Autor: admin

Tag 11 Türkei – Bozburun

Tag 11 Türkei – Bozburun

Heute morgen Anker gelichtet und in den Hafen von Bozburun. Die Heimat der Gülets. So zumindest heisst es, denn es gibt hier einige Werften. Besichtigt haben wir allerdings keine. Das muss wohl auf die Liste. Nach einem eleganten Hafen Manöver durch Mari haben wir und…

Tag 10 – ein schöner Tag

Tag 10 – ein schöner Tag

Heute morgen haben wir kurzfristig beschlossen, einen weiteren Landgang auszulassen und statt dessen eher segelnd den nächsten Stop zu erreichen. Die Planung war, nach Bozburun zu gehen. Also Abschied aus Datca mit dem ganzen Honig und den Mandeln und auf zu neuen Ufern. Der Wind…

Tag 9 Türkei – zurück nach Datca

Tag 9 Türkei – zurück nach Datca

Am Vorabend hatte uns Olgac vom lokalen Vercharterer Miknatis angerufen. Er bräuchte die Originalpapiere vom Boot. Sie würden die dann gegen Kopien austauschen. Das passte ja in etwa und wir einigten uns auf ein Treffen im Hafen von Datca. Dieses Mal war die Reise unter Segel recht angenehm. Wir hatten jetzt den Wind raumschots (schräg von hinten für Landratten) und machten bis 8.5kn Fahrt. Ja… Es waren mal wieder über 30kn Wind.
Sieht alles sehr zahm aus. Aber 8.5 kn Fahrt ist eine Ansage. Immerhin über der Rumpfgeschwindigkeit. Auf dem Weg nach Datca haben wir dann zwei Segler überholt. Kein Wunder mit flatternden Segeln und zwei eingebundenen Reffs. Das war tolles Segeln!
Im Hafen war dann kein Platz um zu übernachten, also haben wir die Papiere ‚fliegend‘ übergeben und dann im Ankerfeld vor dem Hafen den Anker geworfen. Fliegende Übergabe war in dem Fall rückwärts an die Mole fahren bei Seitenwind und dann schnell wieder raus. Erdogan war so nett und hat uns für die Prozedur noch zwei kalte Bier übergeben. Mann…. War das gut, nachdem der Anker drin war. Es ist ja auch immer wichtig, auf einen ausgeglichenen Wasserhaushalt zu achten und genug zu trinken. Das ist Bier als isotonisches Getränk bestens geeignet dafür. 😉
Dann mit dem Dinghy in die Stadt. Wasser, Tomaten, Bier kaufen – alles in das Dinghy packen. Nichts wie los zum Essen. Diesmal hatten wir uns entschieden, nicht an der Hafenmole zu essen. Einige hundert Meter weiter in Datca haben wir ein reines Fischrestaurant gefunden. Da sassen nur türkische Familien. Vermutlich ganz gut dann. Also einen knapp 1kg Fisch ausgesucht, Vorspeisen und Calamares. Absolut gut. Fehlt eigentlich nur noch ein richtiger Döner. Die haben hier nämlich kein Hackfleisch drauf. Aber vielleicht klappt das ja auch noch.
Der Tag endete dann mit Musikbeschallung vom Ufer. High Life dort, das ist nicht zu überhören. Aber es halten sich alle dran, um 12 ist es dann leise.

Tag 8 Türkei – kleine Pannen

Tag 8 Türkei – kleine Pannen

Am Morgen ging es los Richtung Mersincik. In der Bucht waren wir ja schon mal, sie liegt aber eben genau in der richtigen Entfernung von etwa 30sm. Das ist so das, was man an einem Tag ohne Hektik schafft. Also das übliche Procedere. Anker hoch,…

Tag 7 Türkei – Die 7 Inseln

Tag 7 Türkei – Die 7 Inseln

Auszug aus dem Logbuch: Am Morgen das Beiboot zu Wasser gelassen. Wollen doch mal sehen, ob das nach der langen entbehrungsreichen Reise nun zum Erfolg geführt hat und die ersehnten Gewürze an Land zu finden sind. Noch ein paar Glasperlen für die Einheimischen eingepackt. Die…

Tag 6 Türkei – von Bucht zu Bucht

Tag 6 Türkei – von Bucht zu Bucht

In der letzten Bucht waren noch ein paar Gülets, das muss doch auch noch ohne so eine Mastbeleuchtung gehen. Also Anker auf und los. Wobei man das Teil am Boot ja nicht Anker nennen kann. Der will sich einfach nicht wirklich eingraben. Letztes Mal brauchte der drei Anläufe. Auf einem eigenen Boot muss dann ein guter Anker her.
Aber Anker sind ja nun nicht das Thema. ‚Lose geht’s!‘ wie Kim immer zu sagen pflegt. Erstmal mit Motor, dann hatten wir kräftig Rückenwind. Braucht man ja auch mal im Leben.

