Autor: admin

Vorletzter Tag – Fifty-Fifty

Vorletzter Tag – Fifty-Fifty

Heute hatten wir Strecke zu machen. Die Ersten waren wir nicht wirklich, als wir den Hafen von Knidos verlassen haben. Aber immernoch früh genug. Mit Erstaunen habenwir dann noch bewundert, wo der mit seinem Motorboot jetzt am Morgen lag. Irgendwo mitten im Hafenbecken. Wozu das…

Tag 4 – Kannibalen im Paradies und alte Steine

Tag 4 – Kannibalen im Paradies und alte Steine

Die Nacht war etwas bewegt. Zum einen, weil ich komisches Zeug geträumt hatte. Zum anderen, weil es einfach geschaukelt hat. Manchmal kompensiert sich das Geschaukle ja mit dem Absacker; diesmal war es leider nicht so. Aber alles hat mal ein Ende, so auch die Nacht.…

Tag 3 – Und noch ein Tag…

Tag 3 – Und noch ein Tag…

…im Paradies. Wie langweilig. Ist ja immer das Gleiche. (Zitat Jörn)
Nach dem Frühstück haben wir erstmal die Hausarbeiten erledigt. Geschirrspülen, die restlichen Scherben der Auflaufform auffegen, Müll wegbringen. Aber eben incl. der Scherben, die wir noch in der Pütz hatten. Auf dem Weg zur Müllentsorgung habe ich dann dieses nette Boot gefunden. Braucht vielleicht ein wenig Aufmerksamkeit, ist aber sicher günstig zu haben?

Wie immer, nichts geht ohne irgendwelche Komplikationen. Beim Anker einholen bildet die Kette plötzlich (ausserhalb des Ankerkastens) einen Knäuel, hüpft von der Winsch und saust wieder ins Wasser. Unerfreulich, weil gleichzeitig 3 Schiffe den Hafen verlassen wollen. Aber auch nicht so wild. Kette wieder drauf und nochmal das Ganze.

Jetzt aber nichts wie los, das Meer wartet. Also unter Motor bis zu einer Bucht und erstmal schwimmen gehen. Nachdem es sicher schon wieder an die 30 Grad hat, ist das eine wahre Wohltat!

Danach war es dann etwa Mittag. Das ist hier immer die Zeit, wenn der Meltemi einsetzt. Also Segel setzen und los. So ganz so einfach war das dann aber auch wieder nicht. Der Autopilot hatte irgendein Problem. Nach vielen Versuchen hatten wir ihn dann so eingestellt, dass er da hinsteuerte wo er sollte. Dass der Wind etwa 12-15 Knoten hatte und es ein angenehmes Segeln war, führte bei Jörn zu Schaffensdrang in der Kombüse. 20 Minuten später hatten alle einen Teller Spaghetti vor sich stehen.

In und um die Bucht von Datca frisch der Wind dann auf und wir haben knapp 20kn Wind. Da gehts ein wenig mehr zur Sache. Aber nachdem wir uns zwischenzeitlich mit Segeltrimm und Autopilot beschäftigt hatte, war das eine wahre Freude. Gegen später kommen wir dann in einer Bucht SW-lich von Datca an und werfen den Anker.

Zeit nochmal baden zu gehen, für ein (oder zwei?) Ankerbier und anschliessend Essen.
Eigentlich nicht so ereignisreich?
Mag sich so anhören. Aber alles in allem schon wieder ein gelungener Tag. Er endet bei der Früh einsetzenden Dunkelheit bei mir etwas früher, irgendwie bin ich vollkommen müde und falle ins Bett. Während Ruedi und Jörn noch unter der roten Laterne im ‚Ambient-Light‘ sitzen.

ups. Da ist der Rettungsring im Weg. Nochmal, das Bild:

Nicht wegzukriegen. Egal. Hier noch die restlichen Bilder:


Tag 2 – Bozburun, Katzen, Hunde

Tag 2 – Bozburun, Katzen, Hunde

Nachtrag zum vorherigen Post. (Fussnote) Die im vorigen Bericht erwähnten Engländerinnen waren Ü60 und auf den Bildern nicht zu sehen. Die beiden auf dem Bild vor dem Lagerfeuer sind Ruedi und Jörn. Nachdem wir am Morgen bezahlt hatten, gab es dann an Bord noch ein…

Tag 1 – Against the Wind and Campfire

Tag 1 – Against the Wind and Campfire

Heute morgen überraschenderweise ohne Kater aufgewacht. Und das in dem fortgeschrittenen Alter. Nun, auch ich hab mal ein bisschen Glück zwischendrin. Bevor irgendwas anderes gemacht wird, erstmal schwimmen gehen. Luxus pur. Den Swimmingpool in weniger als Laufentfernung, wer hat sowas schon?Dann erstmal Frühstück. Danach mussten…

