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Tag 3 – Und noch ein Tag…

Tag 3 – Und noch ein Tag…

…im Paradies. Wie langweilig. Ist ja immer das Gleiche. (Zitat Jörn) Nach dem Frühstück haben wir erstmal die Hausarbeiten erledigt. Geschirrspülen, die restlichen Scherben der Auflaufform auffegen, Müll wegbringen. Aber eben incl. der Scherben, die wir noch in der Pütz hatten. Auf dem Weg zur…

Tag 2 – Bozburun, Katzen, Hunde

Tag 2 – Bozburun, Katzen, Hunde

Nachtrag zum vorherigen Post. (Fussnote) Die im vorigen Bericht erwähnten Engländerinnen waren Ü60 und auf den Bildern nicht zu sehen. Die beiden auf dem Bild vor dem Lagerfeuer sind Ruedi und Jörn. Nachdem wir am Morgen bezahlt hatten, gab es dann an Bord noch ein…

Tag 1 – Against the Wind and Campfire

Tag 1 – Against the Wind and Campfire

Heute morgen überraschenderweise ohne Kater aufgewacht. Und das in dem fortgeschrittenen Alter. Nun, auch ich hab mal ein bisschen Glück zwischendrin. Bevor irgendwas anderes gemacht wird, erstmal schwimmen gehen. Luxus pur. Den Swimmingpool in weniger als Laufentfernung, wer hat sowas schon?

Dann erstmal Frühstück. Danach mussten wir uns überlegen, wie wir das Geschirr spülen – ohne Spülmittel und Geschirrhandtuch. Das hatten wir nämlich alle vergessen mitzunehmen. Aber mit Essig als Spülmittelersatz und einem von Vercharterer gestellten kleinen Handtuch haben wir das hinbekommen. Sogar erstaunlich gut. Vielleicht bleiben wir dabei…
Danch gings los. Anker auf und raus aus der Bucht. Dass sich der Anker ein wenig verhängt hatte, habe ich mal keinem gesagt… 😉 War ja auch kein Riesenproblem.
Anschliessend gings erstmal gemütlich los mit dem Wind. So mehr oder weniger. Bei nur einem kleinen Lüftchen Segel setzen… Hm… Langt doch nicht. Wieder einrollen. Motor….. Langt es jetzt? (Segel raus) Immernoch nicht. Also halt mit Segel und Motor.

Auch in der Türkei ist dann mal Mittag – und das ist dann, wenn der Wind kommt. Und wie. Knapp 20kn und dann auf die Nase. Kreuzen war angesagt, sehr anstrengende Übung. Es ging aber vorwärts, wir haben uns von den Kriegsschiffen vor Rhodos (griechisch) nicht irritieren lassen. Bei der Wende dann wieder eins in Sicht (türkisch). Ich denke, die haben mal die Küste inspiziert. Alles in allem ein leicht holpriger Ritt. (Siehe: Bob Seger /  Against the Wind)


Unglaublich, aber nach einer zerscherbelten Auflaufform (Wende – Backofen auf – Glasform raus) gings dann in ruhigeres Gewässer und wir sind in der Bucht angekommen. Zwar nicht da, wo wir hinwollten, aber wer braucht schon Stress? Dann die Frage: Ankern? Restaurant? Ankern?  ….. Restaurant!
Und so sind wir am Sailors House gelandet. Wie sich herausstellen sollte, eine geniale Entscheidung.



Vor dem Spass kommt die Arbeit. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, die Zitadelle anzuschauen, die oben auf dem Berg war. Jörn und Ruedi kamen auch mit, die hatten sogar bessere Schuhe an als ich. Ok, schwer war das nicht. Ich war in Flipflops unterwegs. Also die chinesische Art, Berge zu besteigen. Die Zitadelle… nun…wie sich herausgestellt hat war die dann nochmal einen Bergrücken weiter. Irgendwie doch zu weit. Schon zu dem Zeitpunkt hatte ich gedacht, dass ich eigentlich nicht vorher am Restaurant hätte duschen müssen. Also die Zitadelle gestrichen und ich bin dann noch auf den Berg geklettert. Ja sicher – in Flipflops. Wo ist das Problem?
Ich finde, es hat sich gelohnt….

zugegeben… das wars noch nicht ganz…

aber das war der Blick auf die andere Bucht…..

..und das auf die unsrige. Schon mal nicht so schlecht. Auch wenn ich zwischenzeitlich geschwitzt habe wie eine altersschwache Bergziege. (Nein, ich weiss es nicht, ob die schwitzen)
All die Mühen waren aber nicht vergebens. Nachdem wir Ruedi verarztet hatten, ging es ins Restaurant. Er hatte sich nach mir eine Scherbe von besagter Auflaufform eingefangen.
Im Restaurant wurden wir königlich (also standesgemäss – siehe voriger Blog über den VIP Transport) bewirtet. Meze, Seebrasse, Raki, Bier, jede Menge Tee, türkischer Kaffee.



Das alles begleitet mit einem exzellenten Gespräch. Danke Euch dafür, Jörn und Ruedi.
Aber das war nicht alles. Die Frau des Restaurants hat zusammen mit dem gutmütigen Hund noch ein Lagerfeuer angezündet und dort liessen wir zusammen mit zwei Engländerinnen und einem Türken, der uns die verschiedenen Sterne am Himmel erklärt hat – den Abend ausklingen. Es ist schon eigenartig, was sich so alles ergibt. Durch puren Zufall. Oder doch nicht?

