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Tag 9 Türkei – zurück nach Datca

Tag 9 Türkei – zurück nach Datca

Am Vorabend hatte uns Olgac vom lokalen Vercharterer Miknatis angerufen. Er bräuchte die Originalpapiere vom Boot. Sie würden die dann gegen Kopien austauschen. Das passte ja in etwa und wir einigten uns auf ein Treffen im Hafen von Datca. Dieses Mal war die Reise unter…

Tag 8 Türkei – kleine Pannen

Tag 8 Türkei – kleine Pannen

Am Morgen ging es los Richtung Mersincik. In der Bucht waren wir ja schon mal, sie liegt aber eben genau in der richtigen Entfernung von etwa 30sm. Das ist so das, was man an einem Tag ohne Hektik schafft. Also das übliche Procedere. Anker hoch,…

Tag 7 Türkei – Die 7 Inseln

Tag 7 Türkei – Die 7 Inseln

Auszug aus dem Logbuch:
Am Morgen das Beiboot zu Wasser gelassen. Wollen doch mal sehen, ob das nach der langen entbehrungsreichen Reise nun zum Erfolg geführt hat und die ersehnten Gewürze an Land zu finden sind. Noch ein paar Glasperlen für die Einheimischen eingepackt. Die freuen sich sicher. Nach kurzer Fahrt an einem bewaldeten Strand das Beiboot hochgezogen. Siehe hierzu das beigefügte Lichtbild.
Bis jetzt sind keine Indianer zu sehen. Wir machen uns auf, die Gegend zu erkunden. Es gibt Anzeichen von Zivilisation. Ein offensichtlich von Ochsenkarren frequentierter Weg sagt uns, dass es hier Einheimische geben muss.
Weitere Suche nach Zivilisation bringt uns an einen Lagerplatz wo Nomaden Ihr Zelt aufgeschlagen hatten.

Spuren eines Feuers, Ziegel und eine Bierdose sagen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Weiter erklimmen wir unter Mühen eine Anhöhe über einen unwegsamen Pfad.

Nachdem wir den Gipfel erklommen hatten… Immmernoch keine Einheimischen. Mit den Gewürzen auch wenig erfolgreich – ausser Myrthe war nichts zu finden. Und so einen Likör zu brauen, den kleine Korsen mit dreieckigen Hüten trinken – dazu waren wir nun nicht hergekommen. Also nochmal schnell ein Lichtbild von der Lage, zurück zu unserem Schiff und weiter forschen.

Die Überfahrt zu den 7 Inseln war abenteuerlich. Der Wellengang war derart, dass die venezianischen Gläser im Schrank umfielen. Windstärke 7 zu den 7 Inseln, das war zwar eigentlich angebracht – führte aber zu Meuterversuchen der Besatzung. Nur unter gutem Zureden liess sie sich nach etwa 8 sm zum setzen den Grosssegels überreden.

Im Amazon Fjord angekommen, haben wir zunächst eine Pause eingelegt. Um dem Skorbut vorzubeugen, teilten wir den Rest des Salats auf. Dennoch, das Ziel war noch nicht erreicht. Auch türkisgrüne Busse mit auf dem Dach montierten Hängematten konnten uns nicht davon abhalten die 7 Inseln zu besuchen.
Es soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass der Steuermann heute seinen ersten Orden verdient hat. Das durchsegeln der Buchten und Inseln bis hin zum Einlaufen in eine Bucht ohne die Maschine einzusetzen ist eine exzellente Leistung.

Nach dem wir Anker gesetzt haben, fanden wir dann bei weiterer Erkundung der Gegend die ersehnten Zeichen der Zivilisation. Zum einen zwängte sich ein wilder unhöflicher Türke mit seinem Gület in die Bucht. Wir fuhren dafür mit dem Beiboot nur einige Meter an badenden Wilden vorbei. (wohl die zahlenden Gäste die alles rechtfertigen) und fanden dann weitere Anzeichen von Zivilisation.

Wobei man bei obigem Bild klar sagen muss – das war ein Ausreisser. Warum genau sich hier so eine Menge angesmmelt hat, war uns nicht klar. Denn im allgemeinen ist es in der Region sehr sauber gewesen.

Bei gutem Essen, einem Glas Rum und dem Sonnuntergang geht dann der Tag zu Ende…

Nachtrag: …nach dem ‚Sturm‘ …Aufräumarbeiten…

Tag 6 Türkei – von Bucht zu Bucht

Tag 6 Türkei – von Bucht zu Bucht

In der letzten Bucht waren noch ein paar Gülets, das muss doch auch noch ohne so eine Mastbeleuchtung gehen. Also Anker auf und los. Wobei man das Teil am Boot ja nicht Anker nennen kann. Der will sich einfach nicht wirklich eingraben. Letztes Mal brauchte…

Tag 5 Türkei – raus aus der Zivilisation

Tag 5 Türkei – raus aus der Zivilisation

Der Eigentümer und die Familie des Lokals Mavi Ay mag uns wohl. Als wir heute morgen ablegen wollten, haben sie uns noch auf einen Kaffee eingeladen. Widerspruch zwecklos und auch vollkommen sinnlos. Ein Bezahlungsversuch meinerseits wurde vehement abgelehnt. Sowas bin ich nicht gewohnt. Gut, ich…

Tag 4 Türkei – Knidos

Tag 4 Türkei – Knidos

Am Vorabend hatten wir noch einen Scooter organisiert. Was gar nicht so einfach war, denn einige Vermietungen hatten einfach den Laden zu. Corona eben. Auch wenn es sehr entspannt zugeht hier, was das Thema angeht. Man merkt es schon. Schätzungsweise nur 30% der Auslastung, die es sonst so gibt hier. Das hat aber auch was Gutes, denn man trifft eigentlich ausschliesslich Einheimische, bzw. Türken die wohl eben nun auch mal im eigenen Land Urlaub machen.
Mit besagtem Scooter starten wir dann Richtung Knidos. Ein Abenteuer für sich. Seht selbst.

