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Fantom Zyklon

Fantom Zyklon

Am gestrigen Tag habe ich nichts geschrieben, weil ich nach dem Duschen im Hotel glatt eingeschlafen bin. Dabei habe ich ja so viel nun auch nicht gemacht. Ich war beim Boot und habe mal angefangen zu entrümpeln. Regel Nummer 1: Nicht so viel nachdenken dabei.…

Marmaris im Regen….

Marmaris im Regen….

Seltsamerweise bin ich doch ein wenig K.O. heute. Und das, obwohl ich den Eindruck hatte, heute nicht wirklich viel gemacht zu haben. Aber jetzt erstmal vom Anfang an. Nach dem versehentlichen verschlafen (erst um 8.30 aufgewacht, da wurde es langsam hell. Also 6.30 europäische Zeit)…

Reise nach Marmaris (Tag 2)

Reise nach Marmaris (Tag 2)

Der Morgen fing schon mal gut an! Es hatte sich tatsächlich ausbezahlt, ein wenig mehr zu investieren in ein Zimmer mit raumhohen Fenstern. Ich musste nicht mal aufstehen, um den Ausblick zu geniessen. Zugegeben, am Sonnenschein kann man noch arbeiten. Aber immerhin schon mal Meer.
Nachdem ich am abend zuvor festgestellt habe, dass 7 Uhr Frühstück nichts bringt bin ich dann um kurz nach 9 zum Frühstück gegangen. Kein Witz! Ephesos macht erst um 10 auf. Ich kann also nichts dafür. Musste sogar den Wecker dann von 6.30 auf 8.30 umstellen. Es gab Corona konformes türkisches Frühstück. Corona konform deswegen, weil man nicht mehr zum Buffet gehen ‚darf‘. Das könnte wegen mir so bleiben. Mir ist es lieber, mir bringts jemand an den Tisch. Ich habe nie verstanden, was an den Buffets so toll sein soll. Muss man ja alles selber machen. 😉
Dann nichts wie los – das Hotel fluchtartig verlassen und in den weissen Fiat gesprungen. Verfehlen kann man Ephesos nicht. Zumindest zum momentanen Zeitpunkt nicht. Vor der ganzen Anlage steht Polizei und Militär und erklärt einem, dass man rechts rum fahren soll. Also da wo das grosse Schild nach rechts zeigt. Prima. Kann ich mich nicht verirren. Auf dem Parkplatz die nächste schwierige Entscheidung. Parke ich jetzt auf dem riesigen, leeren Parkplatz neben dem einzigen dort stehenden Auto – oder wo ganz anders? Tja. Wenn man schon mal die Gelegenheit hat, dann direkt am Eingang. Und zack! Schon war ein netter, älterer Herr da, der mir ein Büchlein über Ephesos in deutscher Zunge angeboten hat. Sehr nett, guter Service. Die Münzen mit Alexander dem Grossen drauf und die 10g Safran Päckli habe ich dann aber doch abgelehnt. Wenn man 10g Safran kauft, ist man entweder arm – oder dämlich. Soll heissen, etweder ist es sauteuer – wenn es echt ist. Oder es ist sauteuer und nicht echt. Doppelt ver….scht. Also nix wie zur Ticketbox. Ich habe mich für die überklebte Version von den Tickets entschieden. Gut – es gibt keine anderen. Wieso auch bei der neuerlichen Preiserhöhung von 80 auf 100 TL (braucht nicht nachauen türkische Lira sind das) neue Tickets drucken? Die alten sind doch noch gut! Also Kleber drauf und fertig ist die Preiserhöhung.
So, wie ich das dann gesehen habe stelle ich mir so Weltkulturerbe Sachen eigentlich vor:
Ich weiss, auch andere sollen da wandeln können. Fragt sich halt, ob es dann wirklich 2 Millionen Menschen pro Jahr sein müssen. Hauptsache Welkulturerbe. Ich habe dann einen Führer gehabt (mit normalem, türkischen Schnauzbart), der meinte dass da noch 5 Hunde und 10 Katzen wohnen. Die Geschichte von Ephesos is schon beeindruckend. Vor allem auch, dass sie damals auch ein Corona Problem hatten – Malaria. Aber das ist heute kein Problem mehr, das Meer ist jetzt ein paar Kilometer weg und Hafen trockengelegt. Was die damals wohl angestellt hatten, dass es so eine Klimaveränderung gegeben hat?
Beweisfoto. Ich war da. Derwisch (ja – er hiess so) wollte unbedingt so komplett spontane Fotos machen. Aber da drin sind die Russinnen besser. Die werden nicht müde, in den abgefahrendsten Posen vor den Säulen rumzustolzieren. Oder halt vor allen Sehenswürdigkeiten. Da müssen auch schon mal andere Besucher weichen. War aber hier nicht das Problem, wie man sieht.
Ja, das ist beeindruckend. Wenn man meint, dass Städte mit allen Schikanen wie Parking & Shopping, Unterhaltung, Bibliothek (ok, lesen ist heute nicht mehr so angesagt) und öffentlichen WCs eine Erfindung der Neuzeit seien – hier wird man eines Besseren belehrt.
Bibliothek (mit geheimem Durchgang ins Freudenhaus 🙂

