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boat office

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Heute war der erste Tag der ‚workation‘. Also der Teil mit dem ‚work‘. Nachdem ich alles mal installiert hatte, ging es los. Relativ entspannt, denn ich bin ja immer eine Stunde früher dran. Alles hat soweit funktioniert wie gedacht. Also – eigentlich besser als gedacht.…

Four cats in a row

Four cats in a row

Seit Fourni ist jetzt ein wenig Zeit vergangen. Wir haben uns am 1. Mai wieder auf den Weg gemacht und wollten eigentlich nach Agathonisi. Allerdings war es dann absehbar, dass wir – nachdem wir aus dem Starkwindgebiet raus waren – wieder reinfahren würden. Also sind…

Samos – Fourni

Samos – Fourni

Am Dienstag morgen kam Cleopatra zum putzen. Ja… wir lassen Cleopatra für uns putzen. Soweit ist es schon gekommen. Währenddessen sind wir erstmal zum Frühstück gegangen, denn Brot hatten wir im Eifer des Gefechts am Abend vorher nicht gekauft, davon mal abgesehen wären wir auf dem Boot nur im Weg gewesen. Da es dann schon wieder gut Wind in der Marina hatte, haben wir die Montage der zwei Genuas erstmal verschoben. Nachdem das Deck geputzt und der Abfluss in der Pantry wieder funktionert hat (Auch in Griechenland kennt man einem ‚Pümpel‘ – so einen haben wir erstanden), sind wir dann los. Natürlich nicht, ohne vorher zu Mittag zu essen.

Lamm vom Grill zum Mittag

Wir wollten zunächst nur bis zur nächsten Bucht, das hat auch gut funktioniert – nur mit dem Cuttersegel. Es hatte in Böen ziemlich Wind und nachdem auf Samos alle gesagt haben, es fahren keine Fähren mehr – dachte ich mit die kleine Besegelung langt. Dam war auch so. Wir waren dann segelnd in der Bucht angekommen und haben nach einem (kurzen) Bad im Meer den Grill angeworfen.
Offensichtlich hatten wir uns ein wenig verkalkuliert. Die zwei Stücke Fleisch waren etwa 800 Gramm. Aber lecker… :)))

..es gab auch noch Salat dazu.

In der Bucht war es dann eher mild und trocken. So haben wir den Tag dann ausklingen lassen und das monteren der Genuas auf den Folgetag verschoben.

(noch) mit Sonne

Heute morgen dann hauruck die beiden Genuas montiert und los. Das war dann schon ein Ritt bis nach Fourni. Spitzenwerte beim Wind von 30kn gab es da und einige Wellen, die schon rechte Ausmasse hatten. Das ist auf den Bildern immer schwer zu erkennen, aber es dürften zwischendrin schon mal 2m gewesen sein. Richtung Süden nach Fourni haben wir dann die Genua gesetzt und dann gings mit 7kn Fahrt auf Fourni zu. Das Anlegemanöver würde ich jetzt mal als abenteuerlich bezeichnen. Was wir von aussen nicht gesehen hatten: Da hatten sich jetzt ausserhalb der Saison lauter kleine Fischerboote festgemacht. Ärgerlich. Also haben wir uns eben neben den alten Kahn gelegt. Der war letztes Jahr schon da, vermutlich liegt das Ding so lange da, bis es untergeht.

interessante Grössenverhältnisse. Aber egal, Hauptsache vor den Wellen geschützt.

Wir sind dann durch ein ziemlich leeres Fourni gelaufen und zuerst mal in das Café gegangen um einen doppelten griechischen Kaffee zum aufwärmen zu trinken.

Hier gabs erstmal einen Kaffee

Danach dann zu Michales. Die Frage, ob es was zu essen gäbe war recht überflüssig. Bei ihm gibts immer was. Offensichtlich hatte er gerade Oregano gesammelt. In der Küche/Lokal lag ein ganzer Tisch davon. Und der riecht vielleicht gut. Unglaublich. Im Frühling wohl noch intensiver.
Dort haben wir noch einen Norweger kennen gelernt, der offensichtlich immer 2 Monate hier ist. Es wurde dann offensichtlich, dass unser Boot wohl in dem Hafen nicht wirklich zu übersehen war. Er wusste das schon. Wie vermutlich die Hälfte der Ortschaft.

Nachdem es jetzt auch noch regnet, haben wir nun den Tag erstmal beschlossen. Das war schon etwas Sport heute.