Knidos ist dann ein Erlebnis für sich, wenn man es praktisch allein anschauen kann. Es handelt sich um eine altgriechische – sehr wohlhabende – Hafenstadt, die um etwa 300 BC Ihre Blütezeit erlebte. Bis dann halt mal die Araber und ein Erdbeben kamen.
Alles in allem sehr eindrücklich. Nicht alles, aber doch einiges ist in Marmor gebaut worden. Das musste man sich auch damals erstmal leisten können. Die Anlage ist weitläufig, denn es handelt sich um eine ganze Stadt. Es wird heute noch ausgegraben und das wird wohl auch noch eine ganze Weile weitergehen.
Hier mal ein Überblick:

Und das ist nur der untere Teil. Da gabs noch viel mehr zu sehen.
Der Abend war dann eher entspannt. Ayran am Wasserfall. (Kein Witz. Das ist ein Wasserfall!) 8 Liter Ayran eingekauft. (Auch kein Witz) Dann Abendessen….. Und zum Dessert ein Eis. Und jetzt langt es mal mit der Schreiberei.  Bis morgen dann.

Tag 3 Türkei – Datca

Tag 3 Türkei – Datca

Nach dem Einlaufen in den Hafen von Datca gab es erstmal ein verspätetes Frühstück. Die Interpretation von Frühstück war dann schon interessant. Wir waren extrem positiv überrascht. Nicht nur, dass wir nur zwei Meter in die Kneipe hatten. Das, was wir da bekommen hatten, liess…

Tag 2 Türkei – Caycagiz Koyu nach Kuruca Bükü

Tag 2 Türkei – Caycagiz Koyu nach Kuruca Bükü

Nachdem wir am Morgen die Heckleine entfernt hatten, sind wir etwa um 10 aufgebrochen. Die Heckleine war notwendig, weil neben uns ein Luxusdampfer geankert hatte. Der hatte eben eine Heckleine zum Ufer gezogen, war dann aber so freundlich und dabei zu helfen auch eine zu…

Tag 1 in der Türkei

Tag 1 in der Türkei

Nachdem wir gestern gut gelandet sind in Bodrum, ging es mit einem Studenten als Taxifahrer dann etwa 2.5 Stunden bis nach Marmaris in die Marina. Schon während der Fahrt haben wir die Wälder in der Gegend bestaunt. So weit im Süden so viel Wald und dann noch grün? Es scheint wohl damit zusammenzuhängen, dass es im Winterhalbjahr so viel regnet, dass das Recht lange vorhält. Die Gegend um Marmaris hat wohl auch kein Wasserproblem. Gewöhnungsbedürftig ist es aber halt schon, immer mit den Masken im Taxi und auch überall sonst.
An der Marina haben wir dann ein sehr gut un Schuss gehaltenes Boot übernehmen können. Obwohl Baujahr 2004, machte es einen sehr guten Eindruck und wir haben auch nichts zu beanstanden gefunden. Gut… Das Hecklicht ging nicht. Aber sonst eigentlich alles gut.

Nach der Bootsübernahme ging es dann auf Wunsch einer einzelnen Person erst zu Fuss, dann mit dem Taxi zum Carrefour Hypermarche in Marmaris. Der freundliche Taxifahrer hat uns dann von dort auch wieder mitsamt den Einkäufen abgeholt. Jetzt waren wir dann fertig mit allem, was das Boot betrifft. Ausser dem Campari. Den haben wir vergessen. Dafür gibt’s eben Ayran. 🙂

Und wenn man einen guten guten Taxifahrer hat, dann weiss man auch wo man zum Essen hingehen muss. Trotz einsetzender Müdigkeit haben wir uns nochmal auf die Socken gemacht und zur Belohnung fantastisches Essen bekommen. Wirklich fantastisch. Echt jetzt.  
… Und das alles in einem halben Tag!
Am Folgetag durften wir eine schöne Alu Yacht anschauen. Es braucht noch ein bisschen Zuwendung, aber ist vom Rumpf top in Schuss und auch der Rest scheint auf den ersten Blick brauchbar.

Start in die Türkei

Start in die Türkei

Wir sind jetzt am Flughafen Zürich. Trotz dieser Corona Geschichte ging das zeitgerecht und zwischenzeitlich sind wir am Gate. Ganz so nett wie auch schon mal ist das nicht, viele Geschäfte und Restaurants haben geschlossen. Die leidige Sicherheitskontrolle ist so wie im Supermarkt. Man erwischt…


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