Parking & Shopping

Unterhaltung: Action garantiert, hier traten die Gladiatoren bei den Römern auf. Angeblich gab es eine extra Rinne, durch die das Blut bis zum Meer abfliessen konnte. Nunja. Ob das wohl so stimmt?

Garfield:

Und last, but not least… das WC. Ist ein Mehrzylinder. Vorn eine Rinne, in der Wasser floss. Man hat sich lebhaft unterhalten und anschliessend idealerweise von einem Sklaven (sofern vorhanden) reinigen lassen. In der Mitte war ein Becken, in der Wasser zur Reinigung gesammelt wurde. Da drin soll es auch Frösche gegeben haben. Das war praktisch, wenn es man Geräusche gab – man hat dann behauptet, man sei auf einen Frosch getreten. 😉

Oh – stop! Da war noch was. Den Namen der Göttin hab ich vergessen. Aber das ist Frau Nike. (Sportartikel Hersteller) Nike hat hier eine Anleihe gemacht. Wenn man genau schaut, sieht man den Bogen vom Logo von denen.

Ein Nachteil an der Sache mit den wenigen Besuchern ist, dass man die volle Aufmerksamkeit aller Verkäufer von Souvenirständen auf sich zieht. Also schnellen Schrittes zum Auto und weiter nach Pamukkale. (noch bissl klugscheissen: Pamuk = Baumwolle Pamukkale = Baumwollburg)
Dazu geht’s in ländliche Gebiete:
noch ländlicher:

gaaanz ländlich:

Endlich da. Diese Kalkstein – Tuff – Felsen sind schon nett. Baden kann man allerdings nicht mehr da. Nachdem die Hotels das Wasser abgezapft haben und auch sonst das Ganze immer ekliger wurde, hat man vor etwa 5 Jahren die Bremse gerissen. Baden nur noch unten im Badebecken (ähnlich wie ein Vogelbad) und den Hotels wurde das Wasser aus den Pamukkale Quellen abgedreht.


Alles in Allem ganz nett. Hat mich aber jetzt nicht so vom Hocker gerissen. Kann aber auch damit zusammenhängen, dass ich warten musste, die Russin mit posen fertig war um mal ein Foto zu machen. Ok – ganz so schlimm wars nicht, waren ja nicht so viele da. Alles in allem interessant, denn so wirklich fest ist dieses Tuffzeug nicht und es gibt interessante Muster. Vielleicht ist das im Sommer besser – vor allem mit hellerem Licht. Es war in der Gegend ziemlich trübe irgendwie.

Also auf zu Varol. Der ist Tekstil Hersteller und macht cooles Zeuch, vornehmlich aus Pamuk. Wer sich erinnert: Baumwolle. Da noch paar Bettsachen fürs Boot gekauft und scheinbar mochten die mich. Ich habe noch einen Gratis Kaffee bekommen.


Was dann kam, hätte ich auch nicht gedacht. Bei der Fahrt durch Denizli habe ich wohl zum ersten Mal richtigen Smog erlebt. Anders kann ich mir das nicht erklären. Ich weiss aber nicht, wo das herkam. Und bin dann durch die Berge Richtung Marmaris geflüchtet. Das war eine spannende Fahrt. Zwischendrin meint man, man fährt irgendwo durch die Alpen. Dann hatte es mal kurzzeitig Nebel. Noch nir gehabt, sowas. Wirklich null Sicht. Aber ich bin dann dem Türken mit dem Warnblinklicht hinterhergefahren. Glücklicherweise nicht bis in seine Garage… 🙂
Nach dem austesten der Drehmomentkurve des Fiat bin ich dann erfolgreich in Marmaris angekommen und wollte da in mein Lieblingsrestaurant. Aber der Papagei war weg und es gab nur noch Takeaway…