Déjà vu – oder Tag 0 Türkei und täglich grüsst das Murmeltier

Déjà vu – oder Tag 0 Türkei und täglich grüsst das Murmeltier

Nun, ob das nun jemand wissen will oder nicht – das Wissen die Götter. Auf jeden Fall liege ich gerade in der Koje auf einer Bavaria 44 und habe das Tablet vor mir. Mit der leicht alkoholisierten Birne versuche ich nun einen Blog Eintrag zu schreiben. Weil – ich habe ja gesagt, ich mache das. Und ja, im Grunde ist es ja auch nicht das dümmste. Auf jeden Fall ist es wohl nicht so ein ganz einfaches Leben, wenn man sich gesagt hat, man macht sowas. Dann muss man eben auch. Zu einem Teil zumindest.  Das sind eben so die Zwänge, die sich so ergeben. Aber genug philosophiert (filosofiert nach der neueren Legastheniker Rechtschreibreform).
Heute morgen ging es um 3:50 los. Der Wecker klingelt. Duschen, anziehen, was essen, einen Kaffee und 4:30 ins Auto zum Flughafen. Um 5 nach 5 dann Jörn und Ruedi am Flughafen getroffen. Wozu? Nochmal segeln in der Türkei. Sinnigerweise hat es sich so ergeben, dass ich mit den beiden mit darf und so nochmal eine Woche segeln in der Türkei ansteht. (jahaaaa !!!)

So nüchtern geht sowas los. Steinboden, Anzeigen, überraschend viele Leute, nervige Sicherheitskontrolle. Sitzplatz suchen (ganz hinten, weil – diesmal sparen wir uns diese Platzreservierung und sitzen ulkigerweise trotzdem alle nebeneinander), hinsitzen. Los gehts. Irgendwie habe ich in dem Glauben gelebt, dass sich was ändert. Tut es aber nicht. Es gibt scheinbar auf dem Flug morgens immer Chäsküechli. Déjà vu. Was solls, wir alle verfolgen ja immer ein höheres Ziel im Leben. Zumindest meinen wir das wohl immer. Also mache ich das Déjà vu komplett und bestelle das gleiche wie vor einigen Wochen. Orangensaft und Kaffee. Instant Kaffee.
Zwischenzeitlich ist es auch schon ein wenig später und wir landen nach ab und zu mal eindösen in Bodrum. Kurzer, schmerzhafter Kampf mit dem Geldautomat und dann treffen wir Hüseyin. Hüseyin macht heute einen VIP Transport. Wir haben Hüseyin nicht bestellt. Eigentlich wollten wir Suat mit dem Albatros Taxi. Aber der darf mit dem gelben Taxi nicht in den Flughafen fahren. Also…. Regelt er mit Mike (der kann Englisch und ist sein Neffe), dass uns Hüseyin (auch irgendwie verwandt, ich habs aber grad vergessen) abholt. Unfassbar. Da übernimmt jemand die Verantwortung über das Wohl seiner Gäste. Und so sah der VIP Transport dann aus:

Wirklich VIP !! Ein gepimpter Mercedes Vito mit Sternen an der Decke. Wenn das mal nix ist…
Zwischendrin gabs noch einen Tee bei bester Aussicht. What Else?

In Marmaris steigt dann Mike zu. Er ist der blauäugige, blonde Neffe von Suat. Keiner weiss so genau warum. Auf jeden Fall kann er mehrere Sprachen, betreibt Touristikservice (Massagen und anderes…) und kann mehrere Sprachen. Deswegen wird er unter anderem von Suat und Hüseyin engagiert.


Wie auch immer das gerade alles funktioniert. Es funktioniert ulkigerweise und wir kommen an der Yacht Marina an. Jörn macht den Check in und wir übernehmen unser Boot für eine Woche. Eine Bavaria 44. Mit 3 Personen nicht gerade überbelegt. Wir beschliessen, Telefonnummern sicherheitshalber nochmal auszutauchen, Fall sich jemand auf dem Boot verirrt. 🙂


Alles soweit in Ordnung. Wir machen die Übernahme in Rekordzeit und starten zum Einkaufstrip via Taxi. Mike und Suat holen uns ab und so erleben wir betreutes Einkaufen im MM Migros Supermarkt in Marmaris. Also – dem in der Stadt. Denn der am Hafen ist zu teuer. Ausserdem arbeitet im MM der Kumpel von Suat an der Metzgertheke. Wir haben nach unseren Einkäufen also noch Hilfe von allen zum einladen und fahren so zurück zum Hafen. VIP. Diesmal aber gelbes Taxi.
Am Hafen wird beschlossen, dass die Biervorräte eindeutlich zu schwach sind. Ich hatte auf dem Einkaufszettel nur «Bier, Bier» gelesen. Das dritte Mal «Bier» hatte ich wohl übersehen. Also nochmal in den Supermarkt am Hafen und aufgestockt. Alles gut jetzt.
Interessanterweise ist das hier voller Service alles. Nach unserem Beschluss, den Hafen zu verlassen, kommt jemand von der Charterfirma und fährt uns das Boot aus dem Hafen. Well… My dear… Not bad.
Der Rest des (langen) Tages ist dann schnell erzählt. Raus aus dem Hafen – Segel rauf – ab in die nächste Bucht. Dort haben wir die berühmte Ankerleine ausgebracht und anschliessend gekocht. Ein langer Tag. Wunderbar…..