Das war recht entspanntes Segeln mit immerhin 5-6.5 Knoten Fahrt. Das macht der Motor auch nicht wesentlich besser und produziert einen Riesenkrach dabei.
In diesem Sinne waren wir also vegan unterwegs. Und CO2 neutral.

Wir haben die Bucht mit den Gülets ausgelassen und dann eine Bucht gefunden, die uns zugesagt hat.
Ideale Badetemperatur, es war warm genug, man musste nicht mal was anziehen.

Tag 5 Türkei – raus aus der Zivilisation

Tag 5 Türkei – raus aus der Zivilisation

Der Eigentümer und die Familie des Lokals Mavi Ay mag uns wohl. Als wir heute morgen ablegen wollten, haben sie uns noch auf einen Kaffee eingeladen. Widerspruch zwecklos und auch vollkommen sinnlos. Ein Bezahlungsversuch meinerseits wurde vehement abgelehnt. Sowas bin ich nicht gewohnt. Gut, ich…

Tag 4 Türkei – Knidos

Tag 4 Türkei – Knidos

Am Vorabend hatten wir noch einen Scooter organisiert. Was gar nicht so einfach war, denn einige Vermietungen hatten einfach den Laden zu. Corona eben. Auch wenn es sehr entspannt zugeht hier, was das Thema angeht. Man merkt es schon. Schätzungsweise nur 30% der Auslastung, die…

Tag 3 Türkei – Datca

Tag 3 Türkei – Datca

Nach dem Einlaufen in den Hafen von Datca gab es erstmal ein verspätetes Frühstück. Die Interpretation von Frühstück war dann schon interessant. Wir waren extrem positiv überrascht. Nicht nur, dass wir nur zwei Meter in die Kneipe hatten. Das, was wir da bekommen hatten, liess sich sehen. Daheim nennt man sowas wohl ‚Brunch‘. Das war schon eine Herausforderung. Auf dem Bild ist nur ein Teil zu sehen… Aber wir haben gekämpft und uns ganz gut geschlagen. Den Kaffee dazu gab es ohne eigene Bestellung. Der Chefe des Restaurants Mavi Ay hat uns dann eine halbe Stunde noch einen Kaffee aufs Boot gereicht. Kann das irgendwie noch besser werden? Schwierig.

Nun waren wir da. Zwischen den Gülets, weil es eben Platz hatte. Direkt in der Stadt, wenn man so will. Hier mal ein Bild wie das aussah. Vorher.

Nachher:

Zwischendrin haben wir ein paar alte Trümmer besucht. Alt Knidos. Das ist die Vorgängersiedlung von Knidos, das wir dann morgen besuchen wollen. Wir haben in Anbetracht der attraktiven Preise einfach gerade zwei Übernachtungen im Hafen gebucht.
Zugegebenermassen, das war nicht so der Mega Hit. Aber schon auch noch interessant. Zäune um die Anlagen sollen wohl die Ziegen abhalten. Aber gut, wir haben ein paar Mandeln gefunden.

Auf dem Rückweg einen Tee Dann dringend unter die Dusche und Abendessen.
Tag fertig und K.O. Ziemlich freundlich hier die Leute. Seltsam. Wo gibt es denn das noch? Auf jeden Fall war das das allererste Mal, dass mir jemand einen Kaffee gebracht hat aufs Boot. Das habe ich noch nie erlebt, und es hat mich schwer beeindruckt. Hut ab.

Tag 2 Türkei – Caycagiz Koyu nach Kuruca Bükü

Tag 2 Türkei – Caycagiz Koyu nach Kuruca Bükü

Nachdem wir am Morgen die Heckleine entfernt hatten, sind wir etwa um 10 aufgebrochen. Die Heckleine war notwendig, weil neben uns ein Luxusdampfer geankert hatte. Der hatte eben eine Heckleine zum Ufer gezogen, war dann aber so freundlich und dabei zu helfen auch eine zu…


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