Also noch zum Abschluss einen Post schreiben und nebenbei bissl Fernseh gucken…. :)))

Trip #5 Marmaris – bulky items

Trip #5 Marmaris – bulky items

Nun schon die 5. Reise nach Marmaris innerhalb 6 Monaten. Bin gespannt ob ich bei Mustafa vom Zoll jetzt einen Tee serviert bekomme. Für den Moment sitze ich noch am Flughafen, meine 48 kg Gepäck (incl. 4 Solar Panels) bin ich erfolgreich los geworden. Genauso…

Mission Mustang: Köfte, Propeller und Entlüftungsschrauben

Mission Mustang: Köfte, Propeller und Entlüftungsschrauben

Nun schon wieder im Verzug. Die Erlebnisse der letzten 4 Tage müssen mal aufgeschrieben werden. Nachdem es bei der Probefahrt das Malheur mit dem abgestorbenen Motor gab, kamen am nächsten Morgen dann Okan und Gökan. Okan ist ja schon gut mit dem Motor, aber Gökan…

Segeln mit Hindernissen

Segeln mit Hindernissen

Nun bin ich ein wenig im Verzug. Irgendwie hatte sich nicht wirklich Zeit gefunden zwischendrin. Zu vieles gab es zu tun. Am Dienstag morgen sind wir nach einer kalten Dusche erstmal frühstücken gegangen in der Bäckerei. Die Auslage dort ist schon recht verlockend. Neben süssen Teilen gab es auch welche mit Käse und es roch schon alles sehr lecker.

Zusammen mit einem Kaffee kann man dann schon mal langsam richtig wach werden.

Danach gings auf abenteuerlicher Strasse am Meer entlang zur Adaköy Marina. Der Weg dorthin führt offensichtlich durch ein Naturschutzgebiet. Alles Kopfsteinpflaster und zum Teil recht steil. Wenn der Müllwagen da auch lang muss, dann hat der sicher jedesmal viel Spass.

Dort angekommen, wurde die Mustang erstmal mit dem Portalkran durch die Gegend gefahren. Das ist schon nicht schlecht, ohne den Mast zu legen, einfach ein Schiff mit knapp 20t mit der Fernbedienung durch die Gegend fahren. 😉

Danach dann ab ins Wasser. Da muss ja ein Schiff eigentlich hin. Nachdem es dann im Wasser war, kam ein erster Startversuch des Motors. Der war ja nun auch über zwei Jahre nicht gelaufen, also war das ein spannender Moment. Also Zündung an – läuft! Ein erstes Erfolgserlebnis am Morgen. Klingt gut. Allerdings – Kühlwasser kam keines. Oder zumindest nicht so viel, wie es eigentlich sein müsste. Der Impeller wurde zwar gewechselt, aber trotzdem. Irgendwas wollte da nicht so richtig. Die anschliessende Fehlersuche von Okan ergab, dass er nur einen Finger auf eine Stelle am Auspuffkrümmer halten muss – dann geht das Wasser aussenbords, anstelle nach innen ins Boot. So ganz hatte ich es nicht verstanden, warum. Aber Okan meinte, das mit seinem Finger sei keine Dauerlösung…. ;))
Nachdem wir das Teil ausgebaut hatten, war dann klar – es musste ein neues Teil her. Ich hatte schwere Zweifel, ob sich das für einen 30 Jahre alten Motor noch finden lässt. Aber tatsächlich rief Okan nach einer Stunde an, dass er den Auspuffkrümmer hat und noch neue Dichtung machen lässt. Hätte ich zugegebenermassen nicht gedacht. Eigentlich hatte ich mich schon damit abgefunden, dass der Motor an dem Tag nicht mehr laufen würde. Zwischenzeitlich mussten wir das Boot aber verlegen, weil das Becken mit dem Kran gebraucht wurde.

Das habe ich aber gar nicht gemerkt, weil ich mit Okan zusammen mehr als beschäftigt war mit dem Ein- und Ausbau der Teile. Zwischendrin gab es dann noch Mittagessen; Deniz (der Sohn von Turgut) hatte das in der Marina nebenan geholt. Sehr lecker – und sehr reichlich!