Elsass: Grand Ballon – Munster

Elsass: Grand Ballon – Munster

Gestern waren wir – dank Corona Lockerungen – seit langem mal wieder im Elsass mit dem Moppet. Nicht zum Vergnügen, sondern weil der Essig leer war. Man braucht ja immer einen Grund. Also starten wir in Lörrach etwa um 8 Uhr morgens. Im Hintergrund sieht…

Rückflug

Rückflug

Heute Morgen war es eine grössere Übung, mit dem Gepäck fertig zu werden. Meine Tasche war ganz schön schwer und harten Aufsetzen auf dem Steg ist prompt der Reissverschluss kaputt gegangen. Klebeband vom Mari und Schnur hat das Problem in Griff bekommen. Das organisierte Taxi…

Letzter Tag – gefüllte Agenda

Letzter Tag – gefüllte Agenda

Am Morgen Start in der Bucht und Abschied von dem Russenboot, das neben uns auf Schmusekurs war. Einfach nah dran. Wir waren gerade am Lösen der Heckleine und klarmachen des Ankers, dann kam ein weiteres Charterboot mit 4 Damen drauf, das es wohl nicht erwarten konnte ziemlich nahe. Merkwürdiges Verhalten. Kann ich nicht so nachvollziehen, wenn es sonst noch massig Platz hat. Auf jeden Fall war der Anker oben und dann ging es zunächst Richtung Adaköy Marina.
Dort nochmal längsseits angelegt und dann noch mal das Boot angeschaut, zu dem dann am Nachmittag der Termin mit dem Broker sein soll.
Heute ist in der Türkei Feiertag und das merkt man auch an den ganzen Booten, die uns entgegen kommen aus Richtung Marmaris. Es ist das Opferfest und geht wohl 4 Tage lang. Keine gute Zeit, ein Schaf zu sein.

Danach dann in den Hafen von Marmaris. Es ist manchmal gut, etwas früher dran zu sein. So ging das Spiel mit Diesel rein – Kacki raus ganz flott über die Bühne. Wobei es anschliessend im WC gerochen hat, als ob das da entleert wurde.
Im Hafen konnten wir dann gleich das auschecken starten nach einem wieder mal gelungenen Anlegemanöver. Man hofft ja da immer, sich in dem Moment nicht grad blöd anzustellen. Wir haben dann die Kaution auch wiederbekommen, aber mussten noch was zahlen für den Ruderschaden. Das kam durch da umlegen unseres Bootes in Datca durch Hafen Personal. Es war aber in der Summe sehr fair, wie es abgehandelt wurde bei Miknatis Yachting. Auch haben Sie uns noch ein Taxi organisiert, ebenfalls zu sehr fairen Konditionen. Olgac macht da einen tollen Job.
Es war in der Zwischenzeit nicht mehr nur warm, sondern heiss. Über 40 Grad, da brauchten wir etwas kaltes zu trinken und sind dann mal in den Hafen zu den grossen Motorbratzen.
Dann noch Termin gehabt mit dem Broker vom Mustang und beim Migros das Sortiment gesichtet.
Den Basilikum konnten wir leider nicht mitnehmen….
Beim Hafenrundgang auf der Suche nach der Dusche noch ein schönes Boot gesichtet.
Und das Kontrastprogramm dazu. War sicher mal schön, aber jetzt leider rott.
Einen Anker kann man zwar immer mal brauchen, aber der war einfach zu alt. Schade….
Jetzt gings Richtung Stadt und da wir leider bis dahin noch nirgends Baklava gegessen hatten, gab es das zwischendrin bei einer Bäckerei.
Schade, kann man auch nicht mitnehmen. Sehr fein. Wirklich.
Zum Abend dann nochmal ganz leckeres im Lieblingsrestaurant. Fantastisch.

Und so war dann der letzte Tag auch zu Ende, nochmal einen Absacker und den Wecker stellen….
Das hat mir nicht so wirklich gefehlt mit dem Wecker. Aber um 7 morgens wartet das Taxi.

Tag 12 Türkei – Segeln nach Caycagiz Koyu

Tag 12 Türkei – Segeln nach Caycagiz Koyu

Nach dem Frühstück kam das Bergen der Heckleine. Man sieht die unten im Bild. Was vielleicht auch noch auffällt ist das man den Grund sieht bei 7.5 Meter. Sehr schön. Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Raus aus der Bucht, Segel setzen und raumschots…


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