen, wo wir uns treffen wollten. In nicht mal 10 Minuten war ich da, also noch Zeit übrig um die Gegend dort ein wenig anzuschauen. Eine Werkstatt reiht sich da an die andere. Alles macht den Eindruck wie früher mal die Zünfte in mittelalterlichen Städten in Europa. In einem Teil sind alle, die was mit Metallbearbeitung machen. Paar Schritte weiter eine Holzwerkstatt nach der anderen. Nochmal weiter – Autowerkstätten. Und so weiter…

Nachdem ich nit der kurzen Besichtigung fertig war, habe ich dann in der Nähe des Ladens wo der Treffpunkt war Stellung bezogen. Also gewartet. Schliesslich war ich imernoch 15 Minuten zu früh. Ich machte mal ein Foto von der Edelstahlwerkstatt vor der ich stand.

Und es ging keine 5 Minuten, da rief der Mann aus der Werkstatt namens ‚INOX WORKS‘ zu mir rüber: ‚Cay?‘
Ich war verdutzt. Meinte der etwa mich mit Tee?
Ja. Und so funktioniert das hier wohl. Man lässt niemand rumstehen und sich langweilen. Kann man genausogut einen Tee trinken. Wie heisst es so schön? Abwarten und Tee trinken. Also sprachen wir ein wenig miteinander, Arif machte einen Tee – zeigte mir noch Bilder von seiner neugeborenen Tochter und ein paar Edelstahlarbeiten und ging dann wieder an die Arbeit.

Da sass ich nun und hatte wunderbar Gelegenheit, mir das mal näher anzuschauen. Gut, sieht vielleicht nicht so geschleckt aus wie in Europa. Aber zum einen weiss man nie, wann man was mal wieder brauchen kann. Und andere Dinge liegen einfach genauso rum wie in Europas Werkstätten auch.

Jetzt rief dann aber Okan schon, es war dann doch paar Minuten nach 10 geworden – und er war pünktlich. Also ab in die nächste Werkstatt. Eigentlich macht der alles, was mit Plexiglas zu tun hat. Praktisch. Da wüsste ich gleich 2 Luken, wo man das ersetzen kann. 😉
Also runter in den Keller dort. Klarer Fall – auch hier Marmorboden und Treppe. Wenn schon, denn schon.
Und da kam er dann aus dem obersten Regal, der neue alte Herd. Komplett runderneuert, also neue Brenner drin und tiptop sauber. Was will man mehr? Eine Gasflasche war schneller angeklemmt al ich schauen konnte und zack – alle 4 Flammen brannten einwandfrei. Nach ein bisschen verhandeln waren wir uns einig, der Herd im Kofferraum und ich hatte einen Herd zum drittel des Preises verglichen mit einem neuen. Ok, er hat jetzt keine elektronische Temperaturregelung. Aber was solls. Kann schon nicht kaputt gehen.
Ausserdem: DAS ist wirklich Nachhaltigkeit. Da kann man schon ins Denken kommen. Bei uns landet alles auf dem Schrott. Hier wird es repariert und hat ein zweites Leben. Da kommt einem das Geschwafel mit ’nachhaltig‘ bei uns schon ziemlich komisch vor.

Nachdem ich noch Schleifpapier erstanden hatte, war der Rest dann noch schnell abgeschliffen, erst mit Wasser, später mit Aceton abgewischt. Jetzt noch das alles abdecken, was möglichst nicht vollgesaut werden soll…

Und los gehts mit dem Lackieren. Das zog sich dann doch ein wenig in die Länge. Unter anderem auch wegen den etwa 200 Lamellen in den Schranktüren drin….


….und wie das so geht, wenn man bis um 9 am pinseln ist…. da fällt einem im Hotelzimmer dann beim sichten der Fotos auf, welche Stelle man vergessen hat zu streichen. Ausgerechnet die obere Leiste an der Bar!

(Motorabdeckung 😉

Aber ich war durch mit dem Erstanstrich. Morgen nochmal die Übung, dann langte es hoffentlich. Wenn das so verläuft, wie es soll. Also – Lack ist gemeint damit. Aber das werde ich morgen sehen – jetzt erstmal ins Hotel, Abendessen ist heute paar Mandarinchen, Keks und Kaffee. (Plus eine Night Cup) Habe keine Lust mehr auf Takeaway und warten und so weiter. Good Night!

PS.: Sturm war nebenbei auch noch. Die Zwischenlösung vom Vortag hat sich verabschiedet und auf der Rückfahrt habe ich mit dem Fiat noch eine Salzwasserdusche von einer grossen Welle abbekommen. Hoppala!

Zwischenlösungen – WIP

Zwischenlösungen – WIP

Heute war der Tag der angefangenen Arbeiten. Zumindest war das der Eindruck, den ich hatte. Aber von Anfang an…Heute gab es dann Frühstück. Allerdings erst um 8 Uhr. Ich hatte es schon vorher probiert, da ich ja dachte am Montag ist Arbeitstag. Aber zum einen…


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