Déjà vu – oder Tag 0 Türkei und täglich grüsst das Murmeltier

Déjà vu – oder Tag 0 Türkei und täglich grüsst das Murmeltier

Nun, ob das nun jemand wissen will oder nicht – das Wissen die Götter. Auf jeden Fall liege ich gerade in der Koje auf einer Bavaria 44 und habe das Tablet vor mir. Mit der leicht alkoholisierten Birne versuche ich nun einen Blog Eintrag zu…

Elsass: Grand Ballon – Munster

Elsass: Grand Ballon – Munster

Gestern waren wir – dank Corona Lockerungen – seit langem mal wieder im Elsass mit dem Moppet. Nicht zum Vergnügen, sondern weil der Essig leer war. Man braucht ja immer einen Grund. Also starten wir in Lörrach etwa um 8 Uhr morgens. Im Hintergrund sieht…

Rückflug

Rückflug

Heute Morgen war es eine grössere Übung, mit dem Gepäck fertig zu werden. Meine Tasche war ganz schön schwer und harten Aufsetzen auf dem Steg ist prompt der Reissverschluss kaputt gegangen. Klebeband vom Mari und Schnur hat das Problem in Griff bekommen. Das organisierte Taxi war pünktlich da uns so schnell, dass ich jetzt das alles auf dem Handy eintippen kann. Nach mehreren Körpertemperatur Tests (2 x am Hafen, 2 x am Flughafen) kamen dann noch zwei Sicherheitskontrollen, dann waren wir durch. Glück gehabt mit dem Gepäck…. 33.5 kg. Da kam zwar ein Aufkleber mit der Aufschrift ‚HEAVY‘ dran aber weitere Folgen hatte es nicht, dass ich so viel Honig und Mandeln gekauft hatte.
(für Kim)

Letzter Tag – gefüllte Agenda

Letzter Tag – gefüllte Agenda

Am Morgen Start in der Bucht und Abschied von dem Russenboot, das neben uns auf Schmusekurs war. Einfach nah dran. Wir waren gerade am Lösen der Heckleine und klarmachen des Ankers, dann kam ein weiteres Charterboot mit 4 Damen drauf, das es wohl nicht erwarten…

Tag 12 Türkei – Segeln nach Caycagiz Koyu

Tag 12 Türkei – Segeln nach Caycagiz Koyu

Nach dem Frühstück kam das Bergen der Heckleine. Man sieht die unten im Bild. Was vielleicht auch noch auffällt ist das man den Grund sieht bei 7.5 Meter. Sehr schön. Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Raus aus der Bucht, Segel setzen und raumschots…

Tag 11 Türkei – Bozburun

Tag 11 Türkei – Bozburun

Heute morgen Anker gelichtet und in den Hafen von Bozburun. Die Heimat der Gülets. So zumindest heisst es, denn es gibt hier einige Werften. Besichtigt haben wir allerdings keine. Das muss wohl auf die Liste. Nach einem eleganten Hafen Manöver durch Mari haben wir und erstmal ein Frühstück gegönnt. Es gab die Wahl zwischen Englisch und türkisch. Was ja eigentlich eine vollkommen überflüssige Frage ist. Also türkisch. Da fehlen nur noch die Eier, die kamen ein paar Minuten später. Viel besser kann es ja fast nicht werden. Denkt man so. Aber dann wurden wir noch herzlich umsorgt mit soviel Tee wie wir wollten. Vermutlich hätten wir noch stundenlang essen und trinken können. Aber wir wollten ja noch in eine Bucht segeln.

Bozburun ist eine Kleinstadt, die sich den Charme noch erhalten hat. Vermutlich weil eben dort noch viele wohnen, die in den Gületwerften arbeiten. Wir sind also die dringend notwendigen Dinge des täglichen Lebens hier einkaufen gegangen. Brot, Ayran, Wein, Köfte. Nach einer netten Unterhaltung mit unserem Bootsnachbarn aus Antalya legten wir dann ab um die nächste Etappe in Angriff zu nehmen. Die Windpausen waren genial um zu baden und zumindest den Versuch zu unternehmen, sich abzukühlen. Die Wassertemperatur ist doch ziemlich hoch….
Zwischendrin gab es noch etwas vom Bozburun Yacht Club zu sehen. Die waren da mit einem Trimaran ziemlich flott zwischen den Inseln unterwegs.
Am Abend wieder eine Bucht suchen und das obligatorische Heckleinen Anlegemanöver machen, gegen das wir uns lang gesträubt haben. Das heisst Anker in Rückwärtsfahrt Richtung Ufer werfen, mit einer Landleine ins Wasser springen und da festmachen. Klappt einwandfrei mit ein bisschen Übung. Nicht ganz so bei einer deutschen Crew, die uns beim Ankerbier ein tolles Hafen Kino mit Ihrem segelnden Floss (Katamaran) geboten haben. Aber gut, ich hatte mich schon vorher über die merkwürdigen Segelstellungen zum Wind gewundert…

Dann gab’s die frischen Köfte von der netten Metzgerin aus Bozburun und ein erstklassiger Segeltag war zu Ende.

Tag 10 – ein schöner Tag

Tag 10 – ein schöner Tag

Heute morgen haben wir kurzfristig beschlossen, einen weiteren Landgang auszulassen und statt dessen eher segelnd den nächsten Stop zu erreichen. Die Planung war, nach Bozburun zu gehen. Also Abschied aus Datca mit dem ganzen Honig und den Mandeln und auf zu neuen Ufern. Der Wind…


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