Elefantenschreck und Höllenritt

Elefantenschreck und Höllenritt

Nachdem ich im Hotel in Piacenza noch ein für italienische Begriffe unübliches Frühstück genossen habe, gings direkt auf die Autobahn. Unüblich war das Frühstück für meine Begriffe, weil es eben nicht nur Süsskram war. Sondern auch Käse, Wurst, Ei, etc. Das war wohl deswegen so,…

Gentlemen, start your engines!

Gentlemen, start your engines!

Heute morgen noch am arbeiten, dann gings los. Der Plan war, um 11.30 den Anlasser von meinem Moppet zu drücken und loszufahren. Ziel leider um ein paar Minuten verfehlt, es war dann 11.37. Ich habe doch ein paar Minuten länger gebraucht, um die schweren Koffer…

Roadtrip

Roadtrip

Gestern war an sich eher unspektakulär. Aufräumen und ausmisten war angesagt, das Dinghy und das Fahrrad fertig putzen und versorgen. Damit kann man schon ziemlich Zeit verbraten. Aber auch das geht rum…glücklicherweise. Also auf zur Umsetzung des ‚Samstags-Pans‘. Das Velo war ja nun versorgt, also in die Stadt gelaufen (Velo = 7 min, Laufen = 20-25 min.). Dort zuerst mal zur Scooter Vermietung. Ich habe mal bei ‚Johns Rentals‘ reingeschaut, der war ja im Sommer so nett und hat mir einen Schlauch für das Velo verkauft. Aber nun… was sehe ich da. Alles Piaggio. Ich habe ja eigentlich nicht wirklich was gegen die Marke. Aber das was wir im Frühsommer hatten von der Marke war zum abgewöhnen. Brauchte ich nicht nochmal. Also eins weiter, bei ‚Aramis‘ gab es Kymco aus Taiwan. Besser. Mit dem bin ich dann auch schnell klargekommen, davon abgesehen war er auch noch billiger zum mieten.


Also am Abend noch nach Samos City gefahren. Dort angekommen, stand ein Entscheidungsprozess an. Eis und Kaffee bei Sonnenuntergang oder Abendessen? Nachdem alles was die da hatten mit Selbstbedienung war und von der Logik her die Reihenfolge auch nicht so passte, bin ich zuerst mal auf die Suche nach Abendessen gegangen. Im ersten Lokal, in dem ich mich niedergelassen hatte, kam nach 10 Minuten keiner – also weiter. Ich bin dann in einem eher einfachen Lokal gelandet. Und das war auch gut so. Praktisch original Souvlaki. Genial!
Meist kennt man ja nur die aus dem Restaurant als Nobelversion auf einem Metallspiess. Im Original kenne ich die aber mit kleinen Fleischstückchen auf einem ebenfalls eher kleinen Holzspiess. Auf Jahrmärkten, Festen, etc wird das ähnlich verkauft wie Currywurst.

Nah am Original und saulecker mit Zitrone drauf. Auf meine Frage, ob es denn auch einen kleinen Salat gäbe, den ich bestellen kann – schaute mich der Ober verständnislos an und meinte: ‚Es ist Tsatsiki, Tomate und Zwiebel dabei‘ … 🙂

Danach gabs dann noch ein kleines Eis (ohne Kaffee – das hatten die da nicht) im Liegestuhl zum Sonnenuntergang.

Im Liegestuhl Foto machen. Dann laufe mir die zwei ins Bild. Mist.
Mein neuesn KI – Phone radiert die raus. Nicht schlecht.

Das wars für den Tag.
Am nächsten Tag dann los zum Ausflug. Ach ne – Roadtrip. Als Erstes zu den Bienenliebhabern. Ein Imker in 3. Generation, er ist in Mytillini zuhause. Das war auch wieder eine Exklusiv-Veranstaltung, ich war der Einzige im Laden und habe alles erklärt bekommen. Auch das was ich nicht wissen wollte. (Kleiner Scherz, war sehr gut und sehr ausführlich). Und er hat wirklich gute Produkte auch neben dem Honig dort. Wer mal schauen möchte: https://beelovesamos.gr/ Er legt viel Wert auf Natürlichkeit, Art und Naturerhalt. Und macht das mit Begeisterung – in 3. Generation.

Gut sortierter Honigladen mit Produkten von hoher Qualität. Und das Marketing stimmt auch. 🙂

Nach dem Honig ging es dann nach Vapu.. Vopuli — wie hiess das nochmal?

…nach Vourliotes.

Blöde, wie ich bin – habe ich mich an dieser Stelle falsch entschieden und bin dem Wegweiser gefolgt.