In dem Zug haben wir dann gleich alle Schellen und Schläuche ausgetauscht. So sollte das ja eigentlich die nächsten 30 Jahre wieder halten. Also noch einmal den Motor starten…. gebannt auf das Auspuffloch starren…. YES! Es sprudelt schön raus. Alles gut. Nach dem Tagwerk (ja…Da war der Tag dann schon praktisch rum) gab es erst mal eine Pause und ein Bier. Erstmal genug für einen Tag.

Gegen Abend haben wir dann noch auf dem Boot einige der Originalpläne besichtigt. Einer davon wäre ein Fall für einen Restaurator von altägyptischen Schriftrollen gewesen…..

Nach all dem sind wir erst einmal wieder ins Hotel gefahren. Anschliessend nochmal an der Markthalle vorbei und kontrollieren, ob die jetzt fertig sind mit putzen. Und sie waren fertig. Tiptop! Da müssen wir dann unbedingt mal noch hin.

Jetzt war ein Eis absolut verdient. Bei Dr. Gelato gab es das dann. Hier kann man zwar auch ein Kilo Eis kaufen, aber ein Becher war fürs erste mal ausreichend. 15 TRY der Becher. Empfehlenswert – man siehts!

So ging der Tag dann doch auch etwa um Mitternacht zu Ende…..
Am Folgetag war dann einiges los auf dem Boot. Der Maschinist, der Segel macher und wir selbst waren damit beschäftigt die Segel zu montieren. Das nagelneue Grosssegel musste erst einmal mit den Segellatten versehen werden, dann habe wir es gemeinsam am Baum montiert. Die grosse Genua liess sich nicht ohne weiteres montieren; der Segel macher war dann ohnehin der Meinung, dass es zuviel Segelfläche bei dem Wind für einen ‚alten Mann‘ sei…. 🙂

Dann ging es los. Aus dem Hafen erstmal raus und in das Becken von Marmaris. Hier bin ich erst einmal ein paar Kreise gefahren, um die hydraulische Ruder Anlage zu testen. Funktioniert. Ebenso der Autopilot, er hat zwar ein wenig Versatz, aber das kann man noch einrichten.
Einen 5 Minuten Test bei Vollgas hat der 4 Liter Perkins schadlos überstanden, die Temperatur des Kühlwassers war bei max. 90 Grad. Insofern soweit in Ordnung. Wir machten uns dann unter Motor auf den Weg zu einer Bucht südöstlich von Marmaris.

Nach dem Becken von Marmaris dann Kurs auf eine vorgelagerte Insel. Das Wetter war gut – sonnig und ziemlich Wind. Da würde man schon gern segeln. Aber es war mir auch ganz recht, dass der Motor eine Weile lief um sicher zu sein, dass auch ein etwas längerer Betrieb funktioniert.

Ja… und der Teufel ist ein Eichhörnchen. Das kam dann, denn auf einmal ging der Motor einfach aus. Er liess sich auch nicht mehr starten. Ich hatte die Vermutung, dass er keinen Diesel mehr bekommt. Aber das half uns da erst einmal nicht viel. Wir hatten auflandigen Wind und wenn wir länger manövrierunfähig gewesen wären, hätten wir ein Problem mit dem Land bekommen.
Also fing ich an zusammen mit Mari und Deniz das Grosssegel am Mast anzuschlagen. Immer einen Mastrutscher rein, dann wieder ein Stück weiter. Schlussendlich war das Grosssegel oben, leider fehlte der Unterliekstrecker – trotzdem ging es gut mit dem Segel. Wir waren wieder Manövrierfähig und bewegten uns mit bis zu 5.5 Knoten wieder Richtung Marmaris. Turgut hatte zwischenzeitlich Hilfe gerufen und Okan kam um zu schauen, wo das Problem mit dem Motor ist. Es war recht schnell klar, dass der Motor keinen Treibstoff mehr bekommt. Aber auf See liess sich das nicht beheben. Also segelten wir Richtung Marmaris zurück. Wir haben allein nur mit dem Grosssegel knapp 6 Knoten erreicht. Ein sehr guter Wert, das Grosssegel hatte ja nur eine recht kleine Segelfäche. Da klingt es ja fast schon realistisch, wenn Okan meinte das Boot schafft über 10 Knoten. Man darf gespannt bleiben.