Da links hoch geht es offiziell

Ein offizielles, blaues Strassenschild heisst aber noch lange nicht, dass das eine für Roller geeignete Strasse ist. Womöglich noch asphaltiert…

Hier erstmal kurze Verschnaufpause, nachdem ich ein ganzes Stück vorher bergab mal unfreiwillig abgestiegen bin. Zu hart aufgepumpte Reifen und eine aggressive Vorderbremse gekonnt vermählt mit Schussligkeit macht es möglich. Nunja, der Rest ging dann gut. Nachdem ich mich von dem Bauchplatscher erholt hatte. Mehr ist aber nicht passiert, dazu war ich zu langsam.

Dann gabs – fand ich – verdient Mittagessen nach der Strapaze. Und zwar in Vourliotes bei den (oder auf den) blauen Stühlen.

Wo die blauen Stühle stehn – das lass Dich nieder, Böse Menschen kennen keine… das war wohl was anderes. Egal. Nett hier. Touristischer Mix aus Deutschland, Schweiz, Italien, Wandervögeln, Fitness Trainern und was sonst noch alles.
Super-leckere Vorspeise. Keine Ahnung, was da für ein Gemüsemix genau drin war. Spinat wie es auf der Karte stand schon auch – aber noch einiges andere.

Nach dem sehr guten und preiswerten Essen gings dann weiter. Die Metaxa Weinberge. Und das war dann wirklich ein exklusives Highlight. Ich war mal wieder der Einzige dort, wurde am Tor abgeholt und in das Heiligtum begleitet. Dort haben sie mir erst mal einen Metaxa Orange auf den Tisch gestellt – Geschenk des Hauses als Willkommen für einen Gast.

Das ist wirklich nicht schlecht – auch mit super Aussicht (Siehe Bilder in der Galerie)

Ich habe dann noch ein paar Worte mit der Managerin gewechselt. Details dazu kommen zu einem späteren Zeitpunkt. Alles in Allem sehr nett, auf der Terasse habe ich dann noch das gefunden:

Apokalyptisches Bier. Offensichtlich gebraut auf Tinos. Das Etikett ist ja schon der Hammer. Das muss man schon sagen…ich habe den Eindruck, dass die Griechen beim Marketing dem was ich in der Türkei gesehen habe schon voraus sind. Also – wenn es um kleinere Firmen geht. Die machen das auch ziemlich gut.

Nach dem Erlebnis bei Metaxa und dem Gespräch mit Daphne, der Managerin bin ich dann weitergezogen. Kaffee am Meer war war noch angesagt und das geht ganz gut in Kokkari. Da könnte man auch mal gut ankern – vorausgesetzt, es ist kein Nordwind.

Kaffee am Meer. Diesmal ohne KI, die Kinder habe ich hinter der Serviette verschwinden lassen. Blöderweise den Poser rechts übersehen. War trotzdem nett in der ersten Reihe mit einem griechischen Kaffee von Mrs. Rose.

Und das war’s dann auch für die Saison. Morgen fliege ich zurück und hoffe die Mustang wohlbehalten im nächsten Jahr wieder anzutreffen. Dann sind wir bei Cleopatra & Vagelis zum Barbecue eingeladen und wir mögen einen schönen Winter haben, meinten sie noch. Nadenn…

Kamille-Windeln

Kamille-Windeln

Das ging nun eine Weile, bis die Bilder hochgeladen waren. Nach 4 Anläufen gings dann endlich…. Gestern hatte ich noch einige Sachen in Angriff genommen. Unter anderem wollte ich die Fernbedienung vom Anker vorn wieder zum Laufen bringen. Ich war schon drauf und dran, die…

Die Salzwasser Ente und die Oregano Ziege

Die Salzwasser Ente und die Oregano Ziege

Heute war es mal Zeit voranzukommen mit der Liste. Ich war gerade wieder mit der Bilgenpumpe zugange, da kam Zlatko. Er wollte das Boot anschauen und sehen, was es zu tun gibt am Motor. Der alte Perkins sei ihm bekannt – er hätte nochmal zwei…