Zurück in der Bucht von Marmaris haben wir dann das Gross geborgen und wurden dann in den Hafen geschleppt. Das Problem zu lösen würde bis zum nächsten Tag warten müssen.
An Bord wurden wir dann fürstlich bewirtet, während es draussen angefangen hatte zu gewittern. Es schüttete wie aus Kübeln. In dem Fall war das aber gar nicht so schlecht. So wurde zum einen mal der ganze Staub vom Deck abgewaschen. Ausserdem war es ein guter Test für die Dichtigkeit der Luken. Leider waren ausgerechnet die beiden Luken der Eignerkabine, in der wir übernachten sollten undicht. Und zwar so, dass es ständig auf die Matratze tropfte. Da half alles nichts und wir sind nach einem tollen Abend mit Turgut dann doch noch ins Hotel gefahren…..


Anreise Türkei 11.10.2020

Anreise Türkei 11.10.2020

Und nochmal, diesmal zum dritten Mal in diesem Jahr eine Reise in die Türkei. Wieder nach Marmaris. Diesmal ging es mit Pegasus Air dorthin, umsteigen in Istanbul. Während es in Zürich wie gewohnt ruhig zuging, war das in Istanbul doch ein wenig anders. Deutlich mehr…

Der letzte Tag und Rückreise – Türkisches Frühstück

Der letzte Tag und Rückreise – Türkisches Frühstück

Am Morgen haben wir beim Sailors House noch eine spezielle Version des Frühstücks bekommen. Zum einen, weil es ein recht umfangreiches türkisches Frühstück war. Zum anderen, weil der türkische Kaffee mit Milch gekocht wurde. … Ein Omelett war auch noch dabei. Das ist da nur…

Vorletzter Tag – Fifty-Fifty

Vorletzter Tag – Fifty-Fifty

Heute hatten wir Strecke zu machen. Die Ersten waren wir nicht wirklich, als wir den Hafen von Knidos verlassen haben. Aber immernoch früh genug. Mit Erstaunen habenwir dann noch bewundert, wo der mit seinem Motorboot jetzt am Morgen lag. Irgendwo mitten im Hafenbecken. Wozu das gut gewesen sein sollte, dann in der Nacht ewig lang rumzurangieren – das war uns auch am Morgen noch ein Rätsel.
Wir haben dann gestartet und sind erstmal unter Motor los. Kein Wind. So schlecht war das aber auch nicht, die Batterien brauchten Strom. Und die Kühlbox. (Riiichtig! …Wegen dem Bier… und dem Ayran 🙂
Zwischendrin nach den Spaghettis dann ein Badestop, später eine Massage durch den hauseigenen Masseur.

Wie gesagt, etwa ab der Hälfte der Strecke hatten wir dann richtig guten Segelwind. Halber Wind, bei etwa 15kn. Das brachte schon auch 8kn Bootsgeschwindigkeit und so sind wir dann rechtzeitig bei unserer neuerkorenen Lieblingskneipe eingelaufen.
Hier war immernoch alles beim Alten und ein Bild vom Felsen musste sein.

Achso…. Vielleicht eher von oben:

Ruedi und Jörn haben eine eigene Expedition gestartet und wilde Esel gesichtet. Bei mir gabs nur Kühe.

Nach dem Duschen in der Restaurant eigenen Dusche sind wir dann angetreten zum Essen. Das war wieder mal traumhaft. Es gab diesmal Meze, Schwertfisch (leider vergessen vorher zu fotografieren) und Baklava. Zum Frühstück bekommen wir vom Inhaber einen eigenen türkischen Kaffee gekocht. Mit Milch, sagte er. Also nicht einfach Milch rein sondern Milch mit türkischem Kaffee. Das ist wohl die hiesige Café au Lait Variante.


hmmmm..unscharf… war aber trotzdem gut. Sehr gut.

Während des Tages hat mich dann noch unser neu gewonnener Freund (Neffe des Taxifahrers) Bescheid gegeben, dass Samstag / Sonntag ein Sturm erwartet wird. Das wird uns aber wohl nicht mehr betreffen. Bis dahin sind wir zurück. Das war’s für heute….

Tag 4 – Kannibalen im Paradies und alte Steine

Tag 4 – Kannibalen im Paradies und alte Steine

Die Nacht war etwas bewegt. Zum einen, weil ich komisches Zeug geträumt hatte. Zum anderen, weil es einfach geschaukelt hat. Manchmal kompensiert sich das Geschaukle ja mit dem Absacker; diesmal war es leider nicht so. Aber alles hat mal ein Ende, so auch die Nacht.…


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