Waschen, trocknen, legen

Waschen, trocknen, legen

Nach Agathonisi gings nach einem Frühstück in dem Café gegenüber von unserem Liegeplatz an der Hafenmole wieder zurück – so schnell kann eine Woche vorbei sein. Aber immerhin, in einer Woche haben wir 4 Inseln besucht. Fourni, Ikaria, Arki und Agathonisi. Das war für eine Woche eine nette Rundreise mit vielen neuen Eindrücken. Hat aber auch bewirkt, dass die Woche wie im Flug vorbei ging.
Auf Agathonisi haben wir beim Frühstück noch ein Paar aus Crans Montana (CH) kennen gelernt. Sie hatten einen Bordhund dabei: Skippy, ein Jack Russell Terrier. Der war Ihrer Aussage nach so schlau, dass er – wenn er mal muss – selbst ans Ufer schwimmt, sein Geschäft verrichtet und wieder zurück kommt. Am Boot hat er dann einen hundegerechten Einstieg, kommt also selbst wieder an Bord. Nicht schlecht, muss ich sagen. Davon abgesehen haben sie gesagt, dass sie vorher auch in Marmaris waren. Bis sich dann die Marina Gebühren verdreifacht hätten. Jetzt sind sie in Griechenland – das kommt mir irgendwie bekannt vor.
Nach besagtem Frühstück gings in einer Motorstrecke nach Samos wegen wenig Wind. Der Wind war dann da, als wir in der Marina angekommen sind. Interessanterweise Ostwind. Das hiess, dass es auch in der Marina gut Wind hatte und Mike (der Marina-Angestellte, der beim Anlegen einweist und hilft) meinte man solle aber vorsichtig sein, es hätte Ostwind. Ging alles problemlos – da haben wir schon schwierigere Sachen gemacht. 🙂

Am Abend waren wir der Einfachheit halber mal im Marina Restaurant. Das ist wirklich auch nicht schlecht dort. Und es gibt da Mythos vom Fass. Sehr gut, wenngleich die Temperaturen zwischenzeitlich nicht mehr ganz so durstfördernd sind.

Im Marina Restaurant
Die Gelegenheit war günstig. Kein Wind – also Segel ausgerollt und zumindest von unten soweit der Wasserstrahl eben reicht mal abgeduscht. Und die Schoten in den Wassereimer zum auswaschen von Salz und Dreck. Dann sind sie in der nächsten Saison nicht mehr so störrisch.

Während die Beiden am Sonntag gepackt haben, habe ich mich um die Segel und die Schoten gekümmert. Um 11:15 war dann Abfahrt zum Flughafen, anschliessend habe ich weiter Seile gewaschen und das alte Bimini draufgemacht für den Winter (und das neue abgewaschen und abmontiert). Neben Fahrradwäsche (neue Tätigkeit hier) lief dann nicht mehr so wahnsinnig viel, dann war der Tag rum.

Heute habe ich am Vormittag mal den Sgelemacher(in) und den Bootsmechaniker für den Motorenservice organisiert. Der Organisator in der Marina ist Gabriel und er wusste dann, wer für was organisiert werden muss. Der Mechaniker sass gerade mit im Büro, also haben wir dann gleich für morgen abgemacht.

Am Abend bin ich dann mal bodenständig essen gewesen. Ein griechisches ‚Fast Food‘. Da kriegt man meist das Beste Gyros und Souvlaki. Ich habe mal Gyros probiert heute – und das war wirklich gut. In der kleinen, einfachen Kneipe gabs dann auch einen griechischen Salat dazu. Sehr schön gemacht, fand ich. Und gut war er auch. (Ok – soo viel kann man da auch nicht falsch machen, stimmt).

Zum Abschluss war ich dann noch im ‚Two Spoons‘, ein nettes Café in dem es dann noch ein Eis und einen griechischen Kaffee gab. Das war schon netter als die italienische Eis-Kneipe. Wenn man das so nennen kann. Dort haben sie zwar zehnmal mehr Eissorten, aber keinen Platz zum sitzen. Abgesehen von zwei winzigen Tischchen auf dem Trottoir, die ständig belegt sind. Das Innere des ‚Eis-Salons‘ ist mit Eis- und Kaffeetheken vollgestellt, da gibt es keine Sitzplätze. Und – naja – ich habe einfach keine Lust mit dem Eis in der Hand auf der Strasse zu stehen. Bin ja nicht auf der Flucht. Dann schon lieber Two Spoons mit 10 Eissorten statt 60 und einen netten Platz zum Sitzen und einen griechischen Kaffee dazu trinken. So geht das.

Agathonisi – die Pirateninsel

Agathonisi – die Pirateninsel

Schön segeln von Arki nach Agathonisi gab es heute nach dem Schwimmen und Frühstück in der Bucht. Schön segeln, weil es halber Wind mit 15-18kn bei vergleichsweise wenig Welle war. Kurz vor Agathonisi haben wir die Segel geborgen und sind in die Bucht zum Hauptort…


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